Klimaforschung

Federleichtes Forschen

Martin Schäfer

Von Martin Schäfer

Sa, 03. Dezember 2011 um 13:09 Uhr

Bildung & Wissen

Von Mai 2012 an untersuchen Wissenschaftler vom Forschungszentrum Jülich auf drei europäischen Lufttörns die Selbstreinigungskraft der Atmosphäre. Dabei kommt ein neues Luftschiff der Zeppelin-Werft in Friedrichshafen zum Einsatz.

Der Zeitpunkt ist günstig gewählt: Kurz vor der Jahresinspektion des Zeppelins im Dezember haben sich Atmosphärenforscher des einzigen Luftschiffs in Deutschland bemächtigt. Die zwölf Passagiersitze sind ausgebaut und warten wie angestaubter Sperrmüll in der Ecke des riesigen Hangars in Friedrichshafen auf den Einsatz im nächsten Jahr. Thomas Mentel vom Forschungszentrum Jülich steht unweit davon an der Gondel und predigt sein Mantra: Üben, üben, üben. Rund ein Dutzend Jungforscher proben den Einsatz: Sie hieven und schieben teures Mess-Equipment in die leere Gondel und balancieren das Fluggerät aus.

Die Zeit drängt. In diesen Tagen soll der 75 Meter lange Zeppelin gleich mehrfach zu Testflügen abheben. Dann müssen alle Instrumente eingerichtet und justiert sein, erklärt Mentel. Die Messgeräte in der Kabine erfassen Luftbestandteile wie Ozon, Stickoxide, flüchtige organische Substanzen und Rußpartikel. An der Spitze eines Masts, der wie bei ...

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