Nothilfe soll Vorrang haben

Sigrun Rehm

Von Sigrun Rehm

So, 21. Juli 2019

Freiburg

Der Sonntag Caritas International kritisiert Aufrüstung und fordert humane Migrationspolitik.

Die chronischen Krisen in der Welt nehmen zu, doch statt die Nothilfe aufzustocken, steigern viele Staaten ihre Militärausgaben. Dies hat Caritas International bei der Vorstellung des Jahresberichts 2018 scharf kritisiert. Damit verband das Hilfswerk mit Sitz in Freiburg einen Appell für eine humane Migrationspolitik.

Es war ein Rekordjahr für den Deutschen Caritasverband und sein Hilfswerk Caritas International: Die Zahl der Hilfsprojekte stieg auf 715 in 78 Ländern, die Summe der geleisteten Hilfen war mit 81,08 Millionen Euro so hoch wie nie zuvor und auch die privaten Spenden, die Caritas International unabhängig von akuten Krisen anvertraut wurden, erreichten mit 26,4 Millionen Euro ein neues Hoch. "Doch das sind natürlich sehr ambivalente Highlights", sagte Peter Neher, Präsident des Deutschen Caritasverbands. So groß der Dank für die Unterstützung und die Chance zu helfen, so tief sei die Bestürzung über die Chronifizierung zahlreicher humanitärer Krisen in der Welt. Neher verwies auf die Situation in der Ukraine, dem ...

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