Ebringen

Zwei Hütten brennen – Polizei schließt Brandstiftung nicht aus

Andrea Drescher

Von Andrea Drescher

Mo, 08. Juli 2019 um 18:28 Uhr

Ebringen

In den Ebringer Reben haben am Montag zwei Hütten gebrannt: die erste um 13 Uhr, die zweite gegen 16 Uhr. Neben der Feuerwehr war auch die Polizei im Einsatz – sogar mit einem Hubschrauber.

In Ebringen haben am Montagnachmittag zwei Hütten gebrannt: die erste gegen 13 Uhr, die zweite gegen 16 Uhr. Neben der örtlichen Feuerwehr war auch die Polizei im Einsatz, um nach möglichen Verdächtigen Ausschau zu halten, denn nach Auskunft eines Polizeisprechers wird Brandstiftung nicht ausgeschlossen. Zur Suche verdächtiger Personen wurde am frühen Abend auch ein eigens hierfür angeforderter Hubschrauber eingesetzt.

Eine Verbindung zur Brandserie im nördlichen Breisgau und der südlichen Ortenau sieht die Polizei aktuell zwar nicht, sie wird aber auch nicht ausgeschlossen, wie vom Polizeisprecher zu erfahren war. Anfang des Monats hat es in Ebringen schon einmal gebrannt: in einem Nebengebäude des FSV-Clubheims – Ursache unbekannt.

Nach Auskunft von Feuerwehrkommandant Joachim Brückl brannte am Montag um 13 Uhr ein Rebhäuschen im Gewann Sommerberg. Als die Wehr mit neun Kräften anrückte, stand das Gebäude im Vollbrand, das Holzdach war bereits verbrannt, das Inventar sei komplett zerstört worden. Übrig ist laut Brückl noch die Mauer, auf der die Hütte gestanden ist. Gegen 16 Uhr brannte dann ein Gartenhaus im Gewann Grund zwischen der L 125 und dem Rennweg. Hierbei habe es sich um einen Entstehungsbrand gehandelt, erklärte Brückl. Hier habe die Wehr, die mit 15 Mann im Einsatz war, das Dach abdecken müssen, um löschen zu können.

Unterstützung von Feuerwehr aus Schallstadt

Unterstützt wurden die Ebringer Wehrleute von Kollegen aus Schallstadt, die ebenfalls mit Lösch- und Tankfahrzeugen angerückt war. Kommandant Brückl sprach von einem größeren Schaden an dem Gebäude, das aufwändiger gebaut sei als das zuvor abgebrannte Rebhäuschen.

Zur Vermutung einer Brandstiftung sprach Kommandant Brückl eher vorsichtig von einer "unklaren Brandentstehung". Gerade bei dem Gartenhaus sei nichts zu sehen gewesen, was den Brand hätte auslösen können.