Apnoe-Tauchen

Gundelfinger taucht 60 Meter tief – ohne Atemgerät

Max Schuler

Von Max Schuler

Di, 28. August 2018 um 16:35 Uhr

Gundelfingen

BZ-Plus André Grabs aus Gundelfingen ist Apnoe-Taucher und geht ohne technisches Atemgerät in die Tiefe. Bei der Schweizer Meisterschaft im Tieftauchen hat er am Zürichsee den ersten Platz belegt.

GUNDELFINGEN. André Grabs aus Gundelfingen ist Apnoe-Taucher, das heißt, er geht ohne technisches Atemgerät in die Tiefe. Bei der Schweizer Meisterschaft im Tieftauchen hat er am Zürichsee den ersten Platz belegt. Im Interview mit Max Schuler spricht er über die extremen Bedingungen bei diesen Tauchgängen und über Rekorde, die er gebrochen hat und die er noch brechen will.

BZ: Sie sind im Zürichsee getaucht ohne Sauerstoffflache und nur mit Flossen. Wie tief sind Sie nach unten gekommen?
Grabs: Ich war 60,7 Meter unten.

BZ: Das ist wirklich tief. Wie läuft so ein Tauchvorgang ab?
Grabs: Bevor es losgeht, versucht man von der Atmung her runterzukommen, seinen Puls zu beruhigen. Das ist wichtig vor dem Start. Man visualisiert alles, was man beim Tauchgang machen muss. Es muss alles sitzen. Ich vergleiche es gerne mit Skispringen statt mit Ausdauersportarten. Es kommt auf die richtige Körperhaltung, auf den richtigen Druckausgleich im richtigen Moment an, auf die Ladung der Mundfüllung. Spätestens ab 30 Metern kann ich keine Luft mehr zum Druckausgleich verwenden. Deswegen pumpe ich vorher Luft in den Rachen- und Mundraum, um mit dieser Luft zu arbeiten und konstanten Druck aufzubauen. Es ist dieses Feintuning, das passen muss.

BZ: Und dann geht es unter Wasser.
Grabs: Man muss sich am Seil orientieren, darf sich aber nicht an ihm nach unten ziehen. Dafür darf man nur die Flosse verwenden. Es wird schnell dunkel und man muss recht zügig in den freien Fall kommen. Der freie Fall ist der ...

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