Mauscheleien bei der Bahn

dpa

Von dpa

Do, 12. September 2019

Wirtschaft

Offenbar elf Fälle entdeckt.

BERLIN (dpa). In der Berateraffäre bei der Deutschen Bahn haben externe Ermittler in insgesamt elf Fällen Verstöße gegen das Aktienrecht festgestellt. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Aufsichtsratskreisen. Zwei Fälle betreffen demnach die Deutsche Bahn AG, neun Tochterunternehmen. Ein Bahn-Sprecher wollte sich nicht äußern. Bei den Fällen geht es vor allem darum, dass Ex-Vorstände vom Management nach dem Ausscheiden Beraterverträge bekommen haben, ohne die Zustimmung des Aufsichtsrats einzuholen. Das aber sieht das Aktienrecht eigentlich vor. Die externen Ermittler haben demnach Beraterverträge über einen Zeitraum von fast zehn Jahren unter die Lupe genommen.