Plädoyers

Staatsanwalt fordert im Neuenburger Feldmordprozess elfjährige Jugendstrafe

Peter Sliwka

Von Peter Sliwka

Do, 18. Juli 2019 um 17:06 Uhr

Neuenburg

BZ-Plus Im Neuenburger Feldmordprozess haben Staatsanwaltschaft und Verteidigung die Plädoyers gehalten. Die Anklage fordert elf Jahre Jugendhaft, der Verteidiger den Freispruch des 25-jährigen Angeklagten.

Eine Jugendstrafe von elf Jahren wegen Mordes mit Feststellung der besonderen Schwere der Schuld hat Oberstaatsanwalt Eckart Berger für den 25-jährigen Angeklagten im zweiten Neuenburger Feldmordprozess beantragt. Verteidiger Karl Kühne-Geiling forderte zu Beginn seines Plädoyers dagegen Freispruch und Entschädigung für die Untersuchungshaft. Im Februar 2017 war sein Mandant in einem ersten Prozess vom Mordvorwurf freigesprochen worden. Diesen hatte der Bundesgerichtshof auf die Revision der Staatsanwaltschaft aufgehoben.

Das Plädoyer der Staatsanwaltschaft
Knapp drei Stunden verliest der Ankläger sein präzise ausformuliertes Plädoyer. Er legt die zahlreichen Verästelungen aus der Beweisaufnahme anhand von Indizienketten frei. Nach seiner Überzeugung haben sie insgesamt bewertet die Beweiskraft, den 25-jährigen Angeklagten der ...

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