"Mundart ist die Sprache der Poesie"

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Fr, 07. November 2008

Pfaffenweiler

BZ-INTERVIEW mit Wildtrud Pfunder, Vorsitzende der "Muederschpröchler Gruppe Batzeberg".

PFAFFENWEILER. "Bevor de lang Winter kunnt, mache Eich uff d’ Socke. Mir freije uns uff Eich" heißt es in der Einladung der "Muederschpröchler Gruppe Schimberg/Batzeberg/Hexedal". Sie lädt am Samstag, 8. November, zu einem Ausflug in Pfaffenweilers historischen Steinbruch ein. Seit rund drei Jahren besteht die Gruppe und sie hat ein Ziel: die Mundart zu hegen und zu pflegen. BZ-Redakteurin Tanja Bury hat sich mit der Vorsitzenden Wiltrud Pfunder aus Pfaffenweiler über den Dialekt unterhalten. Die 70-Jährige hat bereits drei Gedichtbände in Mundart verfasst.

BZ: Was Frau Pfunder bedeutet das Alemannische für Sie?
Pfunder: Es ist für mich wie ein Atemzug – es ist einfach lebensnotwendig. Geprägt bin ich da sehr stark von meiner Mutter und und meinem Großvater. Meine Mutter hat mit ihren Eltern nur alemannisch gesprochen. Für uns Kinder war das herzerfrischend. Wir haben es geliebt, wenn sie uns in Mundart Geschichten erzählt oder vorgelesen hat. Auch mein Großvater hat den Dialekt gepflegt. Er hat mir, als ich drei Jahre alt war, den ...

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