BZ-Interview

Erdbeben in China: "Wiederaufbau wird Jahre dauern"

Katharina Wetzel

Von Katharina Wetzel

Di, 11. Mai 2010

Panorama

BZ-INTERVIEW mit Andreas Gruschke von Caritas international und dem Experten Frank Falkenburg über das Erdbeben in China.

FREIBURG. Mitte April hat ein starkes Erdbeben auf dem tibetischen Hochplateau mindestens 2200 Menschen getötet. Mehr als 100 000 Menschen wurden obdachlos. Dabei wurde vor allem die Region Yushu in der nordwestchinesischen Provinz Qinghai schwer zerstört. Über die Schwierigkeiten der Not- und Aufbauhelfer in der abgelegenen Region sprach Katharina Wetzel mit Andreas Gruschke, Länderreferent bei Caritas international, und dem Chinaexperten Frank Falkenburg. Er forscht seit Jahren in der Region. Die beiden reisen in Kürze in das Gebiet.

BZ: Herr Gruschke, Herr Falkenburg, wie ist die Lage in der Provinz Qinghai?
Gruschke: Nach dem Erdbeben hat es große Schäden in dem betroffenen Landkreis Yushu gegeben. In der Stadt Jiegu etwa sind 90 Prozent der Gebäude zerstört. Insgesamt sind über 100 000 Menschen obdachlos. Die einfachen Lehmbauten sind komplett eingestürzt.
BZ: Wie funktionierte der Start der Nothilfe?
Falkenburg: Die ersten Tage nach dem Beben waren ...

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