Vorsicht bei Carsharing

dpa

Von dpa

Sa, 08. Juni 2019

Auto & Mobilität

Vor der Fahrt das Kleingedruckte lesen.

Wer über Carsharing ein Auto nutzt, sollte sich das Kleingedruckte des Anbieters genau durchlesen. Demnach dürfe in der Regel nur der Nutzer selbst ans Steuer und kein Fremder. Außerdem verlangen viele ein absolutes Alkoholverbot am Steuer. Dafür reicht es nicht, die gesetzliche Promillegrenze von 0,5 einzuhalten.In beiden genannten Fällen riskieren Fahrer eine Vertragsstrafe. Davor warnt die Stiftung Warentest.

Zudem ist der Versicherungsschutz in Gefahr. Als Beispiele nennt die Stiftung Warentest Alkohol, Drogen oder Handy-Nutzung am Steuer während der Fahrt. Dann zahlt die Kaskoversicherung Schäden am Carsharing-Auto nur teilweise oder gar nicht. Für Fremdschäden kommt die Kfz-Haftpflichtversicherung auf. Die Stiftung Warentest rät, sich die Verträge vorab gut durchzulesen und sich an die vertraglich festgelegten Vorhaben zu halten. Dies gelte auch für Mietwagen.