PRESSESTIMMEN

dpa

Von dpa

Mi, 14. April 2021

Pressestimmen

Laschet bereits Verlierer

Die "Freie Presse" (Chemnitz) schreibt zum Machtkampf zwischen Laschet und Söder:
"Der offene Kampf um die Kanzlerkandidatur steht beispielhaft für die Zerrissenheit der Union. (...) Laschet ist schon jetzt der große Verlierer des Konflikts. Lässt er dem CSU-Chef unter dem Druck der Söder-Fans in seiner eigenen Partei den Vortritt, dürften die Tage des Aacheners als CDU-Vorsitzender gezählt sein. Setzt sich Laschet durch, geht er als geschwächter Kanzlerkandidat in den Wahlkampf. Wenn die Wahl für die Union schiefgeht, kann Söder sagen: Ich habe euch ja gewarnt."

Selbstzerfleischung

Die "Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) zum gleichen Thema:
"Der offene, und im Grunde ungleiche Machtkampf zwischen Laschet und Söder mindert die Wahlchancen der Union. Urwahl, Einigung hinter den Kulissen, ein nachvollziehbares Prozedere in den Parteigremien – alles wäre besser geeignet gewesen, einen Kandidaten für die Nachfolge Angela Merkels zu bestimmen. Es handelt sich nicht um einen kraftvollen Akt, sondern um Selbstzerfleischung."