Covid-19

Newsblog – Teil 2: Alles wichtige zum Coronavirus im Kreis Lörrach – 22. bis 31. März

Jonas Hirt & Kathrin Ganter

Von Jonas Hirt & Kathrin Ganter

Di, 07. April 2020 um 10:37 Uhr

Kreis Lörrach

Seit 11. März begleiten wir die Entwicklungen zum Coronavirus im Landkreis Lörrach in einem Newsblog. Den zweiten Teil zum Nachlesen finden Sie hier.

Dienstag, 31. März, 17.13 Uhr: Am Dienstag ist eine über 80-jährige Person an den Folgen einer Covid-19-Infektion gestorben. Das teilt das Landratsamt mit. Es ist der sechste Todesfall im Landkreis. Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus hat sich im Vergleich zu Montag um 44 auf 274 erhöht. 35 Patienten werden im Krankenhaus behandelt. Sieben müssen laut der Mitteilung beatmet werden. Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 2.229 negative Abstrichergebnisse vor. 72 Menschen gelten als genesen.

Dienstag, 31. März, 16.37 Uhr: Die Zahl der bestätigten Fälle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus im Kanton Baselland steigt auf 561. Am Montag waren noch 539 Menschen im Kanton infiziert. Zudem sind drei weitere Patienten im Zusammenhang einer Covid-19-Erkrankung gestorben.



Dienstag, 31. März, 15.43 Uhr:
Im Kanton Aargau liegen derzeit 499 bestätigte Fälle einer Corona-Infektion vor. Die Zahl erhöht sich im Vergleich zum Vortag um 18. Im Krankenhaus behandelt werden laut dem kantonalen Führungsstab derzeit 85 Menschen. 25 Patienten liegen auf der Intensivstation, alle müssen künstlich beatmet werden. Elf Menschen sind bislang an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Gegenwärtig werden auch drei Patienten aus dem Elsass und eine Person aus dem Tessin im Aargau behandelt.
Sinkende Zahlen in der Schweiz: Viele Opfer und eine hohe Quote an Infizierten: Die Zahlen, die zur Corona-Epidemie aus der Schweiz kommen, sind besorgniserregend. Nun zeichnet sich eine vorsichtige Entspannung ab.

Dienstag, 31. März, 15.13 Uhr: Die Kreiskliniken bündeln die Hilfen für die Mitarbeitenden und lancieren eine Plattform für Ehrenamtliche. Pfleger mit Beatmungserfahrung und Personal für Küche und Reinigung werden dringend gesucht.
Alle weiteren Infos dazu und Kontaktmöglichkeiten gibt es in diesem Artikel (frei)

Dienstag, 31. März, 14.27 Uhr: Der Swim-and-Run, den das Lise-Meitner-Gymnasium im Sommer zum 14. Mal hatte durchführen wollen, wird abgesagt. Der Sporttag, an dem in der Vergangenheit etwa 700 Schüler und mehr als 100 Helfer beteiligt waren, hätte am 17. Juli stattfinden sollen. "Die Entscheidung fiel uns nicht leicht und macht uns auch ein wenig traurig, da uns dieses Sportevent für kleine und große Schüler sehr am Herzen liegt", teilt Schulleiter Frank Schührer der BZ mit. Aktuell könne jedoch niemand abschätzen, wie sich die Corona-Situation bis zum Sommer entwickelt.

Dienstag, 31. März, 13.04 Uhr: Peter Palme, Bürgermeister der Stadt Zell im Wiesental, ruft im Namen der Stadtverwaltung Kinder zu einer gemeinsamen Malaktion im Rahmen der Corona-Situation auf. Mit der Malaktion sollen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: Zum einen können Kinder so kreativ werden und Langeweile vertreiben. Zum anderen könnten sie so älteren Menschen im Zeller Seniorenheim eine Freude bereiten. Die Bilder können per Post an die Stadtverwaltung Zell geschickt werden (zu Händen Dominika Anti, Constanze-Weber-Gasse 4, 79669 Zell i.W.) oder direkt in den Briefkasten am Rathaus eingeworfen. Bitte dazu Namen, Alter und eine Adresse angeben.

Dienstag, 31. März, 10.56 Uhr:
Im Kanton Basel-Stadt liegen laut dem Gesundheitsdepartement 628 bestätigte Corona-Fälle vor. Damit steigt die Zahl der Infektionen im Vergleich zum Vortag um sieben. 40 Prozent der Infizierten (292 Menschen) seien wieder gesund. Zudem meldet die Behörde einen weiteren Todesfall im Zusammenhang einer Covid-19-Erkrankung. Die Zahl steigt damit auf 16.

Dienstag, 31. März, 10.16 Uhr: Der Regio Verkehrsverbund Lörrach bittet, RVL-Schülerjahresabos nicht vorschnell zu kündigen. Auch bittet der RVL darum, der Abbuchung im April nicht zu widersprechen. "Das Land, die Städte und Landkreise sowie die Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen sind im Gespräch, um eine Ausgleichsleistung für die im April entstandenen Kosten sicherzustellen", heißt es in der Mitteilung.

Dienstag, 31. März, 09.07 Uhr: Die Verbreitung des Coronavirus wirkt sich auch auf das kulturelle Leben im Dreiland auf. Ganz auf die Kultur verzichten, muss man aber nicht. Das Lörracher Theater Tempus fugit überträgt diese Woche Stücke im Internet. Die stellvertretende Theaterleiterin Recha La Dous erklärt, wie man sie schauen kann und wie die Idee dazu entstand.

Montag, 30. März, 18.39 Uhr: Sechs Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims in Grenzach-Wyhlen sind mit dem Coronavirus infiziert, eine Frau befindet sich stationär im Krankenhaus. Zudem ist eine weitere Mitarbeiterin positiv getestet worden, nachdem das Virus bereits vergangene Woche bei zwei ihrer Kolleginnen nachgewiesen worden war. Das gab Aufsichtsratsmitglied Karl-Heinz Huber in einem gemeinsamen Pressegespräch mit Bürgermeister Tobias Benz bekannt. Die Lage ist aber unter Kontrolle.



Montag, 30. März, 17.55 Uhr: Eine weitere Person mit Covid-19-Infektion ist im Landkreis Lörrach verstorben. Es handelt sich um einen über 50-Jährigen mit Vorkerkrankung, teilt das Landratsamt mit. Die Zahl der bestätigten COVID-19-Infektionen hat sich seit Sonntag um 15 erhöht. Damit sind es mittlerweile 230 bestätigte Fälle im Landkreis Lörrach. Zur Zeit werden 18 bestätigte COVID-19 Patienten im Krankenhaus behandelt, davon müssen vier intensivmedizinisch behandelt werden. 2 120 negative Abstrichergebnisse liegen dem Gesundheitsamt zum jetzigen Zeitpunkt vor. Insgesamt sind mittlerweile insgesamt 56 Personen, die sich mit dem Corona-Virus infiziert hatten, wieder gesund und aus der Quarantäne entlassen.

Montag, 30. März, 17.02 Uhr: Im Kanton Baselland sind 539 bestätigte Corona-Infektionen bekannt. Zum Vortag erhöht sich die Zahl um 28. Zudem ist eine weitere Person an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der Todesopfer im Kanton erhöht sich damit auf sieben.



Montag, 30. März, 16.26 Uhr:
Bürgerinnen und Bürger, die zur Erledigung von Kraftfahrzeugsteuerangelegenheiten die Abfertigungsstelle in Weil am Rhein aufsuchen oder Postsendungen aus dem Ausland zollrechtlich abfertigen lassen möchten, können dies nach wie vor zu den üblichen Öffnungszeiten erledigen. Um den Kontakt mit anderen Zollbeteiligten und mit den Bediensteten beim Zutritt zu den Ämtern und in den Diensträumen so gering wie möglich zu halten, wurden vor Ort Maßnahmen getroffen. Selbstverständlich können Abgaben auch bargeldlos, mit Karte bezahlt werden.

Montag, 30. März, 15.29 Uhr:
Im Kanton Aargau liegen zurzeit 481 bestätigte Fälle vor. Das schreibt der kantonale Führungsstab in seinem Lagebulletin. Im Vergleich zu Freitag hat sich die Zahl um 117 erhöht. 94 Menschen müssen im Krankenhaus behandelt werden, davon 25 auf der Intensivstation. 23 Patienten müssen künstlich beatmet werden. Bisher sind acht Menschen im Kanton an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Montag, 30. März, 14.15 Uhr:
Auch in Rheinfelden kam es am Wochenende zu vermehrten Verstößen gegen das Kontaktverbot im öffentlichen Raum. Ab sofort wird das teuer. Auf Grundlage des von der Landesregierung beschlossenen Bußgeldkataloges werden Polizei und Ordnungsdienst ab sofort eklatante Verstöße mit Bußgeldern in Höhe von 500 Euro "bestrafen", heißt es in einer Mitteilung von Montag.

Montag, 30. März, 12.13 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet 621 bestätigte Corona-Infektionen. Das sind 12 mehr als am Sonntag. Laut der Mitteilung sind 263 dieser 621 Getesteten wieder gesund. Die Zahl der Todesfälle beträgt unverändert 15. 90 Patienten werden im Krankenhaus behandelt, 12 liegen auf der Intensivstation.

Montag, 30. März, 11.25 Uhr: Die Recyclinghöfe und Grünschnittannahmestellen sind weiterhin geschlossen. In einer Pressemitteilung erklärt die Abfallwirtschaft, wie es nun weiter geht. "Im Idealfall können die Anlagen nach Ablauf der Kontaktsperre wieder ihren normalen Betrieb aufnehmen. Sollten die Sicherheitsmaßnahmen nicht enden, werden bereits Möglichkeiten geprüft, die Grünschnittannahmestellen dann zumindest teilweise wieder für private Haushalte zu öffnen", heißt es.

Auch für Recyclinghöfe soll es eine Übergangslösung geben. Bis sich die Situation wieder entspannt, sollten Bürger bei Grünabfällen verstärkt auf die Biotonne zurückgreifen. Sperrmüll und Altholz könnten über die neu eingeführte Abfuhr auf Abruf entsorgt werden. Die Voraussetzung: Man muss sich bei den Annahmestellen auf das Notwendige konzentrieren und Wartezeiten hinnehmen.

Hinweis: Für gewerbliche Unternehmen und öffentliche Einrichtungen sind die Deponie Scheibenberg und die beiden Kompostanlagen in Haagen und Minseln geöffnet.

Montag, 30. März, 10.45 Uhr: Die Sparkasse Markgräflerland ermöglicht wegen der Corona-Krise die Aussetzung von Zins- und Tilgungszahlungen bei Verbraucherdarlehen. Das hat das Unternehmen am Montag mitgeteilt.

Montag, 30. März, 09.24 Uhr: Das Deutsche Rote Kreuz steht auch in Krisenzeiten parat und stellt Rettungsdienst und Krankentransporte weiterhin sicher. Ein Einsatzstab wurde gebildet, der die Aufgaben koordiniert, die Versorgung mit Schutzkleidung und Desinfektionsmittel sicherstellt und im Bedarfsfall den Einsatz von Ehrenamtlichen organisiert, die schon jetzt für Einkaufsdienste zum Einsatz kommen.

Montag, 30. März, 7.59 Uhr: Trotz der "Coronagrenze" finde die trinationale Zusammenarbeit statt und ist wichtiger denn je, das schreibt die Regio Basiliensis in einer Pressemitteilung. Die Behörden der drei Länder würden sich eng abstimmen, Grenzgängerinnen und Grenzgänger können ihrer Arbeit weiter nachgehen. Die Regio Basiliensis begrüßt, dass in der Grenzregion Solidarität und ein gemeinsames und abgestimmtes Vorgehen im Vordergrund stehen.

Sonntag, 29. März 16.47 Uhr:
Im Kanton Baselland liegen 511 Fälle einer Coronainfektion vor. Im Vergleich zum Samstag erhöht sich die Zahl um neun. Insgesamt sind im Kanton sechs Menschen an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Sonntag, 29. März, 15.00 Uhr: Das Landratsamt Lörrach meldet am Sonntagnachmittag, dass acht weitere Infektionen mit Covid-19 im Landkreis bestätigt wurden. Damit steigt die Zahl der infizierten Personen auf 215. 15 Erkrankte werden derzeit im Krankenhaus behandelt, vier davon auf der Intensivstation.

Sonntag, 29. März, 13.52 Uhr: Das Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt meldet insgesamt 609 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton. Dies sind 36 mehr als am Vortag. 228 Personen der 609 positiv Getesteten und damit mehr als ein Drittel sind wieder genesen. Im Kanton sind zudem zwei weitere Menschen an den Folgen einer Covid-19-Infektion gestorben. Bei den zwei verstorbenen Frauen handelt es sich laut der Mitteilung jeweils um Personen aus der Risikogruppe (älter als 65 und bestehende Vorerkrankung). Sie waren 87 und 88 Jahre alt. Die Zahl der Todesfälle im Kanton Basel-Stadt beträgt insgesamt 15.

Sonntag, 29. März, 11.03 Uhr: Pfarrer Martin Schmitthenner hat in Schopfheim gemeinsam mit Gemeindediaokin Uschi Schmitthenner, Kirchenmusikdirektor Christoph Bogon und Sopranistin Bianca Gierok vor der Kamera einen Gottesdienst gestaltet - um in Corona-Zeiten für die Menschen da zu sein. Anmerkung: Bei unserem Video handelt es sich um eine Zusammenfassung des Gottesdienstes.



Sonntag, 29. März, 10.42 Uhr: Der Kanton Aargau bietet dem Elsass solidarische Hilfe an. In einer Mitteilung der Staatskanzlei heißt es: "Gegenwärtig ist das Elsass deutlich schwerer vom Coronavirus betroffen als der Kanton Aargau." Vor diesem Hintergrund habe der Koordination- und Steuerungsausschuss Coronavirus des Regierungsrats dem Hilfegesuch der französischen Behörden auf Übernahme von zwei schwer erkrankten Patienten aus dem Elsass in den Kanton Aargau zugestimmt. Der Ausschuss betrachte dies als Zeichen der gebotenen Solidarität.

Sonntag, 29. März, 09.58 Uhr: Das Familienzentrum Kinderland betreibt in Lörrach mehrere Krippen- und Kindergartengruppen. Derzeit werden dort zwölf Kinder notbetreut, die trotz Isolation allerhand erleben und spielerisch gelernt haben, wie man sich die Hände gründlich wäscht. Wir haben uns beim Familienzentrum umgehört, wie die Notbetreuung funktioniert.

Samstag, 28. März, 17.48 Uhr: Eine vierte Person, die an COVID-19 erkrankt war, ist heute verstorben. Es handelt sich um eine über 70-jährige Person mit entsprechenden Vorerkrankungen, teilt das Landratsamt mit. Die Zahl der bestätigten Covid-19-Infektionen hat sich seit Freitag um 37 erhöht. Damit gibt es aktuell 207 bestätigte Fälle im Landkreis Lörrach. Im Krankenhaus werden derzeit zwölf Covid-19-Patienten behandelt, vier von ihnen intensivmedizinisch. Zur aktuellen Gesamtzahl der negativen Abstrichergebnisse sowie zu weiteren genesenen Personen liegen der Pressestelle heute leider keine Meldungen vor.

Samstag, 28. März, 17.25 Uhr: Die Hofläden und die Marktstände der Direktvermarkter, der Obsterzeuger und Gemüseanbauer haben in Zeiten der Corona-Epidemie großen Zulauf. "Viele Käufer versuchen gerade, Supermärkte eher zu vermeiden und gehen lieber zu den Erzeugern", weiß Rolf Hess als Sachgebietsleiter Landwirtschaftliche Erzeugung im Landratsamt Lörrach. Den Spargelbauern fehlen aber Erntehelfer, denn seit dieser Woche dürfen sie nicht mehr einreisen. Die Landwirte sind entsetzt: "Die Ernte wartet nicht", sagt Michael Lang von den Direktvermarktern.

Samstag, 28. März, 17.11 Uhr: Der Städte- und Gemeindetag empfiehlt den Kommunen, die Kita-Gebühren für April auszusetzen. Rheinfelden will diese Entscheidung aber dem Gemeinderat überlassen und zieht die Gebühren vorerst ein. Auch Efringen-Kirchen zieht die Gebühr ein, will aber eventuelle Hilfen des Landes an die Familien weitergeben. Grenzach-Wyhlen und Schwörstadt hingegen folgen den Empfehlungen, ebenso Lörrach, Kandern, Binzen, Eimeldingen, Rümmingen und Schallbach. Dort müssen für April keine Kitagebühren bezahlt werden.

Samstag, 28. März, 12.25 Uhr: Der Gewerbeverein Fokus Schopfheim hat die Aktion "Schopfheim hält zusammen" gestartet. Zum einen, um einen Überblick über Angebote zu verschaffen. Zum anderen, "um ein Lebenszeichen zu senden: Wir sind noch da", so die Vorsitzenden Stefan Klever und Martin Bühler. Beide stellen aber klar: Weder Zusatzangebote noch Hilfsprogramme können die Einbußen ausgleichen.
Den vollständigen Text zur Aktion des Gewerbevereins Schopfheim finden Sie hier.



Samstag, 28. März, 12.02 Uhr:
Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt meldet mit Stand Samstag, 10 Uhr, insgesamt 573 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt. Dies sind 39 mehr als am Vortag. Der Kanton Basel-Stadt verzeichnet unverändert dreizehn Todesfälle. 211 Personen der 573 positiv Getesteten und damit mehr als ein Drittel sind wieder genesen. Aktuell befinden sich 59 Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Basel-Stadt aufgrund einer Covid-19-Infektion in Spitalpflege in einem baselstädtischen Spital. Total sind dies 79 Personen. Insgesamt elf Personen benötigen Intensivpflege.

Samstag, 28. März, 11.19 Uhr: Wegen der Verbreitung des Coronavirus finden keine Gottesdienste mehr satt. Viele Kirchengemeinden im Kreis Lörrach gehen dazu über, sie im Internet zu übertragen – die Resonanz ist groß. Auch am heutigen Sonntag finden keine öffentlichen Gottesdienste in den Kirchen statt. Auf ihren Internetseiten informieren die jeweiligen Gemeinden aber darüber, ob und wo es einen Gottesdienst per Livestream zu sehen gibt. Und weil nicht jeder Zugang zum Internet hat, versendet die evangelische Christusgemeinde in Lörrach die Sonntagspredigt nun auch in Textform ausgedruckt per Post zum Nachlesen nach Hause.

Samstag, 28. März, 10.22: Das Kreisklinikum sucht explizit nach Menschen, die Schutzausrüstung spenden können: Handschuhe, Kittel, Anzüge, Mund-Nasen-Schutz... Wer etwas hat, kann sich an das Klinikum wenden: klinloe.zentraleinkauf@klinloe.de. Laut Marion Steger, Sprecherin der Kliniken, benötigen die Einrichtungen auch zusätzliche personelle Kapazitäten für die Beatmungsplätze und die Narkosegeräte, zum Beispiel durch qualifizierte Menschen, die gerade nicht in diesem Beruf arbeiten, aber Kapazität hätten.



Samstag, 28. März, 09.29:
In den Kliniken des Landkreises Lörrach wird die Schutzausrüstung knapp. Landrätin Marion Dammann hat sich wegen der aktuellen Corona-Situation am Donnerstagabend an die Landtags- und Bundestagsabgeordneten im Landkreis gewandt. "Teilweise ist absehbar, dass entsprechende Vorräte in den Kreiskliniken schon dieses Wochenende (!) erschöpft sind", so die Landrätin. Zusammen mit den Landkreisen Waldshut und Breisgau-Hochschwarzwald habe sich Dammann an das Land gewandt. Nachschub sei notwendig, auch aus Pflegeheimen, Praxen und anderen zentralen Einrichtungen gebe es Hilferufe. "Was die Landrätin schreibt, war zu diesem Zeitpunkt korrekt, die Lage ändert sich aber schnell", sagt Marion Steger, Pressesprecherin der Kreiskliniken. "Die Schutzausrüstung wird nicht über dieses Wochenende ausgehen."



Freitag, 27. März, 18.36 Uhr:
Der Kanton Baselland registriert 466 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Das sind 44 Fälle mehr als zum Vortag. Die Zahl der Todesfälle beträgt weiterhin fünf.

Freitag, 27. März, 16.14 Uhr: Im Kanton Aargau liegen zurzeit 364 bestätigte Fälle vor (15 mehr als am Donnerstag). 50 Personen sind zurzeit hospitalisiert, zwölf von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt, zehn künstlich beatmet. Bisher sind drei Menschen im Aargau am Coronavirus gestorben.

Freitag, 27. März, 15.48 Uhr: Stand Freitagnachmittag gibt es im Landkreis Lörrach sieben weitere Coronainfektionen. Damit erhöht sich laut einer Mitteilung des Landratsamts die Anzahl infizierter Personen auf 170. "Das Gesundheitsamt sieht den Grund für den moderaten Anstieg hauptsächlich darin, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch einige Testergebnisse ausstehen", heißt es weiter. Mittlerweile liegen dem Gesundheitsamt dennoch rund 1900 negative Abstrichergebnisse vor. Elf Erkrankte werden momentan im Krankenhaus behandelt, davon zwei auf der Intensivstation. Neun weitere Personen wurden heute als gesund gemeldet, insgesamt sind es 36 Genesene.

Freitag, 27. März, 14.37 Uhr: Die Lörracher Kreiskliniken hatten Kapazitäten angemeldet, um Covid-19-Patienten aus dem Elsass, die beatmet werden müssen, aufzunehmen. Ihnen sei aber mitgeteilt worden, dass keine weiteren Patientenübernahmen stattfinden, sagte Pressesprecherin Marion Steger am Freitag. Nachdem sich die Versorgungssituation an den Kliniken im Elsass zusehends verschlechtert hatte, hat Baden-Württemberg schwerkranke Coronavirus-Patienten aus Frankreich an einigen Krankenhäusern im Land, darunter die Uniklinik Freiburg aufgenommen.

Freitag, 27. März, 13.57 Uhr: Die Hertener Außenstelle der Praxis von Arzt Tibor Bojti stellt zum 1. April den Betrieb ein und wechselt samt Angestellten und Patienten in die Zentralpraxis in der Karl-Fürstenberg-Straße. Bojti möchte so gewappnet sein, falls eine seiner Praxen wegen des Corona-Virus ausfällt. Nach BZ-Informationen gab es am Donnerstagmorgen einige Unruhen, denn im Ortsteil machte die Nachricht die Runde, dass die Praxis von Judit Méhész komplett schließen würde.

Freitag, 27. März, 13.51 Uhr: Zum Schutz der Besucher und der Mitarbeiter sind die Außenstellen der KFZ-Zulassung in Rheinfelden (Baden) und Schopfheim geschlossen. Die Zulassungsbehörde in Lörrach bietet nur noch Dienstleistungen an, die zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens notwendig sind. Menschen, die in systemrelevanten Berufen arbeiten, können für ihre Angelegenheiten Termine vereinbaren – ausschließlich unter den Telefonnummern 07621/410-3435, -3436, -3438. Auch nachgewiesene Notfälle werden bearbeitet. Autohändler und Zulassungsdienste können sich unter den genannten Nummern über das weitere Vorgehen informieren. Welche Dienstleistungen noch bearbeitet werden sowie Details zur Antragseinreichung können auf der Homepage der Zulassungsstelle nachgelesen werden.

Freitag, 27. März, 13.15 Uhr: Hilfe bietet die neue Telefon-Hotline des Landratsamtes für gestresste Familien unter 07621/410-5555, die ab dem 30. März montags bis samstags, jeweils von 9 bis 12 Uhr, erreichbar ist. Die Behörde ermuntert Eltern, das Angebot der psychologischen Beratungsstelle anzunehmen und sich bei Problemen und in Krisen zu melden. "Ein Telefonat mit einem Jugend- und Erziehungsberater kann dazu beitragen, dem Stress zu Hause entgegenzuwirken", so der Psychologe Günter Koenemund zur unkomplizierten Telefonberatung. "Auch für scheinbar kleine Anliegen stehen wir zur Verfügung", ergänzt der Leiter der Psychologischen Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des Landkreises Lörrach.

Freitag, 27. März, 11.37 Uhr: Die Stadt Lörrach bündelt die Hilfsangebote der Stadt nicht nur auf ihrer Website. Die Verwaltung hat den aktuellen Stand auch in einem Flyer dargestellt. Dieser kann auch heruntergeladen werden unter: www.loerrach.de/corona-solidarische-hilfe

Freitag, 27. März, 10.47 Uhr: Das Basler Gesundheitsdepartement meldet aktuell 534 bestätigte Corona-Infektionen von Menschen, die im Stadtkanton wohnen. Die Zahl erhöht sich zum Vortag um 29. 191 der 534 Infizierten seien wieder gesund. Laut der Mitteilung gab es zudem einen weiteren Todesfall. Insgesamt sind im Stadtkanton 13 Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. 76 Patienten werden in den Basler Spitälern wegen der Krankheit behandelt, acht würden eine Intensivbehandlung benötigen. Unter den Patienten befinden sich auch Menschen, die nicht im Stadtkanton wohnen.

Freitag, 27. März, 10.24 Uhr: Für wen gilt das Bundesförderprogramm Soforthilfe Corona? Welche Geschäfte dürfen jetzt sonntags geöffnet haben und wer zahlt den Lohn für einen Mitarbeiter in Quarantäne? Die Pandemie stellt besonders die Unternehmen in der Grenzregion vor enorme Herausforderungen und viele Fragen. Um die Suche nach den Antworten zu erleichtern, hat die Wirtschaftsregion Südwest (WSW) mit dem Landkreis Lörrach eine Corona-Infoseite geschaffen. Unter www.wsw.eu/coronavirus sind gebündelte und auch branchenspezifische Informationen für Unternehmen und Selbständige zu pandemiebedingten neuen Fragestellungen zu finden.

Freitag, 27. März, 09.27 Uhr: Der Kreis Lörrach meldet am Wochenende keine Coronainfektionen an das Landesgesundheitsamt. Dieses hätte die Zahlen aber gerne. Doch es gibt mehr Gründe, warum Statistiken nur bedingt aussagekräftig sind.

Freitag, 27. März, 18.36 Uhr: Der Kanton Baselland registriert 466 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Das sind 44 Fälle mehr als zum Vortag. Die Zahl der Todesfälle beträgt weiterhin fünf.

Freitag, 27. März, 16.14 Uhr: Im Kanton Aargau liegen zurzeit 364 bestätigte Fälle vor (15 mehr als am Donnerstag). 50 Personen sind zurzeit hospitalisiert, zwölf von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt, zehn künstlich beatmet. Bisher sind drei Menschen im Aargau am Coronavirus gestorben.

Freitag, 27. März, 15.48 Uhr: Stand Freitagnachmittag gibt es im Landkreis Lörrach sieben weitere Coronainfektionen. Damit erhöht sich laut einer Mitteilung des Landratsamts die Anzahl infizierter Personen auf 170. "Das Gesundheitsamt sieht den Grund für den moderaten Anstieg hauptsächlich darin, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch einige Testergebnisse ausstehen", heißt es weiter. Mittlerweile liegen dem Gesundheitsamt dennoch rund 1900 negative Abstrichergebnisse vor. Elf Erkrankte werden momentan im Krankenhaus behandelt, davon zwei auf der Intensivstation. Neun weitere Personen wurden heute als gesund gemeldet, insgesamt sind es 36 Genesene.

Freitag, 27. März, 14.37 Uhr: Die Lörracher Kreiskliniken hatten Kapazitäten angemeldet, um Covid-19-Patienten aus dem Elsass, die beatmet werden müssen, aufzunehmen. Ihnen sei aber mitgeteilt worden, dass keine weiteren Patientenübernahmen stattfinden, sagte Pressesprecherin Marion Steger am Freitag. Nachdem sich die Versorgungssituation an den Kliniken im Elsass zusehends verschlechtert hatte, hat Baden-Württemberg schwerkranke Coronavirus-Patienten aus Frankreich an einigen Krankenhäusern im Land, darunter die Uniklinik Freiburg aufgenommen.

Freitag, 27. März, 13.57 Uhr: Die Hertener Außenstelle der Praxis von Arzt Tibor Bojti stellt zum 1. April den Betrieb ein und wechselt samt Angestellten und Patienten in die Zentralpraxis in der Karl-Fürstenberg-Straße. Bojti möchte so gewappnet sein, falls eine seiner Praxen wegen des Corona-Virus ausfällt. Nach BZ-Informationen gab es am Donnerstagmorgen einige Unruhen, denn im Ortsteil machte die Nachricht die Runde, dass die Praxis von Judit Méhész komplett schließen würde.

Freitag, 27. März, 13.51 Uhr: Zum Schutz der Besucher und der Mitarbeiter sind die Außenstellen der KFZ-Zulassung in Rheinfelden (Baden) und Schopfheim geschlossen. Die Zulassungsbehörde in Lörrach bietet nur noch Dienstleistungen an, die zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens notwendig sind. Menschen, die in systemrelevanten Berufen arbeiten, können für ihre Angelegenheiten Termine vereinbaren – ausschließlich unter den Telefonnummern 07621/410-3435, -3436, -3438. Auch nachgewiesene Notfälle werden bearbeitet. Autohändler und Zulassungsdienste können sich unter den genannten Nummern über das weitere Vorgehen informieren. Welche Dienstleistungen noch bearbeitet werden sowie Details zur Antragseinreichung können auf der Homepage der Zulassungsstelle nachgelesen werden.

Freitag, 27. März, 13.15 Uhr: Hilfe bietet die neue Telefon-Hotline des Landratsamtes für gestresste Familien unter 07621/410-5555, die ab dem 30. März montags bis samstags, jeweils von 9 bis 12 Uhr, erreichbar ist. Die Behörde ermuntert Eltern, das Angebot der psychologischen Beratungsstelle anzunehmen und sich bei Problemen und in Krisen zu melden. "Ein Telefonat mit einem Jugend- und Erziehungsberater kann dazu beitragen, dem Stress zu Hause entgegenzuwirken", so der Psychologe Günter Koenemund zur unkomplizierten Telefonberatung. "Auch für scheinbar kleine Anliegen stehen wir zur Verfügung", ergänzt der Leiter der Psychologischen Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des Landkreises Lörrach.

Freitag, 27. März, 11.37 Uhr: Die Stadt Lörrach bündelt die Hilfsangebote der Stadt nicht nur auf ihrer Website. Die Verwaltung hat den aktuellen Stand auch in einem Flyer dargestellt. Dieser kann auch heruntergeladen werden unter: www.loerrach.de/corona-solidarische-hilfe

Freitag, 27. März, 10.47 Uhr: Das Basler Gesundheitsdepartement meldet aktuell 534 bestätigte Corona-Infektionen von Menschen, die im Stadtkanton wohnen. Die Zahl erhöht sich zum Vortag um 29. 191 der 534 Infizierten seien wieder gesund. Laut der Mitteilung gab es zudem einen weiteren Todesfall. Insgesamt sind im Stadtkanton 13 Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. 76 Patienten werden in den Basler Spitälern wegen der Krankheit behandelt, acht würden eine Intensivbehandlung benötigen. Unter den Patienten befinden sich auch Menschen, die nicht im Stadtkanton wohnen.

Freitag, 27. März, 10.24 Uhr: Für wen gilt das Bundesförderprogramm Soforthilfe Corona? Welche Geschäfte dürfen jetzt sonntags geöffnet haben und wer zahlt den Lohn für einen Mitarbeiter in Quarantäne? Die Pandemie stellt besonders die Unternehmen in der Grenzregion vor enorme Herausforderungen und viele Fragen. Um die Suche nach den Antworten zu erleichtern, hat die Wirtschaftsregion Südwest (WSW) mit dem Landkreis Lörrach eine Corona-Infoseite geschaffen. Unter www.wsw.eu/coronavirus sind gebündelte und auch branchenspezifische Informationen für Unternehmen und Selbständige zu pandemiebedingten neuen Fragestellungen zu finden.

Freitag, 27. März, 09.27 Uhr: Der Kreis Lörrach meldet am Wochenende keine Coronainfektionen an das Landesgesundheitsamt. Dieses hätte die Zahlen aber gerne. Doch es gibt mehr Gründe, warum Statistiken nur bedingt aussagekräftig sind.

Donnerstag, 26. März, 19.14 Uhr: Die drei an Covid-19 Erkrankten aus dem Kreis Lörrach, deren Tod das Landratsamt am Mittwochabend gemeldet hat, sind alle im Krankenhaus verstorben. Eine Person wurde im Kreiskrankenhaus Lörrach behandelt, die anderen beiden in Freiburg und Titisee-Neustadt, teilte das Landratsamt am Donnerstag auf BZ-Anfrage mit. Alle drei – 77 bis 86 Jahre alt – gehörten aufgrund ihres Alters und ihrer Vorerkrankungen klar zur Risikogruppe; einen Zusammenhang zwischen den Todesfällen gebe es aber nicht.

Die Zahl der Neuinfektionen steigt derzeit in erwartbarem Maß an. "Die Lage ist weiterhin sehr ernst, wie überall in Deutschland, von einer drastischen Verschärfung in den vergangenen Tagen kann aber derzeit keine Rede sein", sagte Torben Pahl, Sprecher des Landratsamts.

Donnerstag, 26. März, 17. 19 Uhr: Die Zahl der bestätigten Covid-19-Infektionen hat sich seit gestern um zehn erhöht. Damit gibt es aktuell 163 bestätigte Fälle im Landkreis Lörrach. Im Krankenhaus werden derzeit acht bestätigte Covid-19-Patienten behandelt, davon müssen momentan drei intensivmedizinisch behandelt werden. Rund 1850 negative Abstrichergebnisse liegen dem Gesundheitsamt zur Zeit vor. Insgesamt sind mittlerweile 27 Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten, wieder gesund. Es bleibt bei bislang drei Toten im Landkreis Lörrach.

Donnerstag, 26. März, 17.01 Uhr: Der Kanton Baselland verzeichnet 422 bestätigte Corona-Fälle, am Mittwoch waren es 341. Die Zahl der Todesopfer (5) bleibt unverändert.

Donnerstag, 26. März, 16.40 Uhr: Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie reduziert die SBB ab Montag ihr Angebot auf der Strecke der S5 (Weil am Rhein-Lörrach) und der S6 (Basel SBB- Zell im Wiesental) und verkehrt nach einem Sonderfahrplan: Beide Bahnen fahren dann statt im Halbstundentakt im Stundentakt. Bei der Planung wurde darauf geachtet, dass am Lörracher Hauptbahnhof Lörrach der zeitnahe Anschluss von der S6 auf die S5 und umgekehrt gewährleistet bleibt. Am Badischen Bahnhof in Basel bestehen außerdem weiterhin Anschlüsse von und auf die Regionalbahn Richtung Waldshut sowie den Regionalexpress Richtung Freiburg, die ebenfalls nach einem Sonderfahrplan verkehren. Von Basel SBB aus erreicht man Anschlussverbindungen in alle Richtungen. In Zell im Wiesental sind die Busse von und aus Todtnau an den Zugverkehr angebunden. Die SBB bedauert, dass aufgrund einer behördlichen Anordnung die Halte der S6 in Riehen und Riehen-Niederholz ebenso ab dem Montag entfallen müssen.

Donnerstag, 26. März, 16.10 Uhr: In der Stadt Lörrach waren bis Donnerstagvormittag 26 Menschen mit einer Corona-Infektion registriert. Dies sagte Oberbürgermeister Jörg Lutz am Donnerstag bei einem Mediengespräch. Durch die Nähe zu Frankreich sei die Stadt ganz nah an einem Hotspot, so Lutz. Sollte eine solche Situation je wieder auftreten, müsse man sich wohl zu einem früheren Zeitpunkt überlegen, die grenzüberschreitende Mobilität einzuschränken. Andererseits seien die Grenzgänger vor allem auch in die Schweiz von höchster Bedeutung.

Donnerstag, 26. März, 15.42 Uhr: Zwei Mitarbeiterinnen des Seniorenheims Himmelspforte haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Das bestätigte Jürgen Gräff, Sprecher des St. Josefshauses auf BZ-Nachfrage. "Es handelt sich jedoch um Mitarbeiterinnen aus der Administration und nicht aus der Pflege", so Gräff. Beide Frauen seien sofort nach Bekanntwerden der Ansteckung in häusliche Quarantäne geschickt worden. Auch des Gesundheitsamt sei umgehend eingeschaltet worden.

Donnerstag, 26. März, 15.31 Uhr: Aufgrund der Corona-Pandemie und ihrer weltweiten Folgen wird die Art Basel von Juni auf den 17. bis 20. September verschoben. Der Direktor der Art Basel, Marc Spiegler, erklärt: "Wir danken unseren Galerien für ihre Unterstützung und das Verständnis für unsere sehr komplexe Entscheidung die Messe zu verschieben." Die Gesundheit und Sicherheit der Aussteller, Partner, Gäste und des Teams habe höchste Priorität. In der Zwischenzeit will die Art ihre neue digitale Plattform mit online Ausstellungsräumen ausbauen, um die Galerien in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen.

Donnerstag, 26. März, 15.25 Uhr: Katastrophenmediziner berichten angesichts der Corona-Pandemie über dramatische Zustände aus dem Elsass, die aus ihrer Sicht bald auch in Deutschland drohen könnten. Demnach arbeiten Mediziner an der Universitätsklinik Straßburg weiter mit Corona-Patienten, selbst wenn sie infiziert sind, und über 80-Jährige werden nicht länger beatmet. Stattdessen erfolge "Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmitteln", schreiben die Mitarbeiter des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin in Tübingen in einem Bericht an die baden-württembergische Landesregierung, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zum vollständigen Artikel

Donnerstag, 26. März, 15.11 Uhr: Im Kanton Aargau liegen zurzeit 349 bestätigte Fälle vor, teilt die Aargauer Staatskanzlei mit. Das sind 30 mehr als am Mittwoch. 28 Personen sind hospitalisiert, zehn werden auf der Intensivstationen behandelt, neun von ihnen müssen künstlich beatmet werden. Bisher sind zwei Personen an den Folgen des Virus verstorben, beide waren älter als 85 Jahre.

Donnerstag, 26. März, 14.38 Uhr: Der Lörracher Einzelhandelsverband Pro Lörrach listet auf seiner Homepage eine Übersicht der Geschäfte in der Stadt, die Bestellungen telefonisch oder online entgegen nehmen. Auch Kontaktmöglichkeiten sind dort zu finden.

Donnerstag, 26. März. 13.29 Uhr: Analog zu den Entwicklungen im Bund ist die Zahl der Anzeigen von Kurzarbeit auch bei der Agentur für Arbeit Lörrach, die für die Landkreise Lörrach und Waldshut zuständig ist, rasant angestiegen. "Es sind sehr viele", sagt Pressesprecherin Melanie Payer auf Anfrage. Lokale Daten gebe es derzeit aber nicht. Payer hofft, dass eine Auswertung bald wieder möglich ist. Die Anzeigen kämen aus fast allen Branchen, überwiegend aus Transport/Logistik, Hotel und Gaststätten, Messebau und Tourismus.

Donnerstag, 26. März, 11.45 Uhr: Aufgrund der Verordnung des Kultusministeriums zur Schließung aller Schulen und Kindertageseinrichtungen zur Eindämmung des Coronavirus bis zum 19. April hat die Stadt Lörrach entschieden, zunächst auf die Elternbeiträge für den April zu verzichten.

Donnerstag, 26. März, 11.37 Uhr:
Die Stadt Lörrach sagt den Stadtlauf am 18. Juni und die Jugendspiele der Partnerstädte vom 3. bis 6. Juli ab. Die Planungen für die Veranstaltungen müssten bereits jetzt beginnen, die Durchführung der Jugendspiele mit zahlreichen Teilnehmern aus verschiedenen Ländern sei nicht gesichert. Daher erfolge die frühzeitige Absage, teilt die Stadt mit.

Donnerstag, 26. März, 11.24 Uhr: Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt meldet mit Stand Donnerstag, 26. März, 10.30 Uhr, insgesamt 505 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt. Dies sind 39 mehr als am Vortag. 155 Personen der 505 positiv Getesteten sind wieder genesen. Am Mittwoch sind vier weitere Personen verstorben. Bei den drei verstorbenen Männern und der verstorbenen Frau handelt es sich jeweils um Personen aus der Risikogruppe: Sie waren zwischen 71 und 93 Jahre alt und hatten Vorerkrankungen. Die Zahl der Todesfälle im Kanton Basel-Stadt beträgt damit zwölf.

Donnerstag, 26. März, 09.33 Uhr: Seit einer Woche sind Sanitätssoldaten mit zwei Rettungswagen in Basel im zivilen Einsatz. Sie entlasten die Basler Berufssanität beim Transport von Patienten, die nicht zu akuten Notfällen zählen. Ende der Woche werde das Armeeaufgebot auf zwölf Soldaten und vier Fahrzeuge verdoppelt, sagte Oberstleutnant Beat Kopp vom Spitalbataillon 5 am Mittwoch. Die Zusammenarbeit sei trotz anfänglicher Skepsis zur vollen Zufriedenheit angelaufen.

Mittwoch, 25. März, 19.21 Uhr: Weils Oberbürgermeister Wolfgang Dietz appelliert mit Nachdruck an die Landes- und Bundespolitik, sich bereits jetzt über die gravierenden wirtschaftlichen Folgen für die Kommunen Gedanken zu machen. Ihm schwebt dabei ein "Kommunaler Marshall-Plan" ähnlich der politischen Initiative für die Wirtschaft vor. Mit einem Schreiben an den Städtetag Baden-Württembergs in dieser Woche bittet er Hauptgeschäftsführerin Gudrun Heute-Blum, sich unbedingt bei den entscheidenden Stellen der Landespolitik dafür einzusetzen. Dietz verweist darin zudem darauf hin, dass "die Kommunen derzeit immerhin ein großes Maß der organisatorischen Stabilität in unserem Land leisten".

Mittwoch, 25. März, 17.56 Uhr: Erstmals sind im Landkreis Lörrach drei Menschen gestorben, die an Covid-19 erkrankt waren. Die zwei Männer und eine Frau waren zwischen laut einer Mitteilung des Landratsamt 85 und 90 Jahre alt und hatten Vorerkrankungen. Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen habe sich seit gestern um 16 erhöht, heißt es in der Mitteilung weiter. Damit gibt es aktuell 153 bestätigte Fälle.

Mittwoch, 25. März, 17.08 Uhr: Lob vom Schopfheimer Bürgermeister für die Bürger: "Mein Eindruck ist: Die allermeisten Menschen in Schopfheim halten sich an die Corona-Anordnungen." Nachdem vergangene Woche so mancher noch nicht ganz den Ernst der Situation verstanden hätte, gehe es nun seit dem Wochenende "sehr ruhig, sehr gesittet" zu. Die angeordneten Schließungen würden eingehalten, auch würden die Menschen Abstand halten und nicht zu mehreren zusammenstehen. "Es sind jetzt offenbar alle mit im Boot." Gleichwohl steige im Moment noch die Zahl der infizierten Personen. Mittlerweile sind es 13 – am Montag waren es sechs. Dirk Harscher publiziert bewusst die Zahl, um Verunsicherung und Gerüchten vorzubeugen. Nach wie vor müsse alles getan werden, um die Virus-Verbreitung einzudämmen, so Harscher.

Mittwoch, 25. März, 16.10 Uhr: Im Kanton Aargau liegen derzeit 319 bestätigte Corona-Fäll vor. Laut dem Führungsstab des Kantons hat sich die Zahl im Vergleich zu Dienstag um 53 erhöht. Im Krankenhaus werden 16 Menschen behandelt, davon fünf auf der Intensivstation.
Basler Bioinformatiker: "Fast niemand hat Immunität"

Mittwoch, 25. März, 15.29 Uhr: Im Kanton Baselland haben sich insgesamt 341 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Im Vergleich zu Dienstag steigt die Zahl um 35. Zudem ist ein weiterer Patient an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben, die Zahl der Todesfälle steigt damit im Kanton auf fünf.

Mittwoch, 25. März, 14.36 Uhr: Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt meldet mit Stand Mittwoch, 25. März, insgesamt 466 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt. Dies sind 52 mehr als am Vortag. 128 Personen der 466 positiv Getesteten und somit mehr als ein Viertel seien wieder genesen. 58 Einwohner müssten im Krankenhaus behandelt werden. Die Behörde meldet zudem drei weitere Todesfälle. Damit sind bislang acht Menschen im Stadtkanton an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Mittwoch, 25. März, 13.53 Uhr: Die Friseur-Innung des Landkreises weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass die Betriebe die angeordnete Schließung einhalten müssten und auch keine Hausbesuche tätigen sollten. Wer Friseure unterstützen will, könne dies mit Gutscheinen tun.

Mittwoch, 25. März, 12.24 Uhr: Schopfheim verlangt im April keine Kita-Gebühren. Die Verwaltung folgt der Empfehlung des Städte- und Gemeindetags: Im April verzichtet die Stadt auf die Abbuchung der Gebühren.Es gibt aber eine Ausnahme. Sie gilt für jene Eltern, deren Kinder in der Not-Betreuung sind.

Mittwoch, 25. März, 11.48 Uhr: Rheinfeldens Oberbürgermeister Klaus Eberhardt reagiert auf die Auswirkungen des Coronavirus: Da der städtische Haushalt - zusätzlich zu den Einbrüchen bei der Gewerbesteuer - jetzt noch durch die Auswirkungen der Corona-Krise belastet werden wird, verhängt Oberbürgermeister Klaus Eberhardt eine Haushaltssperre mit sofortiger Wirkung. Dies teilt die Stadtverwaltung am Mittwoch mit.

Mittwoch, 25. März, 10.06 Uhr: Wer wird auf Covid-19 getestet – und wer nicht? Insbesondere Menschen aus medizinischen Berufen, die potentiell in Kontakt mit Infizierten gekommen sind, wünschen sich schnell Klarheit, um weiter behandeln zu können. Doch auch sie müssen zum Teil lange auf einen Termin warten. Die Kapazitäten sind begrenzt.

Mittwoch, 25. März, 09.05 Uhr: In der Gemeinde Grenzach-Wyhlen gibt es mittlerweile fünf bestätigte Covid-19-Fälle. Das hat Bürgermeister Tobias Benz am Dienstagabend auf Nachfrage in seiner Live-Sprechstunde auf Facebook erklärt. Das gut einstündige Angebot nutzten knapp 300 Menschen und stellten Fragen etwa zu Kitagebühren, zur ärztlichen Versorgung oder auch zur Kurzarbeit. Gut eine Stunde nahm sich Benz Zeit, was bei den Nutzern gut ankam.

Dienstag, 24. März, 18.30 Uhr: Das Gesundheitszentrum Fricktal (GFZ) reagiert auf die Covid-19-Pandemie. Wie es in einer Mitteilung von Dienstag heißt, werden ab Mittwoch alle Notfall- und Akutmaßnahmen am Standort im Schweizerischen Rheinfelden konzentriert. Ab Freitag wird der Betrieb des Pflegeheims in Laufenburg zusammengezogen. Diese vorübergehenden Maßnahmen dienen der Sicherstellung der medizinischen Versorgung im Fricktal und zum verbesserten Schutz von Risikopatienten in den Pflegeheimen.

Dienstag, 24. März, 17.11 Uhr: Die Zahl der bestätigten Covid-19-Infektionen hat sich seit gestern um 20 erhöht. Damit gibt es nun 137 bestätigte Fälle im Landkreis Lörrach. Im Krankenhaus werden derzeit neun bestätigte COVID-19 Patienten behandelt, davon müssen momentan weiterhin zwei intensivmedizinisch behandelt werden, teilt das Landratsamt mit. Rund 1500 negative Abstrichergebnisse liegen dem Gesundheitsamt mittlerweile vor. Da nicht alle Abstriche, deren Ergebnis negativ ist, dem Gesundheitsamt mitgeteilt werden, geht es hier von einer insgesamt höheren Zahl aus.

Dienstag, 24. März, 16.22 Uhr: Der Kanton Baselland registriert zurzeit 306 bestätige Corona-Fälle. Wer auf die Kurve blickt, sieht, dass das Wachstum abnimmt. Im Vergleich zu Montag sind vier Fälle hinzugekommen. Allerdings ist eine weitere Person an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben, die Zahl der Todesfälle steigt damit auf vier.

Dienstag, 24. März, 15.54 Uhr: Im Kanton Aargau liegen aktuell 266 bestätigte Fälle einer Corona-Infektion vor. Das teilt der kantonale Führungsstab in seiner täglichen Mitteilung mit. Das entspricht 25 neuen Infektionen im Vergleich zum Vortag. 24 Menschen befänden sich im Krankenhaus, zwei würden auf der Intensivstation behandelt, sie müssten auch beatmet werden. Zwei Aargauer sind bislang an den Folgen des Coronavirus gestorben. Laut dem kantonalen Führungsstab waren beide älter als 85 Jahre.

Dienstag, 24. März, 15.13 Uhr: Der Basler Regierungsrat hat heute weitere Sofortmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus beschlossen: Parkgebühren werden gesenkt und teilweise ganz erlassen. Geschäfte in den kantonalen Liegenschaften erhalten für die Dauer von 5 Wochen einen Mieterlass, Die Kindertagesstätten sollen zusätzliche finanzielle Beiträge erhalten, damit sie den Ausfall der Elternbeiträge kompensieren können.

Dienstag, 24. März, 13.26 Uhr: Die Stadt Lörrach stellt auf ihrer Website eine Übersicht verschiedener Hilfsangebote zur Verfügung. "Die Stadt Lörrach begrüßt diese große Hilfsbereitschaft, insbesondere auch von so vielen jungen Menschen", so Oberbürgermeister Jörg Lutz. Organisationen oder Personen, die Hilfe anbieten und in diese Übersicht aufgenommen werden möchten, werden gebeten, sich an Ute Hammler, Seniorenbeauftrage der Stadt Lörrach unter u.hammler@loerrach.de zu wenden.

Dienstag, 24. März, 11.55 Uhr: Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt meldet insgesamt 414 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt. Der Kanton Basel-Stadt verzeichnet unverändert fünf Todesfälle. 105 Personen sind genesen. 58 erkrankte Baslerinnen und Basler sind aktuell aufgrund einer Infektion mit Covid-19 (Coronavirus) hospitalisiert.

Dienstag: 24. März, 11.49 Uhr: Das Wirtschaftsleben Südbadens pausiert. Tausenden kleinen Betrieben brechen die Umsätze weg. Die BZ unterstützt lokale Unternehmen, zumindest über das Internet weiterhin Einnahmen zu erzielen. Die Badische Zeitung wird den Händlern, die ihre Produkte über einen Shop im Netz verkaufen, eine kostenlose Plattform bieten und dafür werben, in den Online-Shops dieser Händle einzukaufen. Wir möchten die Händler und Läden Südbadens unterstützen und mit den zwei Millionen Menschen, die unsere digitalen BZ-Produkte monatlich nutzen, zusammenbringen. Wie wir dabei vorgehen wollen, lesen sie hier.

Dienstag, 24. März, 10.46 Uhr: Stand Freitag befanden sich gut 100 Menschen im Landkreis in angeordneter Quarantäne, das heißt: Sie müssen zu Hause bleiben. Nach 14 Tagen und 48 Stunden ohne Symptome geht das Gesundheitsamt davon aus, dass keine Ansteckungsgefahr mehr besteht. Es halte sich dabei an die Vorgaben des Robert-Koch-Institutes. Sind noch Symptome da, verlängert sich die Quarantäne-Zeit entsprechend. Während der häuslichen Isolation stelle die Behörde sicher, dass die Betroffenen von Nachbarn und oder Familienangehörigen versorgt werden; zudem werden sie vom Hausarzt betreut. Insgesamt acht Menschen wurden bis Sonntagabend gesund aus der Quarantäne entlassen.

Dienstag, 24. März, 9.57 Uhr: Das Finanzamt Lörrach weist in einer Pressemitteilung vom Montag darauf hin, dass es bei den Veranlagen zur Einkommensteuer in diesem Frühjahr zu teils starken Verzögerungen kommen kann. Momentan sei vorgesehen, Anfang April mit der Bearbeitung zu beginnen. Wegen der auch in der Steuerverwaltung reduzierten Besetzung und Heimarbeit könne sich das aber noch verschieben. Vorrangig bearbeiteten die Finanzämter derzeit Anträge zu steuerlichen Maßnahmen, die Unternehmen, die wirtschaftlich von der Corona-Pandemie betroffen sind, unterstützen, indem etwa kurzfristig Liquiditätshilfen gewährt werden.

Die Bürger könnten mit der elektronischen Abgabe ihrer Steuererklärung ("Elster") dazu beitragen, dass ihre Erklärung zügiger bearbeitet werden kann.

Dienstag, 24. März, 8.59 Uhr: Die Verantwortlichen des Basel Tattoo beobachten die Entwicklung des Corona Virus (COVID-19) laufend und stehen in Kontakt mit den Behörden. Aktuell geht man beim weltweit zweitgrößten Tattoo davon aus – auch aufgrund der getroffenen Maßnahmen – dass der Anlass im Sommer stattfinden kann. Die Organisatoren haben sich zudem spontan entschieden, als Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz, die Pflegefachkräfte und Ärzte der öffentlichen Spitäler beider Basel ans Basel Tattoo 2020 einzuladen.
Basler Bioinformatiker: "Fast niemand hat Immunität"

Montag, 23. März, 19.43 Uhr: Zur Frage, wie hoch die Dunkelziffer im Landkreis Lörrach ist, habe das Landratsamt keine Anhaltspunkte, heißt es auf Anfrage. Tatsache sei aber eine hohe Zahl an negativ getesteten Personen; bis Montagabend waren es 1350. Überwiegend seien die Erkrankten nur kurz krank. Kinder steckten den Virus besser weg. Dazu, dass die Dunkelziffer nicht zu hoch wird, könne jeder einen Beitrag leisten: je weniger Kontakte, desto weniger Infizierte.

Montag, 23. März, 17.32 Uhr: Das Landratsamt Lörrach meldet am frühen Abend 117 bestätigte Fälle einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Zehn Menschen würden noch im Krankenhaus behandelt werden. Wie viele Menschen wieder gesund sind, könne das Gesundheitsamt nicht heute nicht mitteilen, so Pressesprecher Thorsten Wrobel auf Anfrage.

Montag, 23. März, 16.56 Uhr: Nachdem die Zahl der Anrufe bei der Corona-Hotline, das Landratsamt vor zwei Wochen eingerichtet hat, anfangs bis auf rund 1200 am Tag gestiegen ist, haben sich die Zahlen deutlich verringert. Am Freitag – neue Zahlen sind nicht verfügbar – waren es rund 300 Anrufe, von denen mehr als 90 Prozent beantwortet worden seien. Wegen der hohen Nachfrage wurde die Hotline personell verstärkt. Derzeit bedienten rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neben ihrem normalen Job in Schichten die Hotline und beantworteten Mailanfragen. Vorrangig werden Fragen gestellt zur Abstrichstelle und dem Verfahren, aber auch Fragen zu Testergebnissen. Dies können über die Hotline nicht beantwortet werden. Sobald ein Testergebnis vorliegt, wird der Betroffene bei einem negativen Befund über den Hausarzt, bei einem positiven über das Gesundheitsamt informiert.

Montag, 23. März, 15.40 Uhr: Der kantonale Führungsstab Aargau meldet am Montagnachmittag 241 bestätigte Corona-Fälle im Kanton. Laut der Mitteilung hat sich die Zahl verglichen zu Freitag um 72 erhöht. 10 Menschen befänden sich im Krankenhaus, drei würden auf der Intensivstation behandelt. Gemäß der Weisung des Bundesamts für Gesundheit werde die Anzahl der Geheilten nicht mehr erfasst.

Montag, 23. März, 14.57 Uhr: Der Landkreis schließt alle Entsorgungseinrichtungen der Abfallwirtschaft. Die Kreisverwaltung teilt am Montag, dass die Erfahrungen der vergangenen Tage "auf den Recyclinghöfen und Grünschnittannahmestellen zeigen, dass diese kundenintensiven Bereiche nicht unter Aufrechterhaltung der Sicherheitsmaßnahmen betrieben werden können." Ab sofort werden die meisten Einrichtungen und Sammlungen der Abfallwirtschaft bis auf weiteres geschlossen. "Die regulären Restmüll- und Bioabfallsammlungen finden ohne Einschränkungen statt", heißt es in der Mitteilung weiter. Auch Sperrmüll- und Abholzsammlungen würden weiterhin stattfinden – solange Personal vorhanden sei. Das gelte auch für die privatwirtschaftlichen Systeme, wie die Gelbe-Sack-Sammlungen, Abfuhr der Blauen Tonne und die Leerung der Glascontainer.

Montag, 23. März, 13.26 Uhr: Am Wochenende waren im Landkreis Polizisten im Einsatz. Laut einer Mitteilung gingen Beamten etwa 30 Meldungen und Verstößen gegen die aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) erlassenen "Corona-Verordnung" nach. Im Wiesental hatten drei Restaurants trotz Verbots geöffnet, auch ein Frisörladen in Weil am Rhein musste geschlossen werden.

Montag, 23. März, 12.17 Uhr: Schon jetzt an übermorgen denken – und dann unbedingt an die Schopfheimer Händler und Gastronomen: Bürgermeister Dirk Harscher richtet eindringliche Worte an die Schopfheimer. Zum einen ruft er erneut dazu auf, gemeinsam gegen das Virus zu kämpfen. Zum anderen appelliert er an die Schopfheimer, jetzt nicht im Internet zu kaufen, sondern – wenn wieder Normalität einkehrt – die örtlichen Geschäfte und Gastronomen zu unterstützen.

Montag, 23. März, 11.51 Uhr: Mit Stand Montag, 10 Uhr, liegen insgesamt 376 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt vor. Dies sind 18 mehr als am Vortag. Der Kanton Basel-Stadt verzeichnet unverändert fünf Todesfälle. 78 Personen sind genesen. 56 erkrankte Baslerinnen und Basler sind aktuell aufgrund einer Infektion mit Covid-19 (Coronavirus) hospitalisiert.

Montag, 23. März, 10.59 Uhr: Nachdem sich der Einzelhändler Dieter Hieber und auch andere öffentlich an die Fridays for Future-Generation gewandt und sie als Bewegung für die Partys einiger Jugendlicher verantwortlich gemacht haben, weisen die Klimaaktivisten diese "pauschalisierende Kritik" zurück. Sprecherin Ronja Hofmann verweist stattdessen auf die Nachbarschaftshilfe, die die Gruppe derzeit leiste.

Sonntag, 22. März, 17.21 Uhr: Derzeit wartet das Lörracher Gesundheitsamt noch auf einen Großteil der Resultate vom Wochenende. Es stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch nahezu einhundert Testergebnisse aus. Damit bleibt es heute zwar bei lediglich vier bestätigten neuen Infektionen, das Gesundheitsamt erwartet bei den noch ausstehenden Testergebnissen jedoch zahlreiche weitere Fälle. Die Zahl liegt aktuell also bei 99 Infektionen. Im Krankenhaus werden weiterhin 13 Patienten behandelt. Der Zustand ist bei allen stabil. Dafür konnten drei weitere Personen aus der Quarantäne gesund entlassen werden. Die Zahl der geheilten Menschen erhöht sich damit auf acht.

Sonntag, 22. März, 17.14 Uhr: Das Elsass, in dem viele Menschen schwer an Covid-19 erkrankt sind, hatte die Nachbarländer gebeten, Patienten aufzunehmen. Dies geschieht inzwischen, unter anderem in Freiburg und Basel. Ob auch das Kreiskrankenhaus Lörrach Kranke aus dem Elsass aufnehmen wird, sei noch offen, erklärte Pressesprecherin Marion Steger am frühen Sonntagabend auf Anfrage der Badischen Zeitung. Dazu lasse sich am Montag mehr sagen.

Sonntag, 22. März, 16. 27 Uhr: Die Corona-Krise hat das Leben der Menschen drastisch verändert. Die eindringlichen Mahnungen, Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, finden mehr und mehr Beachtung. Nur im Baumarkt war es am Samstag noch voll, weil Menschen sich mit Material für das Daheimsein versorgten. Die BZ hat an verschiedenen Orten Eindrücke gesammelt.

Sonntag, 22. März, 14.51 Uhr: Die WST Rheinfelden hat eine eigene Homepage mit zahlreichen Informationen über die Hilfsangebote für die Unternehmen online gestellt http://www.wirtschaft-rheinfelden.de . Darüber hinaus stehe die Wirtschaftsförderung auch für Beratung per Telefon (076223/9668710) oder per E-Mail (wirtschaft@wst-rheinfelden.de) zur Verfügung, teilt die Stadt mit.

Sonntag, 22. März, 14.05 Uhr: Die Polizei ist im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Freiburg weiterhin mit erhöhter Präsenz im Einsatz, um die Einhaltung der Corona-Verordnung zu gewährleisten. Insgesamt wurden rund 50 Verstöße festgestellt. Im Bereich Rheinfelden wurde der Polizei eine im Internet angekündigte Corona-Party mitgeteilt. Der betroffene Bereich wurde verstärkt bestreift, ein gesteigertes Personenaufkommen konnte nicht festgestellt werden.

Sonntag, 22. März, 13.58 Uhr: Wer am Samstag einkaufen war, der wunderte sich bisweilen, dass er etwa beim Lidl in Efringen-Kirchen, aber auch in etlichen anderen Einkaufsmärkten immer wieder auf Kundschaft aus Frankreiche stieß. Dem Eindruck, dass das mit einem Nachlassen der Kontrollen zu tun haben könnte, tritt Katharina Keßler, Pressesprecherin bei der Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein, klar entgegen.Die Einkäufer müssten Grenzgänger gewesen sein.

Sonntag, 22. März, 12.06 Uhr: Die drei Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura übernehmen je zwei schwerst am Coronavirus Covid-19 erkrankte Patienten aus dem Elsass im Sinne humanitärer Tradition und freundnachbarschaftlicher Nothilfe. Die Verlegungen sind in Vorbereitung, teilt das Basler Gesundheitsdepartement mit. In den drei Nordwestschweizer Kantonen Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura sind zur Zeit noch Intensivpflegeplätze mit Beatmungskapazitäten in genügender Anzahl vorhanden; diese werden weiter ausgebaut, um dem in den kommenden Wochen erwarteten Bedarf der Bevölkerung der drei Kantone gerecht zu werden.

Sonntag, 22. März, 11. 49 Uhr: Das Gesundheitsdepartement meldet die aktuellen Fallzahlen des Kantons Basel-Stadt: Mit Stand Sonntag, 10.30 Uhr, liegen insgesamt 358 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt vor. Dies sind 59 mehr als am Vortag. Der Kanton Basel-Stadt verzeichnet unverändert fünf Todesfälle. 73 Personen sind genesen. 50 erkrankte Baslerinnen und Basler sind aktuell aufgrund einer Infektion mit Covid-19 (Coronavirus) hospitalisiert.

Sonntag, 22. März, 11.30 Uhr: Das Unternehmen Mahle unterbricht auf unbestimmte Zeit seine Produktion an allen europäischen Standorten. Das hat die Konzernspitze in Stuttgart am Freitagabend entschieden. Davon betroffen sind auch die 490 Mitarbeiter am Standort Zell im Wiesental.Alle 70 europäischen Produktionsstandorte werden sukzessiv bis spätestens Mittwoch heruntergefahren, die Tätigkeit in der Verwaltung und Entwicklung auf wenige Kernbereiche reduziert, teilte das Unternehmen mit.

Sonntag, 22. März, 10.51 Uhr: Wer darf öffnen, wer nicht? Dieser Facebook-Post der Freiburger Polizeidirektion informiert über die Branchen:



Sonntag, 22. März, 10.30 Uhr: Im Rahmen der Probenabnahme für Betroffene der Covid-19-Epidemie finde aktuell ein Trickbetrug statt, warnt Markus Lapp, Kreisgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Kreis Lörrach. Senioren würden telefonisch kontaktiert, um einen angeblichen Proben-Abstrich vorzunehmen. Vermutlich solle damit der Zutritt zur Wohnung erschlichen werden. Das Rote Kreuz bittet, alle Betroffenen auf keinen Fall auf diese Anrufe einzugehen und umgehend die Polizei darüber zu informieren. Probenabnahmen finden derzeit im Landkreis Lörrach ausschließlich am Krankenhaus Rheinfelden oder über eine Hausarztpraxis statt.