Zehn Neuaufnahmen in die Aktiven der Hexenzunft

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 14. November 2019

Offenburg

Bei der Jahreshauptversammlung kann sich die Hexenzunft darüber hinaus wieder über einen positiven Kassenstand freuen.

OFFENBURG (BZ). Im 84. Jahr des Bestehens der Offenburger Hexenzunft hat Zunftmeister Sven Schaller die Hauptversammlung mit Blick auf die anstehenden Wahlen der Aufnahmeanwärter die Hexenfamilie in den Gewölben der Hexenkuchi unterm Salzhaus begrüßt. Insgesamt waren 100 Mitglieder der Einladung gefolgt.

Die Zunft musste von einem ehemaligen aktiven Mitglied Abschied nehmen: Der kürzlich verstorbenen Dagmar Roth, Ehefrau des Ehrenzunft- und Hexenmeisters Hans-Georg "Schorsch" Roth, wurde in einer Schweigeminute gedacht, heißt es in der Pressemitteilung der Zunft.

Anschließend gratulierte Schaller zu vielen runden Geburtstagen, bei denen eine Abordnung des Zunftrats persönlich ihre Aufwartung gemacht hatte.

Schaller erklärte in seinem Bericht, dass sich die gesamte Offenburger Hexenzunft auf das große Narrentreffen der Vereinigung Schwäbisch alemannischer Narrenzünfte, am 19. Januar 2020 in Bad Cannstatt, sehr freue. Als besonderen Höhepunkt steuere die Zunft die Verbrennung einer Strohhexe auf dem Neckar bei. Als weiteren Höhepunkt der anstehenden Fasent nannte Schaller das Jubiläum der Bohlsbacher Narrenzunft Krabbenaze, das man mitfeiern werde.

Zum Ende seiner Jahresbilanz dankte Sven Schaller dem Fanfarenzug der Spielgemeinschaft Bohlsbach-Griesheim für die Unterstützung und die Narrenfreundschaft, welche sich in den letzten Jahren entwickelt habe. Auch dem Musikverein Offenburg und den Alpenkräutlern dankte Schaller für die Narrenfreundschaft.

Anschließend verlas Säckelmeister Martin Fehrenbach seinen bislang elften Kassenbericht, der zur allgemeinen Befriedigung mit einem positiven Ergebnis abschloss. Nachdem die beiden Kassenprüfer Michaela Suhm und Fabian Lienert über eine fehlerfreie Kassenführung berichtet hatten, erfolgte auf Antrag von Michael Hummel die einstimmige Entlastung des Zunftrats.

Bei den anschließenden Wahlen zur Neuaufnahme wurden insgesamt zehn Anwärter durch den Zunftrat der Versammlung zur Wahl vorgeschlagen. Nach Auszählung der Stimmen, konnten sich Tobias Braun, Nick Coppola, Markus Götz, Andreas Hilberer, Jessica Götz, Inka Penner, Isabell Hilberer, Nadja Reichert, Claudia Boschert und Katja Schober über die endgültige Aufnahme in die Hexenzunft freuen. Mit dieser Wahl wurde der bis dato größte Jahrgang aus ihrer Anwärterzeit entlassen und in den Stand der Aktiven gehoben.

Als neue Absolventen der zweijährigen Probezeit konnte Zunft- und Hexenmeister Schaller Jannik Sauter und Johannes Erl den Aktiven vorstellen.

Zu guter Letzt wurde die neue Außendarstellung der Offenburger Hexenzunft durch den Zunftrat für Presse-und Öffentlichkeitsarbeit, Stefan Konprecht, vorgestellt. Eine komplette Neugestaltung erfuhr sowohl der Bereich der Printmedien sowie der jeweiligen Online-Präsenzen. Der neugestaltete Internetauftritt stand neben dem Facebook- und Instagram-Profil im Mittelpunkt der Präsentation. Dieser ging pünktlich zu Beginn der Hauptversammlung um 20 Uhr ans Netz und erstrahlt seither in modernster Optik.

Der neue Internetauftritt der Hexenzunft unter http://www.hexenzunft.de