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Heinz Siebold

Von Heinz Siebold

Do, 07. November 2019

Wirtschaft

Vorstand bleibt — Gebühr auf Pappbecher — Hoher Schaden — Mehr Geld vom Bund

CONTINUM

Vorstand bleibt

Das Freiburger IT-Unternehmen Continum hat den Vertrag mit Vertriebsvorstand Julian Sayer vorzeitig um drei Jahre verlängert. Sayer verantwortet auch die Bereiche Marketing und Entwicklung. Technikvorstand ist Markus Dörflinger. Gemeinsam führen sie rund 30 Mitarbeiter.

STARBUCKS

Gebühr auf Pappbecher

Die Café-Kette Starbucks testet eine Gebühr von 5 Cent auf Pappbecher. In 26 Cafés in Hamburg und Berlin müssen Gäste seit Dienstag für den Kaffeebecher extra bezahlen, teilte das Unternehmen mit. Das Geld spende Starbucks an Projekte der Umweltschutzorganisation WWF zur Bekämpfung von Plastikmüll.
Wie viele Pappbecher Starbucks jedes Jahr ausgibt und was das kostet, sagte Europamanager Annick Eichinger auf Anfrage nicht. Ziel sei es, die Zahl der Pappbecher zu reduzieren. "Auf jedes Getränk, das wir in ein mitgebrachtes Gefäß füllen, gibt es 30 Cent Rabatt", bundesweit und unbefristet, sagte er am Mittwoch.

ATTACKEN AUF FIRMEN

Hoher Schaden

Kriminelle Attacken kosten Unternehmen in Deutschland nach eigener Einschätzung jährlich 102,9 Milliarden Euro. Der Digitalverband Bitkom, der eine entsprechende Befragung am Mittwoch in Berlin vorstellte, sprach von "Rekordschäden". Der Schaden durch analoge und digitale Angriffe auf Unternehmen ist demnach fast doppelt so hoch wie vor zwei Jahren, als der Branchenverband noch von 55 Milliarden Euro im Jahr ausging. Drei Viertel der Unternehmen waren demnach in den zwei Jahren vor dem Befragungszeitraum (Ende April bis Mitte Juni 2019) von Angriffen betroffen, weitere 13 Prozent vermuten dies.

REGIONALVERKEHR

Mehr Geld vom Bund

Der Bund stockt seine Milliardenzuschüsse für den Regionalverkehr mit Bahnen und Bussen auf. Von 2020 bis 2023 sollen die Länder insgesamt 1,2 Milliarden Euro zusätzlich bekommen, wie das Bundeskabinett am Mittwoch beschloss. Derzeit gibt der Bund jährlich rund 8,6 Milliarden Euro an sogenannten Regionalisierungsmitteln. Mit dem Geld können die Länder oder regionale Verkehrsverbünde Bus- und Bahnlinien bei Verkehrsanbietern bestellen. Festgelegt ist außerdem, dass die Mittel generell jährlich um 1,8 Prozent steigen sollen.