POLIZEINOTIZEN

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Sa, 13. Juli 2019

Kehl

KEHL

Dämpfe ausgetreten

In einer Spedition in der Weststraße des Kehler Hafens hat sich am frühen Freitagmorgen, gegen 5.20 Uhr, ein Gefahrgutunfall ereignet. Beim Verladen eines Containers kippte ein Kanister im Innenraum mit rund 80 Liter Inhalt der Gefahrenklasse 8 um. Diese Stoffe entfalten laut "Polizeipräsidium Einsatz" bei Berührung mit der Haut eine ätzende Wirkung und können
in Verbindung mit Wasser oder Luftfeuchtigkeit ätzende Dämpfe bilden.
Da der Container umgehend durch die Verantwortlichen vor Ort geschlossen wurde, traten nur geringe Dämpfe nach außen. Ein Rettungswagen, die Polizei sowie die Feuerwehr waren umgehend
vor Ort im Einsatz. Bei den betroffenen Arbeitern konnte nach einer ärztlichen Untersuchung eine Gesundheitsgefährdung ausgeschlossen werden. Es entstanden keine Auswirkungen auf die Umwelt. Die Feuerwehr nahm im Anschluss mit Atemschutzausstattung die Bergung des Containers vor. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei dauern an.

Totalschaden an Pkw

In der Großherzog-Friedrich-Straße
ist in der Nacht zum Freitag, kurz nach 3 Uhr, ein bislang unbekannter junger Mann mit einem Audi mit französischer Zulassung gegen einen Poller gefahren. Sein Gefährt war danach nicht mehr fahrbereit, der Fahrer flüchtete nach Aussage von Zeugen danach zu Fuß in Richtung Bahnhof. Am Auto entstand mutmaßlich ein Totalschaden in Höhe von ungefähr 20 000 Euro, am Poller von rund 7000 Euro. Die Beamten des Polizeireviers Kehl haben die Ermittlungen aufgenommen und bitten um Hinweise unter Tel. 07851/8930.

STEINACH

Unter Drogen

Mutmaßlich unter dem Einfluss von Marihuana ist am Donnerstag, gegen 17.20 Uhr, ein 19-Jähriger gestanden. Da er zu diesem Zeitpunkt ein Auto von Haslach in Richtung Steinach lenkte und dies einer Streife des Polizeireviers Haslach auffiel, muss er mit straf- und führerscheinrechtlichen Konsequenzen rechnen. Das Untersuchungsergebnis einer Blutprobe ist noch abzuwarten. Die Weiterfahrt wurde aufgrund eines Schnelltestes allerdings von den Polizisten sofort für 24 Stunden untersagt.