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dpa, afp

Von dpa & afp

Di, 16. April 2019

Wirtschaft

Mandat zum Verhandeln — Unter Betrugsverdacht — Wieder Streiks — Eine Million vom Land — Noch mehr Arbeitslose

HANDELSSTREIT

Mandat zum Verhandeln

Der Weg für Gespräche zur Beilegung des Handelsstreits zwischen der EU und den USA ist frei. Die Mehrheit der EU-Staaten beschloss am Montag gegen den Widerstand Frankreichs das Mandat für Handelskommissarin Cecilia Malmström. Die Schwedin will so bald wie möglich mit der Regierung in Washington über die Abschaffung von Zöllen auf Industriegüter verhandeln und über eine engere Zusammenarbeit bei der gegenseitigen Anerkennung von Standards beraten. Ziel ist eine Einigung bis Ende Oktober.

DEXCAR

Unter Betrugsverdacht

Gegen den in mehreren europäischen Ländern tätigen Autovermieter Dexcar aus Essen wird wegen Betrugsverdachts ermittelt. Dexcar-Geschäftsführer Marco Gai bestätigte am Montag die Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft Bochum hatte mitgeteilt, sie ermittele wegen Betrugsverdachts und strafbarer Werbung. Die Beschuldigten hätten die Tatvorwürfe bestritten.

AMAZON

Wieder Streiks

Vor den umsatzträchtigen Osterfeiertagen hat Verdi zu Streiks beim Versandhändler Amazon aufgerufen. Die Gewerkschaft richtete den Aufruf an Mitarbeiter in Bad Hersfeld (Hessen), Rheinberg und Werne (Nordrhein-Westfalen) sowie Koblenz (Rheinland-Pfalz). Verdi kämpft seit Langem für einen Tarifvertrag und Lohnerhöhungen.

DIGIHUB SÜDBADEN

Eine Million vom Land

Das Landeswirtschaftsministerium fördert den Digihub Südbaden mit einer Million Euro. Den Förderbescheid übergab Wirtschaftsstaatssekretärin Karin Schütz am Montag in Freiburg. Der Digihub Südbaden hat sich zum Ziel gesetzt, vor allem kleine und mittlere Unternehmen bei der Umsetzung zukunftsfähiger Lösungen in der digitalen Transformation zu begleiten. Neben Freiburg stehen den Firmen auch in Breisach, Offenburg und Lörrach Unterstützungsangebote zur Verfügung.
TÜRKEI

Noch mehr Arbeitslose

Die Arbeitslosenquote in der Türkei ist auf 14,7 Prozent gestiegen und damit so hoch wie seit zehn Jahren nicht mehr. Rund 4,7 Millionen Türken waren im Januar ohne Job, wie das Statistikamt in Ankara am Montag mitteilte. Besonders hoch ist die Jugendarbeitslosigkeit mit 26,7 Prozent.