Neuenburg / Freiburg

Rachemordprozess: Plädoyer der Verteidigung

Peter Sliwka

Von Peter Sliwka

Mo, 30. November 2015 um 19:32 Uhr

Neuenburg

Im Neuenburger Rachemordprozess plädieren die Verteidiger und kritisieren Polizei und Ankläger. Es sei nicht mit fairen Mitteln gearbeitet worden, ein Mord sei nicht nachweisbar.

Mit polemischen Spitzen gegen den die Anklage vertretenden Oberstaatsanwalt Eckhart Berger haben zwei Verteidiger im Neuenburger Rachemordprozess ihre ebenfalls ausführlich erarbeiteten Plädoyers gewürzt. Kein Wunder, hatte der Ankläger für ihre Mandanten in seinem Plädoyer am Mittwoch (die BZ berichtete) zwei Mal die Höchststrafe Lebenslänglich wegen der gemeinschaftlich geplanten und begangenen Ermordung eines 27-jährigen mutmaßlichen Vergewaltigers auf dem Pendlerparkplatz bei Neuenburg am 18. Juni 2014 gefordert.


Nun taten die Verteidiger ihre Pflicht und kamen angesichts der komplexen Beweislage zu anderen rechtlichen Bewertungen als der Ankläger. So hatte im Prozess keiner der drei wegen Mordes Angeklagten die Ermordung des 27-Jährigen gestanden. Vielmehr hatten der 17-Jährige und sein ...

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