Nachtragskredit für die Spitäler

sda

Von sda

Di, 12. Januar 2021

Basel

Pandemie verursacht Kosten.

Die Basler Regierung beantragt für 2020/21 einen Nachtragskredit von 108 Millionen Franken zur Abgeltung der pandemiebedingten Zusatz- und Mehrkosten von Spitälern, Pflegeheimen und Spitexdiensten im Kanton. Die Pandemie habe die Einrichtungen und das Personal massiv beansprucht, teilte die Gesundheits- und Sozialkommission (GSK) am Montag mit. Sie spricht sich deshalb für eine rasche Behandlung des beantragten Rahmenkredits bereits in der Großratssitzung vom 13. Januar aus. Nicht mit einberechnet sind die Ertragsausfälle von Spitälern, die sich aus dem im Frühling ausgesprochenen Verbot von planbaren Eingriffen ergeben haben. Die Regierung ist der Auffassung, dass hier der Bund in der Verantwortung steht. Nicht einigen konnte sich die Kommission bei der Frage, ob und in welcher Form der Kanton zusätzlich einen Corona-Bonus für das Personal ausrichten solle. Als Kompromissvorschlag will die GSK die Regierung mit einem Antrag beauftragen, mit den Spitälern ein entsprechendes Bonus-System zu entwickeln.