PRESSESTIMMEN

dpa

Von dpa

Sa, 10. Oktober 2020

Pressestimmen

Die Politik drückt sich

Die "Frankfurter Neue Presse" zur jüngsten Corona-Entwicklung:
"Warum können sich die Bundesländer nicht auf einheitliche Obergrenzen für Partys oder gar Feierverbote festlegen? Auch Urlauber wissen nicht mehr, woran sie sind. Niemand kann inzwischen sagen, ob sein Heimatort zum Hotspot wird – dann ist guter Rat teuer und die Anzahlung eventuell futsch. Die Politik drückt sich um Reiseverbote, der Schwarze Peter bleibt bei den Urlaubern. Dabei ist es immens wichtig, die Virus-Ausbreitung wieder einzudämmen – auch im Hinblick auf Weihnachten."

Weniger Schreikrampf

Die "Nordsee-Zeitung" (Bremerhaven) zum TV-Duell Pence/Harris:
"Es geht auch anders. Das ist die Botschaft der Nacht zum Donnerstag, als die beiden Bewerber um die US-Vizepräsidentschaft im TV-Duell aufeinandertrafen. Die Demokratin Kamala Harris und der Republikaner Mike Pence mögen sich in ihren Ansichten so fundamental unterscheiden wie ihre Chefs. Aber anders als diese waren sie (..) in der Lage zu einer Auseinandersetzung, die wieder mehr an Debatte als an Schreikampf erinnerte."