Wirklich eine Nation?

Felix Lill

Von Felix Lill

Mi, 14. Februar 2018

Olympische Spiele

BZ-Plus Das gemeinsame Eishockey-Teams Koreas spaltet die Gemüter.

PYEONGCHANG. Das koreanische Frauen-Team im Eishockey tritt mit Athletinnen aus Nord und Süd an. Was ein historisches Beispiel für die völkerverbindende Funktion des Sports ist, sorgt auch für erheblichen Unmut. Gefreut haben sich vor allem diejenigen, die mit dem Geschehen auf dem Eis nur indirekt zu tun haben. "Das ist eine wertvolle Chance, die Tür zu öffnen", jubelte Moon Jae-in, Südkoreas liberaler Präsident, als die Nachricht Mitte Januar verkündet wurde. Nationale Medien waren perplex vor Begeisterung, das Ausland spekulierte schon über Wiedervereinigung. Aber die Ausführenden waren nicht so guter Dinge. "Da kann man wohl nichts machen", schnaufte Sarah Murray, die Nationaltrainerin Südkoreas, in die Mikrofone. "Es war eine Vorgabe von oben." Widersetzen würde sie sich den Weisungen zwar nicht, aber ...

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