Auf der Höhe der Zeit

Peter Eck (SP-X)

Von Peter Eck (SP-X)

Sa, 09. November 2019

Auto & Mobilität

NEUVORSTELLUNG: Ssangyong Korando.

Ssangyong hat bislang in Deutschland noch nicht den Durchbruch geschafft, in diesem Jahr wird die Marke kaum 3000 Einheiten zulassen. Mit dem neuen Kompakt-SUV Korando ist den Koreanern jetzt aber eine überzeugende Alternative zu den bekannten Wettbewerbern aus Deutschland, Korea, Japan oder Frankreich gelungen.

Nun hat der koreanische Autobauer Ssangyong in Deutschland zu Preisen ab rund 23 000 Euro die neue Generation des Korando auf den Markt gebracht. Optisch kommt der auf 4,45 Meter Länge gewachsene Kompakt-SUV deutlich gefälliger und wohlproportionierter als die Vorgängerversionen daher.

Optisch und technisch ebenfalls auf der Höhe der Zeit präsentiert sich der geräumige Innenraum. Der Handbremshebel hat dank elektrischer Feststellbremse ausgedient. Statt aus analogen Rundanzeigen besteht das Kombiinstrument aus einem 10,25-Zoll-Display. In der Mittelkonsole gibt es als Anzeige- und Bedieneinheit einen 8-Zoll-Touchscreen für das Audiosystem. Wird eine Tom-Tom-Navigation bestellt, wächst die Bildschirm-Diagonale um einen Zoll.

Fondgästen bietet der Korando erfreuliche Platzverhältnisse. Die Rücksitzlehnen sind in der Neigung verstellbar. Dahinter öffnet sich ein Kofferraum mit beachtlichen 551 Liter Fassungsvermögen, ab dem zweiten Ausstattungsniveau (Amber) ist er mit einem praktischen doppelten Laderaumboden versehen.

Zum Antrieb stehen zwei neue Vierzylinder zur Verfügung. Der 1,5-Liter-Turbobenziner leistet 120 kW/ 163 PS und stellt sein maximales Drehmoment von 280 Newtonmetern auf einem Plateau zwischen 1500 und 4000 Umdrehungen zur Verfügung. Der 1,6-Liter-Diesel schafft 100 kW/136 PS und ein maximales Drehmoment von 324 Newtonmetern, das zwischen 1500 und 3000 Umdrehungen anliegt. Die Verbrauchswerte variieren zwischen 5,0 und 6,8 Liter auf 100 Kilometer.

Der Korando bietet in der Basis Assistenzsysteme für Notbremsung, Verkehrszeichenerkennung, Spurhalte- und Spurverlassenswarnung oder eine adaptive Geschwindigkeitsregelung. In der höchsten von fünf Ausstattungsstufen (Sapphire) stehen zusätzlich auch ein Totwinkel- und ein Querverkehrswarner sowie ein Spurwechselassistent zu Verfügung.

Die Preisspanne reicht von 22 990 Euro für den Benziner mit Frontantrieb und umfangreicher Basisausstattung bis zu knapp 39 000 Euro für den Diesel mit Allrad und höchster Ausstattungsstufe. Weiteres Geld lässt sich unter anderem für das Automatikgetriebe (2200 Euro, nicht für Basismodell) oder eine elektrische Heckklappe (500 Euro, nur für Sapphire) ausgeben.