Betrug durch vermeintlichen IT-Mitarbeiter

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 15. Mai 2019

Lenzkirch

Anrufer geht es nur um Geld.

LENZKIRCH (BZ). Von einem angeblichen Mitarbeiter eines seriösen IT-Unternehmens ist am vergangenen Wochenende eine 48 Jahre alte Frau Zuhause angerufen worden – mit der Behauptung, auf ihrem Computer sei durch Hacker Schadsoftware installiert worden. Wie die Polizei berichtet, sei es im Laufe des Gesprächs dem Unbekannten gelungen, die Geschädigte zum Kauf von Wertmarken eines IT-Unternehmens zu veranlassen. Nach Polizeiangaben erwarb die 48-Jährige für insgesamt 1000 Euro mehrere Wertmarken und gab die Freischaltcodes dem unbekannten Anrufer durch. Weitere Käufe von Wertmarken am Folgetag wurden durch den aufmerksamen Filialleiter des betreffenden Einkaufsmarktes verhindert. Er verständigte die Polizei und die Geschädigte konnte so über den Betrug, dem sie aufgesessen war, aufgeklärt werden.

Die Polizei gibt für den Fall solcher Anrufe folgende Tipps:
» Seriöse Unternehmen nehmen nicht unaufgefordert Kontakt zu ihren Kunden auf. Sollte sich ein Servicemitarbeiter melden, ohne dass er darum gebeten wurde: "Legen Sie einfach den Hörer auf", heißt es in der Polizeimeldung.
Auf keinen Fall private Daten, etwa Bankkonto- oder Kreditkartendaten oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (zum Beispiel PayPal), herausgeben.
Einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf den eigenen Rechner gewähren – beispielsweise mit der Installation einer Fernwartungssoftware.

Weitere Informationen gibt die Polizei im Internet unter http://mehr.bz/microsoft-scam