Post vom Mörder

afp

Von afp

Sa, 08. November 2008

Panorama

Ein Rentner gesteht in Briefen an die Polizei zwei Morde / Profiler vermuten ihn im Saarland

FRANKFURT (AFP). Vielleicht züchtet er Rosen. Vielleicht spielt er Bingo im Seniorenheim. Sicher ist nur, dass der Mann, der 1962 ein Mädchen und 1970 eine Prostituierte ermordete, inzwischen das Rentenalter erreicht hat. Statt aber zu hoffen, dass ihm die Ermittler in den letzten Lebensjahren nicht mehr auf die Schliche kommen, spielt der Mann mit der Polizei Katz und Maus. Seit 2005 schickt er Polizeidienststellen in ganz Deutschland Briefe und bezichtigt sich darin der beiden Morde.

Jetzt soll der Unbekannte entlarvt werden – mit einem Massenspeicheltest von Senioren im saarländischen Weiskirchen. Hier, so vermuten die Fahnder, könnte der Mörder zu Hause sein. Am Donnerstag wurden die ersten der 5000 über 65-jährigen Herren aus dem Raum Weiskirchen vorgeladen und um Speichelprobe und Fingerabdruck gebeten. "Wir gehen davon aus, dass sich die meisten dem freiwilligen Test unterziehen ...

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