PRESSESTIMMEN

dpa

Von dpa

Sa, 11. September 2021

Pressestimmen

Irrtum aufgesessen

Die "Rheinpfalz" (Ludwigshafen) schreibt zu CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet:
"Dass Merkel die Wahlkampfarena betrat, ist ein Zeichen für die wachsende Panik in den Reihen der Union. Glaubte man dort anfangs, es gebe einen Automatismus, demzufolge die Merkel-Anhänger umgehend Laschet-Anhänger würden, sah man sich alsbald einem Irrtum aufgesessen. Stattdessen bediente sich Olaf Scholz all jener Eigenschaften, die an Merkel geschätzt werden: Sachlichkeit, kühle Analysekraft, Ruhe. Der Griff des SPD-Manns nach der Raute der Kanzlerin treibt Laschet schier zur Verzweiflung."

Heikle Razzia

Der "Kölner Stadt-Anzeiger" zur Razzia in den Bundesministerien:
"Die drei Begriffe Geldwäsche, Finanzministerium und Kanzlerkandidat könnten der Stoff sein, durch den die Stimmung vor einer Bundestagswahl noch einmal gedreht wird. Von den Vorwürfen der Strafvereitelung im Fall von Geldwäsche führt allerdings kein direkter Weg zu Finanzminister Olaf Scholz. Dennoch sind der Zeitpunkt und auch die Razzia selbst heikel für den SPD-Kanzlerkandidaten."