Lebensversicherungen

Viel Geld für wenige oder wenig Geld für alle?

Friederike Marx, Anja Semmelroch

Von Friederike Marx, Anja Semmelroch (dpa)

Do, 14. Juni 2018 um 09:00 Uhr

Wirtschaft

Der Bundesgerichtshof beschäftigt sich mit der Frage, wie viel Geld den Kunden aus den sogenannten Bewertungsreserven der Lebensversicherungen zusteht.

Der Kunde hat viele Jahre eingezahlt, doch wenn die Lebensversicherung fällig wird, kommt die Enttäuschung: Die Summe fällt in jüngster Zeit oft kleiner aus, als vom Versicherungsnehmer erhofft. Der Bund der Versicherten (BdV) hat deshalb geklagt. Vor dem Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe zeichnet sich nach der Verhandlung (Aktenzeichen IV ZR 201/17) vom Mittwoch ein Teilerfolg ab.

Worum geht es?
Um die Frage, wie viel Geld Versicherten am Ende der Laufzeit aus den sogenannten Bewertungsreserven zusteht. Versicherer legen die Kundengelder am Kapitalmarkt an, größtenteils in festverzinslichen Papieren wie Staatsanleihen. Deren Wert schwankt. In Zeiten niedriger Zinsen, wie aktuell, steigt am Markt die Nachfrage nach Staatsanleihen, deren Kurs daher ebenfalls zulegt. Das schlägt sich in der Bilanz der Versicherer nieder; in ihren ...

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