Leipziger Familiendrama

Jugendamt sieht kein Versäumnis

dpa

Von dpa

Do, 28. Juni 2012

Panorama

Behörde wegen Leipziger Familiendramas in der Kritik.

LEIPZIG (dpa). Kevin aus Bremen hatte einen drogensüchtigen Ziehvater, Chantal aus Hamburg lebte bei drogensüchtigen Pflegeeltern: Immer wieder sterben in Deutschland Kinder, deren Eltern von Ämtern betreut werden. Auch im Fall des toten Jungen aus Leipzig waren Jugend- und Gesundheitsamt eingeschaltet. Und wieder stellt sich die Frage nach Fehlern. Das Leipziger Jugendamt hat am Mittwoch eine Mitschuld am Tod der drogenabhängigen Frau und ihres vermutlich verdursteten zweijährigen Sohnes zurückgewiesen.

Amtsleiter Siegfried Haller sagte am Mittwoch lediglich, es würden derzeit die Arbeitsweise und Entscheidungen des zuständigen Betreuers geprüft. Der Mitarbeiter des Allgemeinen Sozialdienstes (ASD) des Jugendamtes hatte im April den letzten Kontakt zu der 26-Jährigen und keinen weiteren Betreuungsbedarf mehr gesehen. "Momentan ...

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