Räte fürchten steigende Kosten

Helmut Seller

Von Helmut Seller

Mi, 16. Januar 2019

Offenburg

BZ-Plus Bei der Sanierung des Anna-von-Heimburg-Hauses kann es noch Überraschungen geben / Einzug des Seniorenbüros Ende 2020.

OFFENBURG. Die Furcht vor einer Kostenexplosion hat am Montag im Haupt- und Bauausschuss die Räte aller Fraktionen geeint: Auf 3,9 Millionen Euro wird die Sanierung des Anna-von-Heimburg-Hauses in der Kornstraße "grob" geschätzt. Basis für die Berechnungen waren die Erkenntnisse aus der Sanierung der Villa Bauer am Mühlbach. Doch wie bei schon manchem Offenburger Altbau könnte hinter dem Putz des 1817 erbauten Hauses noch manche teure Überraschung lauern – erinnert sei nur an die 6,6 Millionen Euro teure Salzhaus-Sanierung.

Eine "nicht ganz richtige Sanierung" vor Jahrzehnten ist laut Andreas Kollefrath, Fachbereichsleiter Hochbau, Grünflächen und Umweltschutz bei der Stadt, die Ursache dafür, dass eine holzzerstörende Feuchte eindringen konnte. Die Schäden wurden im Frühsommer 2016 eher zufällig entdeckt, als eigentlich nur die Fassade saniert werden sollte. Dabei fiel auf, dass das dahinter liegende Fachwerk im zweiten Obergeschoss stark geschädigt ist und ersetzt werden muss. Auch der Dachstuhl ist teils nicht mehr so tragfähig ist, wie es sein sollte. Fenster und ...

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