Interview

Wie Star-DJ Paul van Dyk dem Tod von der Schippe sprang

Nadine Wenzlick

Von Nadine Wenzlick

So, 29. Oktober 2017 um 15:17 Uhr

Party

Eineinhalb Jahre ist es her, dass Paul van Dyk bei einem Auftritt in Utrecht von der Bühne stürzte. Dabei zog sich der Star-DJ einen doppelten Bruch der Wirbelsäule zu. Nun kehrt er mit einem neuen Album zurück.

Eineinhalb Jahre ist es her, dass Paul van Dyk bei einem Auftritt in Utrecht von der Bühne stürzte. Dabei zog sich der Star-DJ einen doppelten Bruch der Wirbelsäule und ein Schädel-Hirn-Trauma zu. Er fiel zunächst ins Koma, saß später mehrere Wochen im Rollstuhl und musste Essen, Laufen und Sprechen neu lernen. Doch entgegen den Prognosen seiner Ärzte trat er vier Monate später wieder auf. Nun veröffentlicht der 45-Jährige mit "From Then On" sein erstes Album nach dem Unfall – Nadine Wenzlick hat mit dem Trance-DJ gesprochen.

BZ: Paul, erzählen Sie uns, was genau an jenem Februar-Tag in Utrecht passiert ist.
Paul van Dyk: An den Sturz selbst kann ich mich gar nicht erinnern. Aber ich bin nicht etwa von der Bühne gefallen, weil ich betrunken oder auf Drogen war. Jemand hatte bei der Konstruktion einen Fehler gemacht: Ein Teil der Bühne war nicht solide, sondern bloß mit schwarzem Stoff überspannt. Ich wusste das nicht, ging ein paar Schritte und stürzte sechs Meter in die Tiefe.
BZ: Blutungen im Gehirn und ein doppelter Bruch der Wirbelsäule – Sie sind dem Tod knapp von der Schippe gesprungen, oder?
Van Dyk: Ich habe die MRT-Bilder gesehen: Da hat nicht viel gefehlt und die Wirbelsäule wäre durch gewesen. Das war wirklich ...

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