Kommentar

In Frankreich ist das Verhältnis zum Spiel der Geschlechter anders als in den USA

Bettina Schulte

Von Bettina Schulte

Do, 11. Januar 2018 um 22:42 Uhr

Kommentare

BZ Plus Französinnen appellieren im Zuge der #Me-too-Debatte an die sexuelle Freiheit. Dass der Appell aus Frankreich kommt ist kein Zufall.

Die #Me-too-Debatte findet kein Ende. Das spricht vor allem für ihre Relevanz. Und für die Notwendigkeit, die Verhältnisse, die dort verhandelt werden, differenziert und von Fall zu Fall zu betrachten. Eine pauschale Verurteilung der Männer hilft so wenig weiter wie eine generelle Opferhaltung der Frauen.

In Deutschland hat zuletzt ein Bericht im Magazin der Zeit für Wirbel gesorgt: Zwei Frauen bezichtigen darin den Regisseur Dieter Wedel, sie im Umfeld seiner Tätigkeit vergewaltigt zu haben. Der als Künstler hochdekorierte Wedel, der sich zuvor selbst als potenzielles Opfer ins Spiel gebracht hatte, bestreitet die Vorwürfe vehement. Es steht, wie oft in dieser ...

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