Wirtschaft

Waren aus dem Westjordanland - "Made in Israel"?

Andreas Böhme

Von Andreas Böhme

Fr, 05. Juli 2013 um 10:11 Uhr

Wirtschaft

Man muss eine Weile suchen, bis man Waren "Made in Israel" in deutschen Regalen findet. Dennoch wird um die Herkunftsbezeichnung gestritten. Dabei geht es nicht um Geld, sondern um Politik.

Fangoschlamm, Wein, Sandalen: drei Produkte aus dem Heiligen Land, genauer gesagt aus dem Westjordanland, aber nur eines ist korrekt etikettiert. Der Schlamm wird von israelischen Siedlern am Toten Meer abgebaut und trägt ebenso den Stempel "Made in Israel" wie der Wein, der von Rebhängen in Bethlehem stammt, bisweilen auch von den Golanhöhen. Allein die Sandalen werden unter dem Label "Made in Palestine" vermarktet, sie werden gefertigt von zumeist kleinen palästinensischen Familienunternehmen im Westjordanland. Israel ist das de jure nicht, die Westbank gilt als besetztes Gebiet und Ware, die dort hergestellt wird und unter israelische Flagge segelt, somit als Etikettenschwindel.
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