Vermögen futsch

Mann verzockt in Las Vegas 127 Millionen Euro

Joachim Rogge

Von Joachim Rogge

Do, 17. Dezember 2009 um 00:07 Uhr

Panorama

Terrance Watanabe hat innerhalb eines Jahres im Spielerparadies Las Vegas 127 Millionen Dollar verspielt. Jetzt gibt der Besitzer eines Partyartikelimperiums aus Nebraska den Casinobetreibern die Schuld.

LAS VEGAS. Einen solchen Fisch lässt man nicht mehr von der Angel. "Wale" werden im Casino-Jargon die Spieler mit den dicksten Brieftaschen und den höchsten Einsätzen genannt. Im exklusiven Club der dicken Fische war Terrance Watanabe eine Zeitlang der ungekrönte König. Innerhalb eines Jahres verzockte der Besitzer eines Partyartikelimperiums aus Nebraska, der sein florierendes Unternehmen vor neun Jahren zu einem guten Preis verkauft hatte, im Spielerparadies Las Vegas 127 Millionen Dollar.

Derart besessen war Watanabe, dass er zuweilen am Black-Jack-Tisch drei Partien gleichzeitig spielte. Bei jeder Runde ging es um 50 000 Dollar. Gelegentlich verspielte Watanabe fünf Millionen Dollar in einer einzigen Nacht. Croupiers und Kellnerinnen im "Caesar’s Palace" und im "Rio" steckte der 52-Jährige Trinkgelder gleich in dicken 100-Dollar-Bündeln zu. Watanabes Zockereien waren selbst für die ...

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