Bei Airline-Pleiten

Opposition fordert, Fluggastrechte zu verbessern

Thomas Wüpper

Von Thomas Wüpper

So, 10. März 2019 um 20:30 Uhr

Wirtschaft

BZ-Plus Geht eine Airline in die Insolvenz, sollen Fluggäste ihre Vorauszahlung erstattet bekommen – das fordert die Opposition im Bundestag. Bei Pauschalreisen gibt es eine solche Regelung bereits.

Reisende sollen nicht länger auf Schäden sitzen bleiben, die durch Airline-Pleiten wie zuletzt Germania, Flybmi, Air Berlin oder Niki entstehen. Das fordern die Fraktionen von Bündnis 90/Grüne, Linke und AfD im Bundestag. Nächsten Mittwoch findet dazu in Berlin eine Expertenanhörung im zuständigen Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz statt.

So will die Opposition den Druck auf die Bundesregierung erhöhen, die Fluggastrechte zu verbessern. Allein bei der Pleite von Air Berlin, ehemals zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft, könnten nach Angaben des Insolvenzverwalters mehr als eine Million Betroffene Geld verlieren. In eigenen Anträgen fordern alle drei Fraktionen, dass die Vorauszahlungen von Kunden bei Flugbuchungen generell erstattet werden, falls Airlines Pleite gehen und das Ticket verfällt. Zudem sollen gestrandeten Passagieren die Kosten für Rückflüge erstattet werden. Dafür soll die Regierung die Flugbranche per Gesetz zu einer ...

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