BZ-Interview

Wie viel Digitalisierung verträgt der Schulunterricht?

Christine Storck

Von Christine Storck

Di, 20. Oktober 2015 um 12:52 Uhr

Offenburg

Wie digital muss Bildung sein – und wann wird’s zu viel? Im BZ-Interview erklärt der Medienwissenschaftler Ralf Lankau, warum Bildung nie digital sein kann und die Kreidetafel längst nicht ausgedient hat.

Schlagwörter wie "Smartphone-Zombies" oder "Digitaler Burnout" zeigen es – der kritische Blick auf die Medialisierung der Gesellschaft etabliert sich. Die Hochschule Offenburg und die Gesellschaft für Bildung und Wissen veranstalten deshalb am 24. Oktober eine Tagung zum Thema "Digitale Medien und Unterricht".

BZ: Wieso veranstaltet eine Medienhochschule wie Offenburg eine medienkritische Tagung?
Lankau: Hochschulen haben den Auftrag, gesellschaftliche, technische oder mediale Entwicklungen wissenschaftlich zu begleiten und bei Studierenden das Reflektionsvermögen über ihr Tun und dessen Folgen zu entwickeln. Medien ermöglichen Kommunikation und informieren, sie beeinflussen, aber sie manipulieren auch. Und die Geschichte lehrt, dass derart mächtige ...

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