Milka-Produktion

Werksleiter: "In unseren Adern fließt Schokolade"

Willi Adam

Von Willi Adam

Fr, 27. September 2019 um 16:08 Uhr

Lörrach

BZ-Plus Matteo Zompa wird Mondelez verlassen. Im Intervie sprichter über die Milka-Produktion in Lörrach, die Stellung des Standorts im Mondelez-Konzern und über den Fachkräftemangel.

Kein Produkt wird so sehr mit Lörrach in Beziehung gesetzt wie die Milka-Schokolade. Die traditionsreiche Produktionsstätte, die vor mehr als 100 Jahren von Philippe Suchard begründet wurde und heute zum weltweit tätigen Konzern Modelez International gehört, ist für die Stadt ein wichtiger Faktor und einer der letzten großen industriellen Arbeitgeber. Willi Adam sprach mit Matteo Zompa, dem scheidenden Leiter des Lörracher Werks, über die Rahmenbedingungen und die Perspektiven der Schokoladenproduktion in Lörrach.

BZ: In Lörrach pflegt man traditionell eine emotionale Verbindung zur hiesigen Schokoladenfabrik. Spüren Sie davon etwas im Arbeitsalltag?
Zompa: Auf jeden Fall. Die Beschäftigten haben hier eine ganz besondere Beziehung zu ihrem Werk. Manche Mitarbeiter sagen: In unseren Adern fließt kein Blut, sondern Milka-Schokolade.
Zur Person
Matteo Zompa ist seit Juni 2018 Werksleiter im Lörracher Schokoladenwerk von Mondelez International. Der 39-Jährige blickt auf eine langjährige Tätigkeit in unterschiedlichen Funktionen im Werk Lörrach zurück. Er stammt gebürtig aus Italien, ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Lörrach. Mitte Oktober wird er Mondelez verlassen.
BZ: Wer einen Blick in Ihr Werk wirft, sieht automatisierte Produktionsanlagen, oft verrichten Roboter die Arbeit. Sind Technik und Tradition kein Widerspruch?
Zompa: Wir produzieren mitten in einem Hochlohnland. Da führt kein Weg an ...

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