PRESSESTIMMEN

dpa

Von dpa

Fr, 26. März 2021

Pressestimmen

Populistische Wut

Großbritannien will die Chancen für Migranten auf Asyl davon abhängig machen, ob sie auf legalem Weg ins Land kommen. Dazu meint der Londoner "Guardian":
"Nach mehr als einem Jahr der Pandemie könnte man meinen, die Regierung habe genug zu tun. Doch sie fabriziert auf zynische Weise eine weitere Krise, auf Kosten schutzbedürftiger Menschen, die hierher gekommen sind, um Zuflucht zu finden. Ihre Asylvorschläge werden nur die populistische Wut schüren, die Nigel Farage und andere mit Bildern von Booten junger Männer, die sich den weißen Klippen von Dover nähern, zu erzeugen versucht haben."

Unklare Botschaften

Zur hohen Zahl von Migranten an der US-Südgrenze schreibt "The Dallas Morning News":
"Die Regierung von Präsident Joe Biden, die eine menschlichere und verantwortungsvollere Migrationspolitik versprochen hat, scheint von dem massiven Ansturm von Migranten aus Mittelamerika in die USA auf dem falschen Fuß erwischt worden zu sein. Mit unklaren Botschaften hat sie die schlechte Situation noch verschlimmert."