Jetzt auch mit vieren

Hans-Henning Kiefer

Von Hans-Henning Kiefer

Sa, 18. Januar 2020

Auto & Mobilität

MODELLPFLEGE: Škoda Kamiq.

Der Kamiq ist Skodas kleinster SUV und soll Anteil haben im boomenden Markt der City-Crossover-Modelle. Nachdem potentielle Kunden bislang nur die Wahl zwischen Ein-Liter-Dreizylinder-Benzinern mit maximal 85 kW/115 PS oder einem Vierzylinder-Diesel mit 1,6 Liter Hubraum und 115 PS hatten, steht nun auch ein 1.5-Liter Vierzylinder-Benziner mit 110 kW/150 PS zur Verfügung, der sich als leistungsstark und laufruhig erweist. Sparsam ist er mit einem manuellen Sechsgang-Schaltgetriebe bei einem Normverbrauch von 4,8 Litern auch dank einer unmerklich arbeitenden Zylinderabschaltung: Bei geringer Last werden zwei Töpfe abgeschaltet ohne dass der Kamiq an Laufkultur verliert. Dieses "aktive Zylindermanagement" kommt auch in Kombination mit einem Siebengang-Direktschaltgetriebe zum Einsatz. Der Verbrauch liegt hier mit 5,1 Liter etwas höher. Dem Fronttriebler – eine Allradversion gibt es mit keiner Motorversion – steht ein maximales Drehmoment von 250 Newtonmetern zwischen 1500 und 3500 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung.

Wie seine schwächer motorisierten Brüder besitzt der Vierzylinder die škodatypischen Infotainment- und Assistenzsysteme, die in dieser Klasse zu den führenden zählen. Zu den "Simply Clever"-Lösungen der tschechischen Autobauer zählt beim Kamiq ein Türkantenschutz, der hilft, kleine Lackschäden zu vermeiden. Die Preise für den Vierzylinder-Kamiq beginnen bei 24 300 Euro.