Kreis Lörrach

Newsblog: 15 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Kreis Lörrach

hirt, gtr

Von Jonas Hirt & Kathrin Ganter

Mo, 06. April 2020 um 17:19 Uhr

Kreis Lörrach

Im Landkreis Lörrach sind mittlerweile 15 Menschen an einer Covid-19-Erkrankung gestorben, 406 Fälle sind bestätigt. Im Newsblog informieren wir über aktuelle Entwicklungen im Dreiland.

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Montag, 6. April, 19.44 Uhr: Der Bürgermeister von Saint-Louis , Jean-Marie Zoellé, ist tot. Er starb an Lungenversagen in Zusammenhang mit Covid-19 in einer Klinik in Bonn, wie seine Familie mitteilte. Zoellé war 75 Jahre alt. Erst vor wenigen Wochen war er erneut zum Bürgermeister von St. Louis gewählt worden.



Montag, 6. April, 19.21 Uhr:
Die Basler Regierung und die Schweizer Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga schwören die Bevölkerung angesichts der Corona-Krise und des gen Null tendierenden öffentlichen Lebens weiter auf Geduld ein. Zwar flacht der Anstieg der Infektionszahlen in Basel und der Nordwestschweiz ab. Gleichwohl sei es zu früh, eine Exitstrategie aus dem Shutdown oder gar einen Fahrplan dafür zu definieren, betonte Sommaruga am Montag im Anschluss an einen Vor-Ort-Termin mit Vertretern der Pharmaindustrie und des Unispitals vor Medien in Basel.

Montag, 6. April, 18.26 Uhr: Der Landkreis Lörrach hat es mit weiter steigenden Corona-Zahlen zu tun. Zwar deutet sich analog zur Entwicklung im Bund an, dass sich die Verbreitung des Virus verlangsamt, jedoch teilen die Kreiskliniken und das Landratsamt die Einschätzung, dass die Infektionswelle erst am Anfang stehe.

Montag, 6. April, 17.17 Uhr: Das Lörracher Landratsamt meldet zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Zahl erhöht sich damit auf 15. Seit Sonntag habe sich zudem die Zahl der bestätigten Infektionen um 10 auf insgesamt 406 Fälle. Zurzeit werden 34 Covid-19-Patienten im Krankenhaus behandelt, 9 müssen beatmet werden. 2.628 negative Abstrichergebnisse wurden dem Gesundheitsamt zum jetzigen Zeitpunkt gemeldet. Insgesamt sind mittlerweile 140 Personen mit bestätigter COVID-19-Infektion wieder gesund aus der Quarantäne entlassen worden.

Montag, 6. April, 16.47 Uhr:
Im Kanton Aargau liegen zurzeit 727 bestätigte Fälle vor, das sind 101 mehr als am Freitag (am Wochenende meldet der Führungsstab keine Zahlen). 82 Menschen werden im Krankenhaus behandelt, 25 liegen auf der Intensivstation, 24 werden beatmet. 13 Menschen aus dem Kanton sind bislang an den Folgen des Coronavirus gestorben.

Montag, 6. April, 16.32 Uhr: Der Kanton Baselland meldet insgesamt 682 bestätigte Corona-Fälle. Von diesen 682 Menschen seien 412 wieder gesund. Die Zahl der Todesfälle beträgt weiterhin 19.

Montag, 6. April, 14.05 Uhr:
Schulschließung, Veranstaltungsabsagen und Kontaktverbote scheinen erste Früchte zu tragen: Das Coronavirus verbreitet sich im Südwesten immer langsamer aus, zumindest, wenn man auf die offiziellen Fallzahlen schaut. Das zeigen unsere Berechnungen, die wir im BZ-Dashboard täglich aktualisieren. Sie finden dort Grafiken und Statistiken – alles mit Blick auf die Region: Das Coronavirus in Freiburg, Südbaden und Baden-Württemberg.

Montag, 6. April, 13.42 Uhr: Die Lörracher Stadtverwaltung und der Gewerbeverein Brombach rufen zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft auf. Lörracher sollten Solidarität gegenüber Einzelhandel, Unternehmen und Gastronomen zeigen. Das sei über den Kauf von Gutscheinen, "faire Lösungen" zwischen Vermietern und Mietern und Online-Bestellungen möglich. Mehr als 40 seiner mehr als 135 Mitglieder seien dem Aufruf des Vereins Pro Lörrach gefolgt, ihr Angebot der Situation mit Bestellmöglichkeiten, Liefer- und Abholservice anzupassen.

Montag, 6. April, 11.18 Uhr:
Der Kanton Basel-Stadt meldet 803 bestätigte Corona-Fälle. Im Vergleich zum Sonntag hat sich die Zahl somit um neun erhöht. 481 Menschen sind wieder genesen (60 Prozent). Der Kanton Basel-Stadt verzeichnet unverändert 26 Todesfälle. Aktuell befinden sich 78 Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Basel-Stadt aufgrund einer Covid-19-Infektion im Krankenhaus (insgesamt sind es 99). 13 Patienten werden auf der Intesivstation behandelt.

Montag, 6. April, 09.51 Uhr: Die Lörracher Stadtverwaltung weist in einer Pressemitteilung auf freie Kapazitäten bei Corona-Hilfsangeboten. In der Stadt gebe es ein großes Netz an Hilfsdiensten gebildet. Diese können unter www.loerrach.de/corona-solidarische-hilfe abgerufen werden. Da vor allem nicht alle älteren Personen über einen Zugang zum Internet verfügen, wurde zusätzlich ein Flyer erstellt. Dieser wurde in erster Linie an Apotheken und ambulante Pflegedienste verschickt – kann aber ebenso auch direkt von der Website heruntergeladen werden. Die Rückmeldungen der Hilfsdienste hätten ergeben, dass die Nachfrage nach den einzelnen Angeboten bisher noch überschaubar sei.

Montag, 6. April, 09.13 Uhr: Die Corona-Krise bestimmt den Alltag in der Kommunalpolitik. Mitten drin sind die Bürgermeister. Je nach Größe der Kommune stehen sie vor unterschiedlichen Aufgaben, es gibt aber auch Gemeinsamkeiten. Das wird in den Gesprächen mit dem Lörracher Oberbürgermeister Jörg Lutz und Gerd Schönbett, Bürgermeister Kleines Wiesental, deutlich.

Sonntag, 5. April, 16.52 Uhr: Am Sonntagnachmittag sind weitere sieben Infektionen mit Covid-19 im Landkreis Lörrach bestätigt worden. Damit erhöht sich die Zahl auf 396 bestätigte Fälle, teilt das Landratsamt mit. Zahlreiche Testergebnisse stehen zum jetzigen Zeitpunkt aber noch aus. Derzeit werden 42 Covid-19-Patienten im Krankenhaus behandelt, sieben von ihnen müssen beatmet werden. Neue Todesfälle wurden nicht gemeldet.

Sonntag, 5. April, 15.49 Uhr: Das Swiss Nanoscience Institute (SNI) der Universität Basel hat neu eine Internetseite eingerichtet, auf der Kinder und Eltern angeregt werden, verschiedene kleine Experimente durchzuführen. Anhand kurzer Videos und einfacher Anleitungen erklären drei Wissenschaftlerinnen des SNI die Versuche, die sich alle mit alltäglichen Dingen aus dem Haushalt durchführen lassen.

Sonntag, 5. April, 14.21 Uhr: Im Kanton Baselland werden am Sonntag 670 bestätigte Covid-19-Infektionen gemeldet, das sind 14 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 19. 369 Personen sind wieder geheilt, das sind 71 mehr als am Vortag.

Sonntag, 5. April, 12.01 Uhr: Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt meldet am Sonntag insgesamt 794 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt. Dies sind 23 mehr als am Vortag. 460 Personen der 794 positiv Getesteten und damit bald 60 Prozent sind wieder genesen. Im Kanton Basel-Stadt liegen zwei weitere Todesfälle aufgrund einer Covid-19-Infektion vor. Die beiden Männer waren 71 und 59 Jahre alt und litten unter bestehenden Vorerkrankungen. Die Zahl der Todesfälle im Kanton Basel-Stadt beträgt nunmehr insgesamt 26.

Samstag, 4. April, 18.16 Uhr: Zwei weitere Menschen sind an den Folgen einer Covid-19-Infektion gestorben, das teilt das Landratsamt Lörrach am Samstagabend mit. Die Zahl der Todesfälle im Landkreis im Zusammenhang mit dem Coronavirus erhöht sich somit auf 13. Die Zahl der bestätigten Infektionen habe sich seit Freitag um 29 auf insgesamt 389 Fälle erhöht (Stand: 17.30 Uhr). Zurzeit werden 38 Patienten im Krankenhaus behandelt, acht von ihnen müssen beatmet werden.

Samstag, 4. April: 16.14 Uhr:
Die Nähmaschinen glühen. In Handarbeit stellen derzeit mehr als 20 freiwillige Helferinnen aus Bettlaken und Stoffresten Mund- und Nasenschutzmasken für das Seniorenzentrum St. Fridolin in Stetten her. Am Dienstag bat Patrick Ball, der Heimleiter des Zentrums, um Hilfe – die Schutzmasken werden in wenigen Tagen knapp. Eine baldige Lieferung des Landes ist nicht in Sicht. Vielen medizinischen und pflegerischen Einrichtungen im Kreis ergeht es ähnlich.

Samstag, 4. April, 15.31 Uhr: Stillstand? Für weite Teile des Handwerkes gilt das nicht. Bäcker backen. Metzger schlachten. Beide verkaufen. Schreiner, alle Bauberufe, auch Autowerkstätten können trotz Corona-Krise arbeiten. Einzig das Friseurhandwerk macht flächendeckend Zwangspause. Gleichwohl spüren alle Betriebe die Krise, zeigt sich eine sekundäre Betroffenheit, die viele trifft. Innungsobermeister und der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft fürchten denn auch, dass das Handwerk nicht so aus der Krise rauskommt, wie es reinging.

Samstag, 4. April, 12.51 Uhr: Seit rund zwei Wochen arbeiten wegen der Corona-Pandemie das Amtsgericht Lörrach und die Zweigstelle der Staatsanwaltschaft Freiburg in Lörrach im Notbetrieb. Das hat das Justizministerium verfügt. Gerichtsverhandlungen sollen nur noch dann stattfinden, wenn sie unaufschiebbar sind. Letzteres könnte insbesondere für solche Verhandlungen gelten, in denen Beschuldigte in Untersuchungshaft auf ihren Prozess warten. Derzeit sitzen laut Auskunft von Karin Sattler-Bartusch, Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft Lörrach, im Lörracher Gefängnis 29 Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Hinzu kommt ein weiterer Beschuldigter, der vorläufig in der Psychiatrie untergebracht ist. Sie alle warten auf ihre Prozesse.

Samstag, 4. April, 12.29 Uhr: Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt meldet insgesamt 771 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt Dies sind 23 mehr als am Vortag, wobei zehn Fälle nochmals auf Nachmeldungen zurückzuführen sind. Die effektive Zunahme seit gestern beträgt 13 Fälle. 434 Personen der 771 positiv Getesteten und damit über die Hälfte sind wieder genesen. Im Kanton Basel-Stadt liegen drei weitere Todesfälle aufgrund einer Covid-19-Infektion vor. Beim verstorbenen Mann (85) und den zwei verstorbenen Frauen (85 und 83 Jahre alt) handelt es sich wiederum um Personen aus der Risikogruppe (älter als 65 und bestehende Vorerkrankung). Die Zahl der Todesfälle im Kanton Basel-Stadt beträgt nunmehr insgesamt 24.

Samstag, 4. April, 9.32 Uhr: Der Lörracher Gemeinderat hat eine von allen Parteien – mit Ausnahme der AfD – unterzeichnete Erklärung zur Corona-Krise verfasst. Darin dankt er den Menschen, die unter besonderen Bedingungen arbeiten müssen. Und erklärt, dass auch jetzt die Arbeit des Gremiums weitergehe. Hier ist der Brief im Wortlaut.

Samstag, 4. April, 8.53 Uhr: Eine Bewohnerin des Markus-Pflüger-Zentrums in Schopfheim-Wiechs ist im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Sie wurde bereits Anfang der Woche ins Krankenhaus verlegt, wo sie wenige Tage später starb. Dies teilte das Landratsamt am späten Freitagabend mit. Angaben zum Alter oder eventuellen Vorerkrankungen der Verstorbenen wurden nicht gemacht. Ein weiterer Bewohner und zwei Mitarbeitende sind ebenfalls infiziert.

Freitag, 3. April, 18.43 Uhr: Der Kanton Baselland meldete am Freitag 625 bestätigte Corona-Fälle, 15 mehr als am Donnerstag, und 14 Todesfälle (plus 2).

Freitag, 3. April, 17.17 Uhr:
Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus im Landkreis Lörrach hat sich um einen auf elf erhöht. Eine 90-jährige Person starb an den Folgen des Virus. Die Zahl der bestätigten Covid-19-Infektionen hat sich seit Donnerstag um 21 auf insgesamt 360 Fälle erhöht, teilt das Landratsamt mit. Zurzeit werden 33 Covid-19-Patienten im Krankenhaus behandelt, davon müssen acht beatmet werden. 2514 negative Abstrichergebnisse wurden dem Gesundheitsamt gemeldet. Insgesamt sind mittlerweile 112 Personen mit bestätigter Covid-19-Infektion wieder gesund aus der Quarantäne entlassen worden.

Freitag, 3. April, 15.26 Uhr: Im Kanton Aargau liegen nach Angaben der Staatskanzlei zurzeit 626 bestätigte Fälle vor (34 mehr als am Donnerstag). 100 Personen sind zurzeit hospitalisiert. Davon werden 27 Personen auf Intensivstationen behandelt, 26 Personen müssen künstlich beatmet werden. Bisher sind im Aargau 12 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben (keine Veränderung zum Vortag).

Freitag, 3. April, 14.57 Uhr: Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Baden-Württemberg baut landesweit zentrale Strukturen auf für Patienten mit Atemwegserkrankungen und damit womöglich Covid-19-Verdacht. Erste Corona-Schwerpunktpraxis im Kreis Lörrach ist die Schönauer Außenstelle des Gesundheitszentrums Todtnau. Kommende Woche soll in der Kreissporthalle Lörrach zudem eine Fieberambulanz eröffnet werden.



Freitag, 3. April, 13.29 Uhr:
Die Stadt Lörrach bittet alle Bürgerinnen und Bürger trotz der frühlingshaften Temperaturen die Landesverordnung zur Eindämmung des Coronavirus zu befolgen. Hierzu gehört auch das Verbot des Aufenthalts von Gruppen im öffentlichen Raum, wie beispielsweise im Grüttpark oder der Wiese. Zudem ist in der Öffentlichkeit, wo immer möglich, zu anderen Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten.
Der Gemeindevollzugsdienst der Stadt Lörrach kontrolliert in Zusammenarbeit mit der Polizei die Einhaltung der Landesverordnung. Wer sich nicht an die Landesverordnung hält, muss mit einem Bußgeld von 500 Euro rechnen.

Freitag, 3. April, 11.41 Uhr: Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt meldet insgesamt 748 Corona-Fälle. Das sind 30 mehr als am Vortag. Von diesen 748 Menschen seien 397 wieder genesen. Zudem meldet die Gesundheitsbehörde zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Die Zahl der Todesfälle im Kanton beträgt damit insgesamt 21. 93 Einwohner des Kantons, müssen im Krankenhaus behandelt werden. 17 benötigen eine Intensivpflege.

Freitag, 3. April, 10.45 Uhr: Basel informiert ab 11 Uhr in einer Video-Pressekonferenz zur Situation im Kanton Basel-Stadt. Hier können Sie die Pressekonferenz live verfolgen:



Freitag, 3. April, 9.34 Uhr: Die Anzahl der am Coronavirus erkrankten Personen Im Kanton Aargau nimmt weiterhin zu. Kollektive Asylunterkünfte seien von der Pandemie ebenfalls betroffen, teilt die Aargauer Staatskanzlei mit. Aufgrund der gemeinsamen Nutzung von Räumlichkeiten wie Küche oder Badezimmer sowie der teilweise engen Platzverhältnisse ist es in Asylunterkünften kaum möglich, erkrankte Personen adäquat zu isolieren. Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati habe darum in Absprache mit der Gemeinde Frick entschieden, den Werkhof Frick als Corona-Isolierstation für erkrankte Personen des Asylbereichs zu nutzen.

Freitag, 3. April, 8.57 Uhr: Seit eineinhalb Wochen ist der Tafelladen in Schopfheim geschlossen. Rund 70 Familien in Schopfheim, Hausen, Schönau und im Kleinen Wiesental, die jeden Cent umdrehen müssen und auf die Versorgung mit Lebensmitteln durch die Tafel angewiesen sind, wissen nicht, wie sie über die Runden kommen sollen. Der Tafelladen versucht jetzt, ihnen Waren auf anderen Wegen zukommen zu lassen – benötigt dazu aber Spenden und Helfer.



Donnerstag, 2. April, 17.49 Uhr:
Seit Mittwoch sind weitere drei über 80-jährige Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Die Gesamtzahl erhöht sich damit auf zehn Todesfälle, teilt das Landratsamt mit. Die Zahl der bestätigten Covid-19-Infektionen im Kreis Lörrach hat sich seit Mittwoch um 22 auf insgesamt 339 Fälle erhöht. Zurzeit werden 28 Covid-19-Patienten im Krankenhaus behandelt, davon müssen acht beatmet werden. 2403 negative Abstrichergebnisse wurden dem Gesundheitsamt zum jetzigen Zeitpunkt gemeldet. Insgesamt sind mittlerweile 97 Personen mit bestätigter Covid-19-Infektion wieder gesund aus der Quarantäne entlassen worden.

Donnerstag, 2. April, 15.42 Uhr: Im Kanton Aargau liegen 592 bestätigte Fälle von Covid-19 vor, das sind 43 mehr als am Mittwoch. 94 Personen sind zurzeit im Krankenhaus. 27 Personen werden auf Intensivstationen behandelt, alle müssen künstlich beatmet werden. Bisher sind 12 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben.

Donnerstag, 2. April, 14.03 Uhr: Der Kanton Baselland registriert insgesamt 610 bestätigte Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl im Vergleich zum Vortag um 22. Zudem ist eine weitere Person im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben, die Zahl steigt damit auf 12. In der täglich aktualisierten Grafik hat der Kanton erstmals die Zahl der Genesenen kalkuliert. Sie liegt aktuell bei 262.



Donnerstag, 2. April, 13.17 Uhr:
Das Coronavirus ist Thema bei rund 40 Prozent der Anrufe bei der Telefonseelsorge Lörrach-Waldshut, die besonders für diese beiden Landkreise zuständig ist. "Die Menschen äußern ihre Angst, angesteckt zu werden und ihre Probleme mit dem Leben während der Kontaktbeschränkungen", schreibt der Vorsitzende des Trägervereins, Pfarrer Traugott Weber. Bundespräsident Frank Walter Steinmeier habe in einem Telefonat mit der Leiterin der Telefonseelsorge Würzburg gesagt, Telefonseelsorge sei für ihn eine Einrichtung, die zeigt, wie viele solidarische, für Hilfesuchende engagierte Menschen es gibt. Die Telefonseelsorge ist gebührenfrei unter 0800/1110111 zu erreichen.

Donnerstag, 2. April, 11.49 Uhr:
Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt meldet mit Stand Donnerstag, 2. April 2020, 10 Uhr, insgesamt 718 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt. Dies sind 27 mehr als am Vortag. 350 Personen der 718 positiv Getesteten und damit fast die Hälfte sind wieder genesen. Im Kanton Basel-Stadt liegt ein weiterer Todesfall aufgrund einer Covid-19-Infektion vor. Es handelt sich um eine 92-Jährige. Die Zahl der Todesfälle im Kanton Basel-Stadt beträgt nunmehr insgesamt 19.



Donnerstag, 2. April, 11.07 Uhr: Die Zahl der Todesfälle im Landkreis Lörrach, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen, erhöht sich laut einer Mitteilung des Sozialministeriums Baden-Württemberg von Donnerstagmorgen auf acht. Damit ist im Vergleich zu der Mitteilung des Landratsamt von Mittwochabend ein weiterer Fall hinzugekommen. Laut dem Landratsamt wurde der Todesfall erst später gemeldet und sei deswegen in der Pressemitteilung von Mittwochabend nicht enthalten gewesen.

Donnerstag, 2.April, 09.56 Uhr: Pro Lörrach schlägt Alarm: Die Miete werde vielen Händlern das Genick brechen, Stundungen seien die Ausnahme. Soforthilfe beantragen viele, bei Krediten sind sie eher zögerlich. hat sich im Handel bei Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern umgehört.

Donnerstag, 2. April, 09.28 Uhr: Soll das Landratsamt die Orte nennen, in den sich Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben? Um diese Frage ist ein Konflikt im Landkreis Lörrach entbrannt. Die Weiler Stadtverwaltung kritisiert, dass nun auch Lörrachs Oberbürgermeister Zahlen nennt. Denn eigentlich haben sich Kommunen und Kreisverwaltung darauf geeinigt dies nicht zu tun. Auch Dirk Harscher (Schopfheim), Peter Palme (Zell) und Tobias Benz (Grenzach-Wyhlen) nennen Zahlen: Was sind ihre Gründe?

Mittwoch, 1. April, 17.11 Uhr: Heute ist eine weitere über achtzigjährige Person mit bestätigter Covid-19-Infektion verstorben. Es ist der siebte Todesfall im Landkreis, teilt das Landratsamt mit. Die Zahl der bestätigten Infektionen hat sich seit Dienstag um 43 auf insgesamt 317 Fälle erhöht. Zurzeit werden 31 Covid-19-Patienten im Krankenhaus behandelt, davon müssen neun beatmet werden. 2326 negative Abstrichergebnisse wurden dem Gesundheitsamt zum jetzigen Zeitpunkt gemeldet. Insgesamt sind mittlerweile 81 Personen mit bestätigter COVID-19-Infektion wieder gesund aus der Quarantäne entlassen worden.

Mittwoch, 1. April, 16.19 Uhr: Im Kanton Aargau liegen zurzeit 549 bestätigte Fälle vor. Im Vergleich zum Vortag steigt die Zahl um 50. 94 Patienten werden im Krankenhäusern behandelt, 27 davon müssten künstlich beatmet werden. Bisher sind elf Menschen im Kanton im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Mittwoch, 1. April, 15.03 Uhr: Der Kanton Baselland meldet 27 neue Corona-Fälle. Insgesamt haben sich damit 588 Menschen im Kanton infiziert. Eine weitere Person ist im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Insgesamt gibt es im Kanton elf Todesfälle.



Mittwoch, 1. April, 13.17 Uhr:
Der Bundestagsabgeordnete Felix Schreiner (CDU) verweist in einer Pressemitteilung darauf, dass ab kommender Woche auch Landwirte die Soforthilfe des Landes beantragen können. Bisher konnte nur der gewerbliche Teil der Landwirtschaft Corona-Soforthilfen des Landes beantragen. Dies ändert sich nun.

Mittwoch, 1. April, 11.33 Uhr: Im Kanton Basel-Stadt liegen 691 bestätigte Corona-Fälle vor. Der Kanton meldet, dass aufgrund einer Labornachmeldung die Zahlen nach oben korrigiert werden mussten: "Die Differenz der Zahl der positiv getesteten Personen gegenüber gestern beträgt 63. Von diesen 63 sind 29 auf die Nachmeldung eines Labors zurückzuführen." Das heißt, effektiv kommen 34 neue bestätigte Fälle hinzu. Aber: "Ein Abflachen der Kurve ist weiterhin sichtbar."

Zudem meldet der Kanton zwei weitere Todesfälle. Die Zahl steigt damit auf 18. 323 Personen der 691 positiv Getesteten und damit über 45 Prozent sind wieder genesen.



Mittwoch, 1. April, 10.13 Uhr: Die Pandemie und die Eindämmungsmaßnahmen stellten manche Familie auf eine Belastungsprobe, auf die sie nicht vorbereitet war, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes. Hilfe bietet die neue Telefon-Hotline für gestresste Familien unter 07621/410-5555, die montags bis samstags, jeweils von 9 bis 12 Uhr, erreichbar ist. Für alle anderen Anliegen ist die Psychologische Beratungsstelle nach wie vor zu den üblichen Zeiten unter der Telefonnummer 07621/410/5353 oder per E-Mail unterpsychologische.beratungsstelle@loerrach-landkreis.deerreichbar.

Mittwoch, 1. April, 09.19 Uhr:
Es gibt wegen der Corona-Krise kaum noch Passagiere am Euroairport. Am Dienstag gab es noch einen Abflug nach Sofia, am Montag waren es zwei. Üblich waren zuletzt etwa 100 Starts pro Tag. Das Passagierterminal sei wie leergefegt. Der Frachtverkehr läuft jedoch unvermindert weiter.

Dienstag, 31. März, 17.13 Uhr: Am Dienstag ist eine über 80-jährige Person an den Folgen einer Covid-19-Infektion gestorben. Das teilt das Landratsamt mit. Es ist der sechste Todesfall im Landkreis. Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus hat sich im Vergleich zu Montag um 44 auf 274 erhöht. 35 Patienten werden im Krankenhaus behandelt. Sieben müssen laut der Mitteilung beatmet werden. Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 2.229 negative Abstrichergebnisse vor. 72 Menschen gelten als genesen.

Dienstag, 31. März, 16.37 Uhr: Die Zahl der bestätigten Fälle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus im Kanton Baselland steigt auf 561. Am Montag waren noch 539 Menschen im Kanton infiziert. Zudem sind drei weitere Patienten im Zusammenhang einer Covid-19-Erkrankung gestorben.



Dienstag, 31. März, 15.43 Uhr:
Im Kanton Aargau liegen derzeit 499 bestätigte Fälle einer Corona-Infektion vor. Die Zahl erhöht sich im Vergleich zum Vortag um 18. Im Krankenhaus behandelt werden laut dem kantonalen Führungsstab derzeit 85 Menschen. 25 Patienten liegen auf der Intensivstation, alle müssen künstlich beatmet werden. Elf Menschen sind bislang an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Gegenwärtig werden auch drei Patienten aus dem Elsass und eine Person aus dem Tessin im Aargau behandelt.
Sinkende Zahlen in der Schweiz: Viele Opfer und eine hohe Quote an Infizierten: Die Zahlen, die zur Corona-Epidemie aus der Schweiz kommen, sind besorgniserregend. Nun zeichnet sich eine vorsichtige Entspannung ab.

Dienstag, 31. März, 15.13 Uhr: Die Kreiskliniken bündeln die Hilfen für die Mitarbeitenden und lancieren eine Plattform für Ehrenamtliche. Pfleger mit Beatmungserfahrung und Personal für Küche und Reinigung werden dringend gesucht.
Alle weiteren Infos dazu und Kontaktmöglichkeiten gibt es in diesem Artikel (frei)

Dienstag, 31. März, 14.27 Uhr: Der Swim-and-Run, den das Lise-Meitner-Gymnasium im Sommer zum 14. Mal hatte durchführen wollen, wird abgesagt. Der Sporttag, an dem in der Vergangenheit etwa 700 Schüler und mehr als 100 Helfer beteiligt waren, hätte am 17. Juli stattfinden sollen. "Die Entscheidung fiel uns nicht leicht und macht uns auch ein wenig traurig, da uns dieses Sportevent für kleine und große Schüler sehr am Herzen liegt", teilt Schulleiter Frank Schührer der BZ mit. Aktuell könne jedoch niemand abschätzen, wie sich die Corona-Situation bis zum Sommer entwickelt.

Dienstag, 31. März, 13.04 Uhr: Peter Palme, Bürgermeister der Stadt Zell im Wiesental, ruft im Namen der Stadtverwaltung Kinder zu einer gemeinsamen Malaktion im Rahmen der Corona-Situation auf. Mit der Malaktion sollen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: Zum einen können Kinder so kreativ werden und Langeweile vertreiben. Zum anderen könnten sie so älteren Menschen im Zeller Seniorenheim eine Freude bereiten. Die Bilder können per Post an die Stadtverwaltung Zell geschickt werden (zu Händen Dominika Anti, Constanze-Weber-Gasse 4, 79669 Zell i.W.) oder direkt in den Briefkasten am Rathaus eingeworfen. Bitte dazu Namen, Alter und eine Adresse angeben.

Dienstag, 31. März, 10.56 Uhr:
Im Kanton Basel-Stadt liegen laut dem Gesundheitsdepartement 628 bestätigte Corona-Fälle vor. Damit steigt die Zahl der Infektionen im Vergleich zum Vortag um sieben. 40 Prozent der Infizierten (292 Menschen) seien wieder gesund. Zudem meldet die Behörde einen weiteren Todesfall im Zusammenhang einer Covid-19-Erkrankung. Die Zahl steigt damit auf 16.

Dienstag, 31. März, 10.16 Uhr: Der Regio Verkehrsverbund Lörrach bittet, RVL-Schülerjahresabos nicht vorschnell zu kündigen. Auch bittet der RVL darum, der Abbuchung im April nicht zu widersprechen. "Das Land, die Städte und Landkreise sowie die Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen sind im Gespräch, um eine Ausgleichsleistung für die im April entstandenen Kosten sicherzustellen", heißt es in der Mitteilung.

Dienstag, 31. März, 09.07 Uhr: Die Verbreitung des Coronavirus wirkt sich auch auf das kulturelle Leben im Dreiland auf. Ganz auf die Kultur verzichten, muss man aber nicht. Das Lörracher Theater Tempus fugit überträgt diese Woche Stücke im Internet. Die stellvertretende Theaterleiterin Recha La Dous erklärt, wie man sie schauen kann und wie die Idee dazu entstand.

Montag, 30. März, 18.39 Uhr: Sechs Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims in Grenzach-Wyhlen sind mit dem Coronavirus infiziert, eine Frau befindet sich stationär im Krankenhaus. Zudem ist eine weitere Mitarbeiterin positiv getestet worden, nachdem das Virus bereits vergangene Woche bei zwei ihrer Kolleginnen nachgewiesen worden war. Das gab Aufsichtsratsmitglied Karl-Heinz Huber in einem gemeinsamen Pressegespräch mit Bürgermeister Tobias Benz bekannt. Die Lage ist aber unter Kontrolle.



Montag, 30. März, 17.55 Uhr: Eine weitere Person mit Covid-19-Infektion ist im Landkreis Lörrach verstorben. Es handelt sich um einen über 50-Jährigen mit Vorkerkrankung, teilt das Landratsamt mit. Die Zahl der bestätigten COVID-19-Infektionen hat sich seit Sonntag um 15 erhöht. Damit sind es mittlerweile 230 bestätigte Fälle im Landkreis Lörrach. Zur Zeit werden 18 bestätigte COVID-19 Patienten im Krankenhaus behandelt, davon müssen vier intensivmedizinisch behandelt werden. 2 120 negative Abstrichergebnisse liegen dem Gesundheitsamt zum jetzigen Zeitpunkt vor. Insgesamt sind mittlerweile insgesamt 56 Personen, die sich mit dem Corona-Virus infiziert hatten, wieder gesund und aus der Quarantäne entlassen.

Montag, 30. März, 17.02 Uhr: Im Kanton Baselland sind 539 bestätigte Corona-Infektionen bekannt. Zum Vortag erhöht sich die Zahl um 28. Zudem ist eine weitere Person an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der Todesopfer im Kanton erhöht sich damit auf sieben.



Montag, 30. März, 16.26 Uhr:
Bürgerinnen und Bürger, die zur Erledigung von Kraftfahrzeugsteuerangelegenheiten die Abfertigungsstelle in Weil am Rhein aufsuchen oder Postsendungen aus dem Ausland zollrechtlich abfertigen lassen möchten, können dies nach wie vor zu den üblichen Öffnungszeiten erledigen. Um den Kontakt mit anderen Zollbeteiligten und mit den Bediensteten beim Zutritt zu den Ämtern und in den Diensträumen so gering wie möglich zu halten, wurden vor Ort Maßnahmen getroffen. Selbstverständlich können Abgaben auch bargeldlos, mit Karte bezahlt werden.

Montag, 30. März, 15.29 Uhr:
Im Kanton Aargau liegen zurzeit 481 bestätigte Fälle vor. Das schreibt der kantonale Führungsstab in seinem Lagebulletin. Im Vergleich zu Freitag hat sich die Zahl um 117 erhöht. 94 Menschen müssen im Krankenhaus behandelt werden, davon 25 auf der Intensivstation. 23 Patienten müssen künstlich beatmet werden. Bisher sind acht Menschen im Kanton an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Montag, 30. März, 14.15 Uhr:
Auch in Rheinfelden kam es am Wochenende zu vermehrten Verstößen gegen das Kontaktverbot im öffentlichen Raum. Ab sofort wird das teuer. Auf Grundlage des von der Landesregierung beschlossenen Bußgeldkataloges werden Polizei und Ordnungsdienst ab sofort eklatante Verstöße mit Bußgeldern in Höhe von 500 Euro "bestrafen", heißt es in einer Mitteilung von Montag.

Montag, 30. März, 12.13 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet 621 bestätigte Corona-Infektionen. Das sind 12 mehr als am Sonntag. Laut der Mitteilung sind 263 dieser 621 Getesteten wieder gesund. Die Zahl der Todesfälle beträgt unverändert 15. 90 Patienten werden im Krankenhaus behandelt, 12 liegen auf der Intensivstation.

Montag, 30. März, 11.25 Uhr: Die Recyclinghöfe und Grünschnittannahmestellen sind weiterhin geschlossen. In einer Pressemitteilung erklärt die Abfallwirtschaft, wie es nun weiter geht. "Im Idealfall können die Anlagen nach Ablauf der Kontaktsperre wieder ihren normalen Betrieb aufnehmen. Sollten die Sicherheitsmaßnahmen nicht enden, werden bereits Möglichkeiten geprüft, die Grünschnittannahmestellen dann zumindest teilweise wieder für private Haushalte zu öffnen", heißt es.

Auch für Recyclinghöfe soll es eine Übergangslösung geben. Bis sich die Situation wieder entspannt, sollten Bürger bei Grünabfällen verstärkt auf die Biotonne zurückgreifen. Sperrmüll und Altholz könnten über die neu eingeführte Abfuhr auf Abruf entsorgt werden. Die Voraussetzung: Man muss sich bei den Annahmestellen auf das Notwendige konzentrieren und Wartezeiten hinnehmen.

Hinweis: Für gewerbliche Unternehmen und öffentliche Einrichtungen sind die Deponie Scheibenberg und die beiden Kompostanlagen in Haagen und Minseln geöffnet.

Montag, 30. März, 10.45 Uhr: Die Sparkasse Markgräflerland ermöglicht wegen der Corona-Krise die Aussetzung von Zins- und Tilgungszahlungen bei Verbraucherdarlehen. Das hat das Unternehmen am Montag mitgeteilt.

Montag, 30. März, 09.24 Uhr: Das Deutsche Rote Kreuz steht auch in Krisenzeiten parat und stellt Rettungsdienst und Krankentransporte weiterhin sicher. Ein Einsatzstab wurde gebildet, der die Aufgaben koordiniert, die Versorgung mit Schutzkleidung und Desinfektionsmittel sicherstellt und im Bedarfsfall den Einsatz von Ehrenamtlichen organisiert, die schon jetzt für Einkaufsdienste zum Einsatz kommen.

Montag, 30. März, 7.59 Uhr: Trotz der "Coronagrenze" finde die trinationale Zusammenarbeit statt und ist wichtiger denn je, das schreibt die Regio Basiliensis in einer Pressemitteilung. Die Behörden der drei Länder würden sich eng abstimmen, Grenzgängerinnen und Grenzgänger können ihrer Arbeit weiter nachgehen. Die Regio Basiliensis begrüßt, dass in der Grenzregion Solidarität und ein gemeinsames und abgestimmtes Vorgehen im Vordergrund stehen.

Sonntag, 29. März 16.47 Uhr:
Im Kanton Baselland liegen 511 Fälle einer Coronainfektion vor. Im Vergleich zum Samstag erhöht sich die Zahl um neun. Insgesamt sind im Kanton sechs Menschen an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Sonntag, 29. März, 15.00 Uhr: Das Landratsamt Lörrach meldet am Sonntagnachmittag, dass acht weitere Infektionen mit Covid-19 im Landkreis bestätigt wurden. Damit steigt die Zahl der infizierten Personen auf 215. 15 Erkrankte werden derzeit im Krankenhaus behandelt, vier davon auf der Intensivstation.

Sonntag, 29. März, 13.52 Uhr: Das Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt meldet insgesamt 609 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton. Dies sind 36 mehr als am Vortag. 228 Personen der 609 positiv Getesteten und damit mehr als ein Drittel sind wieder genesen. Im Kanton sind zudem zwei weitere Menschen an den Folgen einer Covid-19-Infektion gestorben. Bei den zwei verstorbenen Frauen handelt es sich laut der Mitteilung jeweils um Personen aus der Risikogruppe (älter als 65 und bestehende Vorerkrankung). Sie waren 87 und 88 Jahre alt. Die Zahl der Todesfälle im Kanton Basel-Stadt beträgt insgesamt 15.

Sonntag, 29. März, 11.03 Uhr: Pfarrer Martin Schmitthenner hat in Schopfheim gemeinsam mit Gemeindediaokin Uschi Schmitthenner, Kirchenmusikdirektor Christoph Bogon und Sopranistin Bianca Gierok vor der Kamera einen Gottesdienst gestaltet - um in Corona-Zeiten für die Menschen da zu sein. Anmerkung: Bei unserem Video handelt es sich um eine Zusammenfassung des Gottesdienstes.



Sonntag, 29. März, 10.42 Uhr: Der Kanton Aargau bietet dem Elsass solidarische Hilfe an. In einer Mitteilung der Staatskanzlei heißt es: "Gegenwärtig ist das Elsass deutlich schwerer vom Coronavirus betroffen als der Kanton Aargau." Vor diesem Hintergrund habe der Koordination- und Steuerungsausschuss Coronavirus des Regierungsrats dem Hilfegesuch der französischen Behörden auf Übernahme von zwei schwer erkrankten Patienten aus dem Elsass in den Kanton Aargau zugestimmt. Der Ausschuss betrachte dies als Zeichen der gebotenen Solidarität.

Sonntag, 29. März, 09.58 Uhr: Das Familienzentrum Kinderland betreibt in Lörrach mehrere Krippen- und Kindergartengruppen. Derzeit werden dort zwölf Kinder notbetreut, die trotz Isolation allerhand erleben und spielerisch gelernt haben, wie man sich die Hände gründlich wäscht. Wir haben uns beim Familienzentrum umgehört, wie die Notbetreuung funktioniert.

Samstag, 28. März, 17.48 Uhr: Eine vierte Person, die an COVID-19 erkrankt war, ist heute verstorben. Es handelt sich um eine über 70-jährige Person mit entsprechenden Vorerkrankungen, teilt das Landratsamt mit. Die Zahl der bestätigten Covid-19-Infektionen hat sich seit Freitag um 37 erhöht. Damit gibt es aktuell 207 bestätigte Fälle im Landkreis Lörrach. Im Krankenhaus werden derzeit zwölf Covid-19-Patienten behandelt, vier von ihnen intensivmedizinisch. Zur aktuellen Gesamtzahl der negativen Abstrichergebnisse sowie zu weiteren genesenen Personen liegen der Pressestelle heute leider keine Meldungen vor.

Samstag, 28. März, 17.25 Uhr: Die Hofläden und die Marktstände der Direktvermarkter, der Obsterzeuger und Gemüseanbauer haben in Zeiten der Corona-Epidemie großen Zulauf. "Viele Käufer versuchen gerade, Supermärkte eher zu vermeiden und gehen lieber zu den Erzeugern", weiß Rolf Hess als Sachgebietsleiter Landwirtschaftliche Erzeugung im Landratsamt Lörrach. Den Spargelbauern fehlen aber Erntehelfer, denn seit dieser Woche dürfen sie nicht mehr einreisen. Die Landwirte sind entsetzt: "Die Ernte wartet nicht", sagt Michael Lang von den Direktvermarktern.

Samstag, 28. März, 17.11 Uhr: Der Städte- und Gemeindetag empfiehlt den Kommunen, die Kita-Gebühren für April auszusetzen. Rheinfelden will diese Entscheidung aber dem Gemeinderat überlassen und zieht die Gebühren vorerst ein. Auch Efringen-Kirchen zieht die Gebühr ein, will aber eventuelle Hilfen des Landes an die Familien weitergeben. Grenzach-Wyhlen und Schwörstadt hingegen folgen den Empfehlungen, ebenso Lörrach, Kandern, Binzen, Eimeldingen, Rümmingen und Schallbach. Dort müssen für April keine Kitagebühren bezahlt werden.

Samstag, 28. März, 12.25 Uhr: Der Gewerbeverein Fokus Schopfheim hat die Aktion "Schopfheim hält zusammen" gestartet. Zum einen, um einen Überblick über Angebote zu verschaffen. Zum anderen, "um ein Lebenszeichen zu senden: Wir sind noch da", so die Vorsitzenden Stefan Klever und Martin Bühler. Beide stellen aber klar: Weder Zusatzangebote noch Hilfsprogramme können die Einbußen ausgleichen.
Den vollständigen Text zur Aktion des Gewerbevereins Schopfheim finden Sie hier.



Samstag, 28. März, 12.02 Uhr:
Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt meldet mit Stand Samstag, 10 Uhr, insgesamt 573 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt. Dies sind 39 mehr als am Vortag. Der Kanton Basel-Stadt verzeichnet unverändert dreizehn Todesfälle. 211 Personen der 573 positiv Getesteten und damit mehr als ein Drittel sind wieder genesen. Aktuell befinden sich 59 Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Basel-Stadt aufgrund einer Covid-19-Infektion in Spitalpflege in einem baselstädtischen Spital. Total sind dies 79 Personen. Insgesamt elf Personen benötigen Intensivpflege.

Samstag, 28. März, 11.19 Uhr: Wegen der Verbreitung des Coronavirus finden keine Gottesdienste mehr satt. Viele Kirchengemeinden im Kreis Lörrach gehen dazu über, sie im Internet zu übertragen – die Resonanz ist groß. Auch am heutigen Sonntag finden keine öffentlichen Gottesdienste in den Kirchen statt. Auf ihren Internetseiten informieren die jeweiligen Gemeinden aber darüber, ob und wo es einen Gottesdienst per Livestream zu sehen gibt. Und weil nicht jeder Zugang zum Internet hat, versendet die evangelische Christusgemeinde in Lörrach die Sonntagspredigt nun auch in Textform ausgedruckt per Post zum Nachlesen nach Hause.

Samstag, 28. März, 10.22: Das Kreisklinikum sucht explizit nach Menschen, die Schutzausrüstung spenden können: Handschuhe, Kittel, Anzüge, Mund-Nasen-Schutz... Wer etwas hat, kann sich an das Klinikum wenden: klinloe.zentraleinkauf@klinloe.de. Laut Marion Steger, Sprecherin der Kliniken, benötigen die Einrichtungen auch zusätzliche personelle Kapazitäten für die Beatmungsplätze und die Narkosegeräte, zum Beispiel durch qualifizierte Menschen, die gerade nicht in diesem Beruf arbeiten, aber Kapazität hätten.



Samstag, 28. März, 09.29:
In den Kliniken des Landkreises Lörrach wird die Schutzausrüstung knapp. Landrätin Marion Dammann hat sich wegen der aktuellen Corona-Situation am Donnerstagabend an die Landtags- und Bundestagsabgeordneten im Landkreis gewandt. "Teilweise ist absehbar, dass entsprechende Vorräte in den Kreiskliniken schon dieses Wochenende (!) erschöpft sind", so die Landrätin. Zusammen mit den Landkreisen Waldshut und Breisgau-Hochschwarzwald habe sich Dammann an das Land gewandt. Nachschub sei notwendig, auch aus Pflegeheimen, Praxen und anderen zentralen Einrichtungen gebe es Hilferufe. "Was die Landrätin schreibt, war zu diesem Zeitpunkt korrekt, die Lage ändert sich aber schnell", sagt Marion Steger, Pressesprecherin der Kreiskliniken. "Die Schutzausrüstung wird nicht über dieses Wochenende ausgehen."



Freitag, 27. März, 18.36 Uhr:
Der Kanton Baselland registriert 466 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Das sind 44 Fälle mehr als zum Vortag. Die Zahl der Todesfälle beträgt weiterhin fünf.

Freitag, 27. März, 16.14 Uhr: Im Kanton Aargau liegen zurzeit 364 bestätigte Fälle vor (15 mehr als am Donnerstag). 50 Personen sind zurzeit hospitalisiert, zwölf von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt, zehn künstlich beatmet. Bisher sind drei Menschen im Aargau am Coronavirus gestorben.

Freitag, 27. März, 15.48 Uhr: Stand Freitagnachmittag gibt es im Landkreis Lörrach sieben weitere Coronainfektionen. Damit erhöht sich laut einer Mitteilung des Landratsamts die Anzahl infizierter Personen auf 170. "Das Gesundheitsamt sieht den Grund für den moderaten Anstieg hauptsächlich darin, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch einige Testergebnisse ausstehen", heißt es weiter. Mittlerweile liegen dem Gesundheitsamt dennoch rund 1900 negative Abstrichergebnisse vor. Elf Erkrankte werden momentan im Krankenhaus behandelt, davon zwei auf der Intensivstation. Neun weitere Personen wurden heute als gesund gemeldet, insgesamt sind es 36 Genesene.

Freitag, 27. März, 14.37 Uhr: Die Lörracher Kreiskliniken hatten Kapazitäten angemeldet, um Covid-19-Patienten aus dem Elsass, die beatmet werden müssen, aufzunehmen. Ihnen sei aber mitgeteilt worden, dass keine weiteren Patientenübernahmen stattfinden, sagte Pressesprecherin Marion Steger am Freitag. Nachdem sich die Versorgungssituation an den Kliniken im Elsass zusehends verschlechtert hatte, hat Baden-Württemberg schwerkranke Coronavirus-Patienten aus Frankreich an einigen Krankenhäusern im Land, darunter die Uniklinik Freiburg aufgenommen.

Freitag, 27. März, 13.57 Uhr: Die Hertener Außenstelle der Praxis von Arzt Tibor Bojti stellt zum 1. April den Betrieb ein und wechselt samt Angestellten und Patienten in die Zentralpraxis in der Karl-Fürstenberg-Straße. Bojti möchte so gewappnet sein, falls eine seiner Praxen wegen des Corona-Virus ausfällt. Nach BZ-Informationen gab es am Donnerstagmorgen einige Unruhen, denn im Ortsteil machte die Nachricht die Runde, dass die Praxis von Judit Méhész komplett schließen würde.

Freitag, 27. März, 13.51 Uhr: Zum Schutz der Besucher und der Mitarbeiter sind die Außenstellen der KFZ-Zulassung in Rheinfelden (Baden) und Schopfheim geschlossen. Die Zulassungsbehörde in Lörrach bietet nur noch Dienstleistungen an, die zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens notwendig sind. Menschen, die in systemrelevanten Berufen arbeiten, können für ihre Angelegenheiten Termine vereinbaren – ausschließlich unter den Telefonnummern 07621/410-3435, -3436, -3438. Auch nachgewiesene Notfälle werden bearbeitet. Autohändler und Zulassungsdienste können sich unter den genannten Nummern über das weitere Vorgehen informieren. Welche Dienstleistungen noch bearbeitet werden sowie Details zur Antragseinreichung können auf der Homepage der Zulassungsstelle nachgelesen werden.

Freitag, 27. März, 13.15 Uhr: Hilfe bietet die neue Telefon-Hotline des Landratsamtes für gestresste Familien unter 07621/410-5555, die ab dem 30. März montags bis samstags, jeweils von 9 bis 12 Uhr, erreichbar ist. Die Behörde ermuntert Eltern, das Angebot der psychologischen Beratungsstelle anzunehmen und sich bei Problemen und in Krisen zu melden. "Ein Telefonat mit einem Jugend- und Erziehungsberater kann dazu beitragen, dem Stress zu Hause entgegenzuwirken", so der Psychologe Günter Koenemund zur unkomplizierten Telefonberatung. "Auch für scheinbar kleine Anliegen stehen wir zur Verfügung", ergänzt der Leiter der Psychologischen Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des Landkreises Lörrach.

Freitag, 27. März, 11.37 Uhr: Die Stadt Lörrach bündelt die Hilfsangebote der Stadt nicht nur auf ihrer Website. Die Verwaltung hat den aktuellen Stand auch in einem Flyer dargestellt. Dieser kann auch heruntergeladen werden unter: www.loerrach.de/corona-solidarische-hilfe

Freitag, 27. März, 10.47 Uhr: Das Basler Gesundheitsdepartement meldet aktuell 534 bestätigte Corona-Infektionen von Menschen, die im Stadtkanton wohnen. Die Zahl erhöht sich zum Vortag um 29. 191 der 534 Infizierten seien wieder gesund. Laut der Mitteilung gab es zudem einen weiteren Todesfall. Insgesamt sind im Stadtkanton 13 Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. 76 Patienten werden in den Basler Spitälern wegen der Krankheit behandelt, acht würden eine Intensivbehandlung benötigen. Unter den Patienten befinden sich auch Menschen, die nicht im Stadtkanton wohnen.

Freitag, 27. März, 10.24 Uhr: Für wen gilt das Bundesförderprogramm Soforthilfe Corona? Welche Geschäfte dürfen jetzt sonntags geöffnet haben und wer zahlt den Lohn für einen Mitarbeiter in Quarantäne? Die Pandemie stellt besonders die Unternehmen in der Grenzregion vor enorme Herausforderungen und viele Fragen. Um die Suche nach den Antworten zu erleichtern, hat die Wirtschaftsregion Südwest (WSW) mit dem Landkreis Lörrach eine Corona-Infoseite geschaffen. Unter www.wsw.eu/coronavirus sind gebündelte und auch branchenspezifische Informationen für Unternehmen und Selbständige zu pandemiebedingten neuen Fragestellungen zu finden.

Freitag, 27. März, 09.27 Uhr: Der Kreis Lörrach meldet am Wochenende keine Coronainfektionen an das Landesgesundheitsamt. Dieses hätte die Zahlen aber gerne. Doch es gibt mehr Gründe, warum Statistiken nur bedingt aussagekräftig sind.

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