Die Dichter-Insel ist gestrandet

Ralf Burgmaier

Von Ralf Burgmaier

Fr, 07. Mai 2010

Offenburg

Für Johann Peter Hebel war die Ortenau Transitland / Dennoch hat der badische Großdichter auch hier seine Spuren hinterlassen.

KEHL-ODELSHOFEN. "Der Regen tut jetzt gut", sagt Walter Selzer und führt den Besucher durch seine Scheune. Für Getreide und Mais, die Selzer anbaut, ist das Nass von oben nach langer Trockenheit ein Segen. "Aber der Weg zur Hebel-Linde ist völlig aufgeweicht. Da kommen Sie zu Fuß jetzt nicht hin", sagt der Landwirt, der zugleich Ortsvorsteher von Odelshofen im Hanauerland ist. Doch von seinem Anwesen aus kann man die Hebel-Linde sehen und so zeigt er dem Besucher die Odelshofener Sehenswürdigkeit: 200 Meter hinter Selzers blitzblankem Bauernhof steht der stattliche Baum auf freiem Feld.

Die Ortenau war für Johann-Peter Hebel (1760 bis 1826) in erster Linie Transitland, um von Karlsruhe, der Landeshauptstadt, wo er ...

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