Projekt

Amokläufe verstehen lernen

dpa,afp

Von dpa & afp

Mi, 20. März 2013

Panorama

Ein neues Projekt erforscht Täter, die für tödliche Schießereien an Schulen verantwortlich sind.

BERLIN (dpa/AFP). Ein aufwendiges Forschungsprojekt soll Amokläufe und Schießereien an Schulen erstmals detailgenau und im Zusammenhang untersuchen. "Zwar kommen derartige Taten in unseren Schulen insgesamt sehr, sehr selten vor, aber dennoch liegen wir in Deutschland gleich nach den USA auf Platz zwei", sagte Herbert Scheithauer (FU Berlin) bei der Vorstellung des Target-Projekts am Dienstag in Berlin.

Drei Jahre lang werden Kriminologen, Soziologen und Psychologen die in Deutschland vollendeten, abgewendeten und auch ein Teil der angedrohten Taten untersuchen. Je nach Definition gab es seit 1999 in Deutschland elf bis zwölf tödliche Schul-Amokläufe von jugendlichen Tätern. Aber allein nach Winnenden 2009 gab es über 3000 Androhungen. Dennoch ist das Fachwissen über Täterprofile, ihren Lebensweg, ihr Umfeld immer noch mangelhaft und vereinzelt, ...

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