Bildungspolitik

Aus für Studiengebühren: Verteilung von unten nach oben?

Andreas Böhme

Von Andreas Böhme

Fr, 09. Dezember 2011 um 11:44 Uhr

Südwest

Die grün-rote Landesregierung löst ein Wahlversprechen ein: Sie schafft die Studiengebühren ab. Das Geld hatten die Hochschulen bisher nach eigenem Anspruch zur Verbesserung der Lehre eingesetzt. Nun springt das Land als Finanzier ein – in voller Höhe.

Der baden-württembergische Landtag hat am Donnerstag ein Gesetz auf den Weg gebracht, das die seit 2007 erhobenen Studiengebühren wieder abschafft. Grün-Rot will damit ein Wahlversprechen einlösen und greift in den Steuersäckel, um die Verluste für die Unis auszugleichen.

"Das ist ein guter Tag für die Hochschulen und ein guter Tag für die Studierenden", freut sich der SPD-Abgeordnete Martin Rivoir. Für die Unis, weil sie nun mehr Planungssicherheit hätten und für die Studenten, weil sie sich nun allein aufs Studium konzentrieren könnten statt auf Nebenjobs zur Finanzierung.

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