Insolvenzantrag der SAG

Freiburger Solarstrom AG hofft auf einen starken Partner

Bernward Janzing, Jörg Buteweg

Von Bernward Janzing & Jörg Buteweg

Sa, 14. Dezember 2013 um 10:54 Uhr

Wirtschaft

Die Freiburger Solarstrom AG zeigt sich nach ihrer Pleite kämpferisch. Vorstandschef Kuhlmann sieht gute Überlebenschancen und hofft auf einen starken Partner, um vielleicht nach Übersee gehen zu können.

FREIBURG. Nach dem Insolvenzantrag der Freiburger Solarstrom AG (SAG) glaubt Vorstandschef Karl Kuhlmann dennoch an eine Zukunft für das Unternehmen. Man benötige einen starken Partner, um außerhalb Europas Geschäfte machen zu können, sagte er am Freitag. Der Geschäftsbetrieb läuft nach seinen Angaben normal weiter.

Weil mehrere Zahlungseingänge, zusammengenommen nach Firmenangaben 20 Millionen Euro, sich verzögerten, hat das im Jahr 1998 gegründete Unternehmen am Freitag beim Amtsgericht Freiburg Insolvenz wegen Zahlungsunfähigkeit angemeldet. Am Montag wäre beispielsweise die Zinszahlung in Millionenhöhe auf die Anleihe der SAG fällig gewesen. Die kann das Unternehmen nicht leisten.

Derzeit beschäftigt die Firma 191 Mitarbeiter, davon 80 in Freiburg. Der Umsatz lag im Geschäftsjahr 2012 bei 189 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern betrug 8,9 Millionen Euro. Für das ...

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