Covid-19

Newsblog – Teil 5: Alles wichtige zum Coronavirus im Dreiland – 24. bis 30. April

hirt, gtr

Von Jonas Hirt & Kathrin Ganter

Mo, 11. Mai 2020 um 11:30 Uhr

Kreis Lörrach

Seit 11. März begleiten wir die Entwicklungen zum Coronavirus im Landkreis Lörrach und der Nordwestschweiz in einem Newsblog. Den fünften Teil zum Nachlesen finden Sie hier.

Donnerstag, 30. April, 17.24 Uhr: Zwei weitere Personen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind im Landkreis Lörrach verstorben. Dem Landratsamt zufolge handelt es sich um eine über 80-jährige und eine über 70-jährige Person. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 liegt damit bei 48. Die Zahl der positiven Befunde ist seit Mittwoch um vier auf insgesamt 646 Fälle gestiegen. Aus der Quarantäne wurden seit gestern 17 weitere Personen entlassen. Von den Infizierten sind somit mittlerweile 399 Personen wieder genesen. Die Zahl der bekannten aktiven Fälle sinkt auf 199. Im Krankenhaus werden aktuell 21 Covid-19-Patienten behandelt, von denen vier beatmet werden müssen. Insgesamt wurden dem Gesundheitsamt mittlerweile 4021 negative Abstrichergebnisse gemeldet.

Donnerstag, 30. April, 16.28 Uhr: Die Stadt Lörrach veröffentlicht jede Woche virtuelle "Stadtführungen für daheim". Da aufgrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen keine klassischen Stadtführungen stattfinden können, produziert die Touristinformation in Eigenregie mit Gästeführerinnen und Gästeführern, kurze digitale Stadtführungen für zuhause. Die Kurzfilme erscheinen vorerst wöchentlich auf den städtischen Facebook- und Instagram-Accounts sowie Youtube und auf der Homepage der Stadt Lörrach unter www.loerrach.de/stadtfuehrungen.



Donnerstag, 30. April, 15. 39 Uhr: Im Kanton Baselland stieg die Zahl der bestätigten Covid-10-Infektionen um zwei auf 824. Die Zahl der Verstorbenen liegt bereits seit vergangenem Freitag bei 30. 756 Fälle gelten als geheilt. Damit meldet der Kanton Baselland nur noch 38 aktive Fälle. Neun Personen sind noch im Krankenhaus, eine davon auf der Intensivstation.

Donnerstag, 30. April, 15.29 Uhr: Im Kanton Aargau liegen zurzeit 1 108 bestätigte Fälle von Covid-19-Infektionen vor. Das sind neun mehr als am Vortag. Bisher sind 33 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben, die Zahl stiegt auch am Donnerstag nicht weiter an. 33 Personen sind zurzeit hospitalisiert, davon werden neun Personen auf Intensivstationen behandelt, acht von ihnen müssen künstlich beatmet werden. Laut einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten im Aargau rund 870 Personen als geheilt.

Donnerstag, 30. April, 15.21 Uhr: In Rheinfelden findet am 1. Mai eine Kundgebung gegen Waffenexporte, unmenschliche Bedingungen in Flüchtlingslagern und die Rechtsbewegung statt. Teilnehmer müssen Abstand halten und Mundschutz tragen. Fritz Zell, langjähriger Moderator der Rheinfelder Montagsdemonstration und aktiver Gewerkschafter, ruft am Freitag, 1. Mai, um 10 Uhr zu einer Kundgebung im Kastanienpark auf. Teilnehmer werden gebeten, sich unter 07763/9275807 anzumelden.

Donnerstag, 30. April, 12.37 Uhr: Während Patienten mit einem schweren Covid-19-Verlauf im Kreiskrankenhaus behandelt werden, geht im Elisabethenkrankenhaus mit Gynäkologie, Geburtshilfe und Kinderheilkunde der Betrieb relativ normal weiter. Vor allem die Geburtshilfe unterliege "keinerlei Beschränkungen", sagte deren Leiter Michael Bohlmann bei einem Pressegespräch. Was die Kinderklinik angeht, mahnen die Ärzte die Eltern, nicht aus Angst vor Corona die Klinik zu meiden.

Donnerstag, 30. April, 11.15 Uhr: Das Erziehungsdepartement Basel teilt mit, dass ab dem 11. Mai für Schülerinnen und Schüler im Kindergarten, der Primarschule und der Sekundarschule der Unterricht zu den üblichen Unterrichtszeiten und dem regulären Stundenplan in ihren Klassen beginnt. Laut den Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) sind die Abstandregeln zwischen Lehr- und Fachpersonen und Schülern möglichst einzuhalten. Zwischen Schülern selber sei dies nicht nötig. Es werde streng auf die Hygieneregeln geachtet. Elternabende, Informationsveranstaltungen sowie die freiwilligen Angebote der Schule finden nicht statt. Abschlussprüfungen an den Gymnasien, der Fachmaturitätsschule sowie bei der Berufsmaturität finden nicht statt. Stattdessen zählen nur die Erfahrungsnoten.

Donnerstag, 29. April, 9.44 Uhr: Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt meldet für Donnerstag 951 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt. Dies sind fünf mehr als am Vortag. 828 Personen der 951 positiv Getesteten und damit mehr als 85 Prozent sind wieder genesen. Verstorben ist ein 81-jähriger Mann mit Risikovorerkrankungen. Die Zahl der Todesfälle im Kanton Basel-Stadt beträgt nunmehr insgesamt 50. Aktuell befinden sich 17 Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Basel-Stadt aufgrund einer Covid-19-Infektion im Krankenhaus. Insgesamt acht Personen benötigen Intensivpflege. Das Gesundheitsdepartement kündigt an, erst nach dem langen Wochenende am Montag wieder Zahlen zu veröffentlichen.

Mittwoch, 29. April, 16.52 Uhr: Die Zahl der positiven Befunde ist im Landkreis Lörrach seit Dienstag um acht auf insgesamt 642 Fälle gestiegen. Eine neue Zahl der Todesfälle nannte das Landratsamt nicht, Stand Dienstag waren es 46. Aus der Quarantäne wurden seit gestern drei weitere Personen entlassen. Von den Infizierten sind somit mittlerweile 382 Personen wieder genesen. Aktuell gibt es also 214 bestätigte Covid-19-Infektionen. Im Krankenhaus werden 24 Covid-19-Patienten behandelt, von denen fünf beatmet werden müssen. Insgesamt wurden dem Gesundheitsamt mittlerweile 3905 negative Abstrichergebnisse gemeldet.

Mittwoch, 29. April, 16.06 Uhr: Angesichts der außergewöhnlichen Situation im Zusammenhang mit dem Corona Virus hat der Schweizer Bundesrat heute das Veranstaltungsverbot für Großveranstaltungen bis Ende August verlängert. Aus diesem Grund wird das Basel Tattoo vom 17. bis 25. Juli leider nicht stattfinden können. "Dies ist für uns ein harter Schlag, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch emotional", sagt der Produzent und Gründer des weltweit zweitgrößten Tattoos, Erik Julliard. Über das weitere Vorgehen im Zusammenhang mit den bereits gekauften Tickets informieren die Veranstalter Mai im Detail. Auch das Summerstage Basel wird auf das kommende Jahr verschoben. Das Konzert mit Bonnie Tyler und Chris Norman ist auf den 15. Juni 2021, das mit Patent Ochsner, Kunz und Stiller Has für den 16. Juni 2021 angesetzt.

Mittwoch, 29. April, 15.47 Uhr: Im Kanton Aargau liegen zurzeit 1099 bestätigte Fälle vor, das sind sechs mehr als am Vortag. Bisher sind 33 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben, seit Dienstag gab es keine neuen Todesfälle. 38 Personen sind in der Klinik, davon werden zehn Personen auf Intensivstationen behandelt, neun müssen künstlich beatmet werden. Einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes zufolge gelten im Aargau rund 850 Personen als geheilt.

Mittwoch, 29. April, 15.24 Uhr: Der Kanton Baselland meldet insgesamt 822 bestätigte Corona-Fälle. Das sind vier mehr als am Dienstag. 752 Menschen gelten als geheilt.Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 30. Im Krankenhaus werden zwölf Patienten geheilt, einer liegt auf der Intensivstation.

Mittwoch, 29. April, 14.21 Uhr: Die Südwestdeutsche Landesverkehrs-AG (SWEG) weitet ihr Fahrplanangebot ab Montag, 4. Mai, wieder aus. Die Linienbusse im gesamten Verkehrsgebiet der SWEG fahren dann wieder nach dem regulären Schulfahrplan – abgesehen von den Freizeitlinien. Derzeit gilt in Baden-Württemberg beim Einkaufen, im öffentlichen Personennahverkehr sowie an Bahn- und Bussteigen eine Maskenpflicht. Darüber hinaus werden alle Fahrgäste gebeten, in den SWEG-Verkehrsmitteln den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Gesundheitsbehörden des Landes und der Kommunen zu folgen Weiterhin gilt, dass zum Ein- und Ausstieg in die SWEG-Busse die hinteren Türen genutzt werden müssen. Der Arbeitsplatz der Busfahrer bleibt abgesperrt, ein Fahrscheinverkauf beim Busfahrer ist zurzeit nicht möglich. Nach wie vor gilt in allen SWEG-Verkehrsmitteln, dass die Mitfahrt nur mit einem gültigen Ticket erlaubt ist.

Mittwoch, 29. April, 13.50 Uhr: Die Stadt Lörrach führt ab dem 30. April eine Maskenpflicht auf den Wochenmärkten ein. Alle Marktbesucher ab sechs Jahren müssen eine nichtmedizinische Alltagsmaske oder eine vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung tragen, außer dies ist aus medizinischen Gründen oder aus sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar. Die Maskenpflicht für Marktbeschicker entfällt, wenn am Stand ein baulicher Schutz zu den Kunden vorhanden ist, beispielsweise eine Trennvorrichtung aus Plexiglas, teilt die Stadt mit.

Mittwoch, 29. April, 13.28 Uhr: Die Basler Regierung verlängert die Senkung und den Erlass von Parkgebühren an gewissen Orten der Stadt bis zum 10. Mai. Diese Maßnahme war am 24. März beschlossen worden, um Mitarbeitenden der systemrelevanten Branchen das Autopendeln während der Dauer der Corona-Krise zu erleichtern. Ursprünglich waren die Entlastungen bis 30. April befristet. Da das Angebot im öffentlichen Verkehr nach wie vor eingeschränkt sei, werden diese nun bis 10. Mai verlängert, teilte die Basler Regierung mit.

Mittwoch, 29. April, 12.02 Uhr: Ab Montag, 4. Mai, sind die Dienststellen des Landratsamts Lörrach wieder für alle Angelegenheiten geöffnet, allerdings weiterhin nur mit vorheriger Terminvereinbarung beim zuständigen Fachbereich, unter Einhaltung des Mindestabstands und mit einem Mund- und Nasenschutz, wie die Behörde mitteilt. Ausnahmen gibt es im Fachbereich Gesundheit, der nicht alle Dienstleistungen anbieten kann und in in der Kfz-Zulassungsstelle, die nun Anträge per E-Mail und Post bearbeitet.

Mittwoch, 29. April, 10.41 Uhr: Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt meldet für Mittwoch 946 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt. Dies sind drei mehr als am Vortag. 810 Personen der 946 positiv Getesteten und damit mehr als 85 Prozent sind wieder genesen. Aufgrund einer Datenbereinigung musste die Zahl der erholten Fälle in Basel-Stadt im Vergleich zum Vortag korrigiert werden. Der Kanton Basel-Stadt verzeichnet unverändert 49 Todesfälle.
Aktuell befinden sich 18 Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Basel-Stadt aufgrund einer Covid-19-Infektion im Krankenhaus. Insgesamt sieben Personen benötigen Intensivpflege.

Mittwoch, 29. April, 9.39 Uhr: Die "Foire aux Vins" in Colmar ist abgesagt. Das Programm von 2020 soll auf das kommende Jahr verlegt werden, vorausgesetzt die Künstler sagen zu. In Colmar hätten, wie auch beim Stimmen-Festival, unter anderem Deep Purple auftreten sollen. Die "Foire aux Vins" ist eine Wein- und Verbrauchermesse, bei der Abends auch Konzerte und Partys stattfinden.

Dienstag, 28. April, 17.33 Uhr: Vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion wurden dem Gesundheitsamt Lörrach heute gemeldet. Es handelt sich um drei über 70-jährige Personen und eine über 80-jährige Person. Die Zahl der Todesfälle liegt damit mittlerweile bei 46, teilt das Landratsamt mit. Die Zahl der positiven Befunde ist seit Montag um vier auf insgesamt 634 Fälle gestiegen. Aus der Quarantäne wurden seit gestern 13 weitere Personen entlassen. Von den Infizierten sind somit mittlerweile 379 Personen wieder genesen. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt bei 209. Im Krankenhaus werden aktuell noch 20 Covid-19-Patienten behandelt, von denen fünf beatmet werden müssen. Insgesamt wurden dem Gesundheitsamt mittlerweile 3814 negative Abstrichergebnisse gemeldet.

Dienstag, 28. April, 16.09 Uhr: Die Rheingaudi in Rheinfelden fällt dieses Jahr aus. Das Festival im Rheinfelder Tutti-Kiesi-Areal sollte vom 19. bis 21. Juni stattfinden und wird nun für 2020 komplett abgesagt. Einige Acts haben fürs kommende Jahr schon zugesagt, darunter Milli Vanilli.

Dienstag, 28. April, 15.44 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen im Kanton Baselland bleibt erneut steigt um zwei auf 818. Dies Zahl der Todesfälle liegt bei 30, in den vergangenen vier Tagen kam kein neuer Todesfall hinzu. Im Kanton gelten 747 Menschen als genesen, aktiv erkrankt sind noch 41. Im Krankenhaus behandelt werden 15 Patienten, einer liegt auf der Intensivstation.
#BZhilft – der Kreis Lörrach hält zusammen

Im Kreis Lörrach steht das öffentliche Leben fast still. Wegen des Coronavirus sind viele Menschen auf Hilfe im Alltag angewiesen, für Einkäufe, Botengänge oder Kinderbetreuung. Auch die meisten Geschäfte sind geschlossen, den Händlern bricht der Umsatz weg. Deshalb hat die Badische Zeitung die Aktion #BZhilft gestartet. Sie will Hilfsbedürftige mit Menschen zusammen bringen, die helfen können. Gleichzeitig will sie den regionalen Einzelhandel und die Gastronomie stärken, die online verkaufen können. Auf #BZhilft finden Sie alle Angebote im Überblick:

Dienstag, 28. April, 15.41 Uhr: Im Kanton Aargau liegen zurzeit 1093 bestätigte Fälle von Covid-19-Infektionen vor, das sind fünf 5 mehr als am Montag. Bisher sind 33 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben, die Zahl ist seit Montag nicht gestiegen. 39 Personen sind zurzeit im Krankenhaus. Davon werden 12 Personen auf Intensivstationen behandelt. Laut einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten im Aargau rund 840 Personen als geheilt.

Dienstag, 28. April, 14.42 Uhr: Im Kanton Aargau ist man mit dem Start der ersten Lockerungsphase zufrieden. Am Montag konnten 5500 Betriebe wiedereröffnen. Die erste Phase der vom Bundesrat beschlossenen Lockerung der Schutzmaßnahmen verlief im Aargau in geordneten Bahnen verlaufen, teilt die Staatskanzlei mit. Erste Kontrollen zeigen, dass die Schutzkonzepte umgesetzt werden und auch die Kundschaft sich diszipliniert verhält. Der Kanton gab an rund 1900 wiedereröffnende Betriebe, die von ihren Schutzkonzepten her Bedarf hatten, unentgeltlich rund 280.000 Masken ab.

Dienstag, 28. April, 14.33 Uhr: Die Lage im städtischen Pflegeheim Luise-Klaiber-Haus in Kandern spitzt sich zu. "Die Fallzahl schießt nach oben. Das ist leider zu befürchten gewesen", sagt Heimleiter Alexander Kreet. Von Verzweiflung oder Resignation will er nicht sprechen, aber es sei frustrierend, dass dies trotz aller Vorsichtsmaßnahmen nicht zu verhindern gewesen sei. Bis Dienstagmittag waren im Pflegeheim vier Todesfälle zu beklagen, bei denen die Betroffenen an Covid-19 erkrankt waren. Zwölf Bewohner und acht Mitarbeiter im Luise-Klaiber-Haus sind bislang an Covid-19 erkrankt.

Dienstag, 28. April, 14.13 Uhr: Bernhard Hoch, Geschäftsführer Medizin der Kliniken des Landkreises Lörrach, äußert sich in einem Video zu den Auswirkungen des Coronavirus und zur Maskenpflicht.

Dienstag, 28. April, 11.48 Uhr: Die Serie coronabedingter Absagen dehnt sich inzwischen weit aus in den Spätsommer. Nun wurde das Römerfest in der antiken Römerstadt Augusta Raurica, das für den 29. und 30. August geplant war, aufgrund der Pandemie abgesagt. Angesichts des durchschnittlichen Besucherstroms von mehr als 20.000 Gästen und der internationalen Herkunft vieler Akteure seien die Sicherheitsvorkehrungen nicht einzuhalten, heißt es in einer Mitteilung der Organistoren. Die 25. Ausgabe des Römerfestes findet damit nun am letzten Augustwochenende 2021 statt. Schon erworbene Tickets und Gutscheine behalten ihre Gültigkeit.

Dienstag, 28. April, 10.38 Uhr: Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt meldet insgesamt 943 bestätigte Corona-Fälle, das sind zwei mehr als am Montag. 821 der 943 Stadtkantonsbewohner sind wieder gesund, das sind mehr als 85 Prozent. Zudem meldet die Behörde drei weitere Todesfälle im Zusammenhang Covid-19. Bei den drei verstorbenen Männern handelt es sich jeweils um Personen aus der Risikogruppe (älter als 65 und/oder bestehende Vorerkrankung). Sie waren 89, 83 und 79 Jahre alt. Die Zahl der Todesfälle im Kanton Basel-Stadt beträgt nunmehr insgesamt 49. Aktuell liegen 21 Kantonsbewohner wegen einer Covid-19-Infektion im Krankenhaus, insgesamt sind es 28. Sieben Patienten liegen auf der Intensivstation.

Dienstag, 28. April, 9.32 Uhr: Die Corona-Krise trifft alle Vereine – manche mehr, manche weniger. Sportvereinen bleibt der Spiel- und Trainingsbetrieb untersagt, Brauchtum und Kultur liegen brach. Wie gehen die beiden Schopfheimer Musikvereine, die vor allem von den großen Veranstaltungen in der Stadt leben, mit der Krise um? Die Badische Zeitung hat bei der Stadtmusik und beim Musikverein Fahrnau nachgefragt, welche Lücken die Absagen der Großveranstaltungen wie etwa Jahreskonzerte, Galakonzert, Sommersound und dergleichen in die Planungen reißen – und in die Kassen.

Montag, 27. April, 18.04 Uhr: Eine weitere Person um die 80 Jahre mit bestätigter Covid-19-Infektion ist verstorben. Die Zahl der Todesfälle im Landkreis in Verbindung mit dem Coronavirus steigt somit auf 42, teilt das Landratsamt Lörrach mit. Am Wochenende wurde irrtümlich eine Person zu den Infizierten im Landkreis gezählt, die zwar hier getestet wurde, aber nicht im Landkreis wohnt. Da es heute lediglich einen neuen positiven Befund gibt, bleibt die Zahl der bestätigt Infizierten im Landkreis damit bei insgesamt 630 Fällen. Aktuell werden 22 Covid-19-Patienten im Krankenhaus behandelt, davon müssen fünf beatmet werden. Eine Person wurde gesund aus der Quarantäne entlassen. 366 Personen gelten damit als genesen. Aktuell gibt es damit 222 bestätigt Infizierte. Insgesamt wurden dem Gesundheitsamt mittlerweile 3639 negative Abstrichergebnisse gemeldet.

Montag, 27. April, 16.11 Uhr: Im Kanton Aargau liegen zurzeit 1088 bestätigte Corona-Fälle vor (36 mehr als am Freitag). Bisher sind 33 Menschen an den Folgen des Coronavirus verstorben (zwei mehr als am Freitag). 42 Personen werden im Krankenhaus behandelt, 15 Patienten liegen auf Intensivstationen behandelt. Gemäß einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten im Aargau rund 830 Personen als geheilt.



Montag, 27. April, 15.32 Uhr:
Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen im Kanton Baselland bleibt erneut unverändert bei 816, dies gilt auch für die Todesfälle (30). Im Kanton gelten 738 Menschen als genesen, aktiv erkrankt sind noch 48. Im Krankenhaus behandelt werden 24 Patienten, einer liegt auf der Intensivstation.

Montag, 27. April, 13.26 Uhr: Die Corona-Pandemie trifft auch die französischen Partnerstädte von Lörrach, befreundete Städte und die Partnergemeinden der Stadtteile. Bereits seit Ende Februar versucht die französische Partnerstadt Sens, die Ausbreitung des Virus zu minimieren. Auch in Village-Neuf, der südelsässischen Partnergemeinde von Haagen, sind die Beschränkungen deutlich spür- und sichtbar: Außer dem Bäcker haben alle Geschäfte und Restaurants geschlossen.

Montag, 27. April, 11.17 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet 941 bestätigte Corona-Fälle. Laut dem Gesundheitsdepartement wurden Samstag und Sonntag je zwei neue Fälle registriert, Montagfrüh kam ein weiterer hinzu. 815 Personen der 941 positiv Getesteten und damit mehr als 85 Prozent sind wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 46.



Montag, 27. April, 09.11 Uhr:
Die Lörracher Stadtbibliothek öffnet nach mehrwöchiger Schließung am Dienstag, 28. April, mit einem Basisbetrieb wieder ihre Pforten. Bücher gibt es vorerst nur zum Mitnehmen. Auch sonst fordert Corona in der Bibliothek besondere Regeln, etwa bei der Zahl der Besucher: Nur 15 Menschen dürfen gleichzeitig ins Gebäude.

Sonntag, 26. April, 18.22 Uhr: Am ersten Einkaufssamstag nach der Lockerung im Einzelhandel bot sich in den Städten des Landkreises ein uneinheitliches Bild. Während es in Weil am Rhein ruhig blieb, war in Lörrach, Rheinfelden und Schopfheim zu spüren, dass die Menschen nach der Pause gern wieder in die Stadt kamen. Während sich viele an die Regeln hielten, wurde es hier und da schon wieder (zu) eng. Von Normalität aber ist man weit entfernt.



Sonntag, 26. April, 17.48 Uhr:
Was am Samstagnachmittag wie eine Freiluft-Meditation bei herrlichem Sonnenschein aussah, entpuppte sich bei näherem Hinsehen als eine Demo, beziehungsweise als stiller Protest gegen Einschränkungen der Grundrechte jetzt in der Coronavirus-Krise. In gebührendem Abstand verweilten etwa 40 Menschen auf Bänken, Hockern und Decken auf dem Rathausvorplatz, meditierten, lasen im Grundgesetz oder saßen ganz einfach ruhig da.

Sonntag, 26. April, 16.32 Uhr: Eine weitere, über 70-jährige Person mit bestätigter Covid-19-Infektion
ist laut dem Lörracher Landratsamt gestorben, was die Zahl der Todesfälle im Landkreis in Verbindung mit dem Corona-Virus auf 41 steigen lässt.
Mit 12 neuen Fällen hat sich die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus auf insgesamt 630 Fälle erhöht. Aktuell werden 24 Covid-19-Patienten im Krankenhaus behandelt, davon müssen sechs beatmet werden. Gesund aus der Quarantäne entlassen werden konnten heute zwei Menschen. 365 Personen mit bestätigter COVID-19-Infektion gelten damit als genesen.

Sonntag, 26. April, 15.01 Uhr: Der Kanton Baselland meldet erneut keine Neu-Infektion: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle bleibt bei 816. Von diesen 816 gelten 724 als geheilt. Unverändert bleibt zudem die Zahl der Todesfälle (30). Im Krankenhaus werden 27 Patienten behandelt, mittlerweile muss keiner mehr auf der Intensivstation behandelt werden.

Sonntag, 26. April, 13.50 Uhr: Ab dem 1. Mai werden im Baselbiet Personen mit einer möglichen Coronavirus-Infektion nur noch in der Abklärungsstation in Münchenstein getestet. Der Standort in Lausen wird geschlossen. Sie bleibt jedoch bis Ende Sommerferien in Bereitschaft, um eine Wiederaufnahme des Betriebs im Falle einer erneuten Zunahme der Corona-Fallzahlen zu gewährleisten. Zudem wird ab dem 11. Mai das Besuchsverbot in den Baselbieter Altersheimen gelockert, wie der Kantonale Krisenstab mitteilt.

Sonntag, 26. April, 12.38 Uhr: Auch für Taxifahrer gibt es Vorschriften und Schutzmaßnahmen in der Corona-Krise. Fahrgäste müssen hinten sitzen, der Fahrer muss mit einer Folie oder einer Plexiglasscheibe vom Fahrgast abgeschirmt sein. Indessen ist das Geschäft für Taxen in der Krise sehr stark eingebrochen.

Sonntag, 26. April, 10.43 Uhr: Nudelregale waren leer, die Straßen sahen zwischenzeitlich aus, als gebe es eine Ausgangssperre – die Corona-Krise erleben wohl die meisten als Ausnahmesituation, die Einschränkungen als einschneidend. Zwei Seniorinnen aus Lörrach erzählen, wie sie all dies – und Schlimmeres – bereits erlebt haben. Und wie es ihnen mit der momentanen Situation geht.

Samstag, 25. April, 17.13 Uhr: Drei Personen im Alter von über 80 Jahren, die positiv auf Covid-19 getestet waren, sind gestorben. Die Zahl der Todesfälle im Landkreis Lörrach erhöht sich damit auf 40. Laut dem Landratsamt steigt die Zahl der bestätigten Corona-Fälle um 18 auf 618. Im Krankenhaus werden 21 Covid-19-Patienten behandelt. Sieben davon müssen aktuell beatmet werden. Sechs weitere Menschen sind gesund aus der Quarantäne entlassen worden, womit nun insgesamt 363 Menschen genesen sind. Die Zahl der negativen Abstrichergebnisse liegt wie üblich am Montag wieder vor.

Samstag, 25, April, 16.23 Uhr: Kernfamilien und verheiratete Paare dürfen wieder die Grenzen passieren, um sich gegenseitig zu besuchen. Nicht nur CDU-Abgeordnete haben sich für die Ausnahmeregelung zu den vorübergehenden Einreisebeschränkungen stark gemacht. Betroffene entlang der Hochrheinschiene hatten unter anderem mit Transparenten, Briefen und einer Online-Petition mit mehr als 700 Unterstützern protestiert. Die Trennung von Familien missachte Menschenrechte. Ein beispielhafter Fall ist eine Frau aus Lörrach-Stetten. Sie hat sich an die BZ gewandt.

Samstag, 25. April, 15.58 Uhr: Der Kanton Baselland meldet insgesamt 816 bestätigte Corona-Fälle, das sind drei mehr als am Freitag. 710 Infizierte sind laut einer Berechnung wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle bleibt mit 30 unverändert. Insgesamt werden 27 Kantonsbewohner in Krankenhäusern behandelt, ein Patient liegt auf der Intensivstation.

Samstag, 25. April, 12.23 Uhr:
Bisher veröffentlichte der Kanton Basel-Stadt auch samstags und sonntags die aktuellen Corona-Zahlen. An diesem Wochenende werden aber keine Zahlen bekanntgegeben. Darüber informierte das Gesundheitsdepartement am Freitag in einer Pressemitteilung.

Samstag, 25. April, 10.12 Uhr: Virologen warnen flächendeckend vor allzu großzügigen Lockerungen der Corona-Einschränkungen. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen im trinationalen Eurodistrict Basel ist zuletzt zwar flächendeckend deutlich gesunken. Im Südelsass aber hatte die Pandemie phasenweise dramatische Züge. Wie sind die unterschiedlichen Verläufe der Pandemie in der Region zu erklären? Ein Vergleich.

Freitag, 24. April, 17.35 Uhr: Am Montag beginnen in den Basler Kantonen und der Schweiz die ersten Lockerungen des Corona-Lockdowns. Dann dürfen Friseure, Kosmetikstudios und Massagesalons, aber auch Physiotherapeuten, Blumenläden und Baumärkte wieder öffnen. Auch Beerdigungen sind wieder im größeren Kreis erlaubt. Angesichts fehlender Erfahrungen hinsichtlich dieses Übergangs mahnten der für Gesundheit zuständige Basler Regierungsrat Lukas Engelberger und Kantonsarzt Thomas Steffen per Videokonferenz am Freitag aber erneut zur Vorsicht.

Freitag, 24. April, 16.31 Uhr: Die Zahl der bestätigten Covid-19-Infektionen hat sich seit gestern um neun auf insgesamt 600 Fälle erhöht. 30 Patienten werden im Krankenhaus behandelt, acht müssen beatmet werden. Stand heute wurden dem Gesundheitsamt insgesamt 3444 negative Abstrichergebnisse gemeldet.
Sechs Personen mit bestätigter Covid-19-Infektion wurden wieder gesund aus der Quarantäne entlassen. Die Zahl der genesenen Personen erhöht sich damit auf 357.

Freitag, 24. April, 15.55 Uhr: Der Kanton Baselland meldet insgesamt 698 Corona-Fälle, das sind zwei mehr als am Donnerstag. Als geheilt gelten 698 Kantonsbewohner. Die Zahl der Todesfälle steigt um vier auf 30. In den Krankenhäusern des Kantons liegen insgesamt 24 Patienten, zwei müssen auf der Intensivstation behandelt werden.

Freitag, 24. April, 15.13 Uhr: Der Kanton Aargau bereitet sich auf die schrittweise Lockerung der Schutzmaßnahmen vor. In der ersten Etappe können im Aargau ab 27. April 2020 rund 5500 Betriebe wiedereröffnen. Sie haben entsprechende Schutzkonzepte zu entwickeln und Schutzmaßnahmen umzusetzen.



Freitag, 24. April, 11.41:
Am Sonntag wählt Rheinfelden – nun bestätigt das Regierungspräsidium Freiburg, dass die Wahl stattfinden kann. Die Behörde hat das Sicherheitskonzept der Stadt geprüft. Das RP verweist in einer Pressemitteilung auf einige Vorkehrungen: Die Stadt musste unter anderem sicherstellen, dass Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel in ausreichender Menge vorhanden sind. Bei der bevor stehenden Wahl gilt die dringende Empfehlung, einen Mundschutz zu tragen. Generell muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.

Freitag, 24. April, 10.47 Uhr: Der Kanton Basel-Stadt meldet 936 Corona-Fälle, das sind fünf mehr als am Vortag. 800 der 936 positiv getesteten sind wieder genesen (mehr als 80 Prozent). Zudem liegt im Kanton ein weiterer Todesfall aufgrund einer Covid-19-Infektion vor. Dabei handelt es sich um einen 79-jährigen Mann mit Risikovorerkrankungen. Die Zahl der Todesfälle im Kanton Basel-Stadt beträgt nunmehr insgesamt 46. Insgesamt werden 27 Kantonsbewohner im Krankenhaus behandelt, insgesamt sind es in Basel 40, sieben Patienten liegen auf der Intensivstation.

Freitag, 24. April, 09.49: Ab jetzt können Familienmitglieder wieder besucht werden: Das Bundesinnenministerium hat weitere Ausnahmen zu den Einreisebeschränkungen nach Frankreich und in die Schweiz beschlossen. Das teilte der Lörracher CDU-Bundestagsabgeordneten Armin Schuster am Donnerstagabend in einer Pressemitteilung mit. Demnach sollen uneingeschränkte Besuche bei der Kernfamilie im jeweils anderen Land möglich sein.

Freitag, 24. April, 09.17 Uhr: Die Corona-Krise trifft auch den Öffentlichen Personennahverkehr im Kreis Lörrach mit Wucht: Dem Regio Verkehrsverbund Lörrach (RVL) fehlen aus März und April bereits etwa 1,5 Millionen Euro Fahrgeldeinnahmen, sagte RVL-Geschäftsführer Frank Bärnighausen am Donnerstag. In Abstimmung mit Land und Landkreis fahren die Verkehrsunternehmen ab 4. Mai Betrieb und Fahrplan wieder hoch. Die Unternehmen seien aber nicht für Umsetzung und Kontrolle verantwortlich, sagt er mit Blick auf die ab Montag in Bussen und Bahnen geltende Maskenpflicht.