Fußball-Oberliga

Präsident Leo Grimm hört beim Oberligisten FC 08 Villingen im November auf

Holger Rohde

Von Holger Rohde

Do, 07. November 2019 um 15:59 Uhr

Oberliga BaWü

Sportlich läuft es beim FC 08 Villingen hervorragend, das Team ist nach durchwachsenem Start Tabellenzweiter. Bekannt wurde jedoch, dass Präsident Leo Grimm im November von seinem Amt zurücktritt.

Bereits heute um 19 Uhr tritt der Oberliga-Tabellenzweite FC 08 Villingen beim FC Nöttingen an. Gestern wurde bekannt, dass Leo Grimm, der Präsident des FC 08 Villingen, seine noch bis 2020 vorgesehene dritte Amtszeit für den Verein schon im November beendet. "Aufgrund anderer Schwerpunkte werde ich die Aufgaben, die mein Amt erfordert, nicht mehr vollumfänglich wahrnehmen können", sagt der Spaichinger Unternehmer. "Ich wünsche dem FC 08 Villingen weiterhin alles Gute und viel Erfolg. Als Hauptsponsor bleibe ich dem Verein erhalten." Und: "So intensiv, wie man mich auf der Tribüne die letzten Jahre bei den Spielen erlebt hat, bin und bleibe ich ein eingefleischter Nullachter", betont Grimm.

Die Villinger haben wieder einmal ein Flutlichtspiel vor der Brust – bisher haben sie kein Abendspiel verloren. Seit zwölf Begegnungen ist das Team von Trainer Jago Maric unbesiegt. "Darauf sind wir stolz. Es ist etwas Besonderes. Das hat sich die Mannschaft jedoch Woche für Woche hart erarbeitet. Wir haben viele Ausfälle und deswegen ist es umso bemerkenswerter", sagt Maric. "Wir versuchen dranzubleiben, und die Serie in Nöttingen fortzusetzen. Da jetzt wieder verletzte Spieler zurückkommen, wird unser Kader breiter mit mehr Alternativen. Das wird uns noch stärker machen."

Zuletzt feierten Damian Kaminski und Stjepan Geng ihr Comeback. Daniel Wehrle und Kevin Feger fielen gegen Freiberg aus. Dass die Nullachter seit Wochen Torjäger Benedikt Haibt mit einer Doppelblessur an Wade und Oberschenkel ersetzen müssen, ist angesichts der Erfolgsserie fast in Vergessenheit geraten. Die Youngster geben Gas – in der Offensive: Im Oktober war das vor allem Volkan Bak, dann Flamur Berisha und zuletzt Kamran Yahyaijan. Die Jungspunde überzeugen auf der ganzen Linie.