Ortenaukreis

Flüchtlingshilfe kritisiert finanzielle Belastung von Flüchtlingen in Wohnheimen

Barbara Puppe, Hubert Röderer

Von Barbara Puppe & Hubert Röderer

Fr, 28. Dezember 2018 um 19:19 Uhr

Offenburg

BZ-Plus Die Flüchtlingshilfe Rebland sorgt sich um die Belange zugewanderter Menschen – und kritisiert nun eine geplante Erhöhung der Wohnheimgebühren im Ortenaukreis.

Die Flüchtlingshilfe Rebland kümmert sich seit Jahren um zugewanderte Menschen, um ihre Lebensbedingungen zu verbessern und die Integration zu erleichtern. Vor der Presse kritisierte sie am Freitag vor allem, dass zum 1. Januar die Wohnheimgebühren in den vorläufigen Unterkünften im Ortenaukreis erhöht werden. Das Landratsamt indes verwies in einem anderen Pressegespräch auf die Rechtslage, zudem: Von den derzeit 870 Flüchtlingen wären davon nur etwas mehr als 200 betroffen – solche, die über ein eigenes Einkommen verfügen.

Besonders betroffen sei man, wie Heribert Schramm von der Flüchtlingshilfe hervorhob, über die Erhöhung der Wohnheimgebühren für solche Personen, welche in einer Gemeinschaftsunterkünfte wohnen und aufgrund eines Einkommens keine Gelder mehr nach dem Asylbewerberleistungsgesetz – oder kaum noch – erhalten: Sie müssten ab Neujahr alle Unterkunftskosten selbst ...

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