Haut aus der Fabrik

Martin Schäfer

Von Martin Schäfer

Sa, 10. Dezember 2011

Bildung & Wissen

Gezüchtetes Gewebe macht manche Tierversuche überflüssig. Nun soll die Maschine auch Ersatzhaut liefern.

Die Haut trennt und verbindet. Sie schützt den Menschen vor brennenden Sonnenstrahlen oder heißer Suppe. Sie verbindet uns mit der Umwelt: Ihre Tast- und Schmerzrezeptoren sind unabdingbar, um sich im Alltag zu bewegen. "Ganz wichtig ist ihre Barrierefunktion", erklärt Manfred Liebsch, Biologe und Forscher des Bundesinstituts für Risikobewertung in Berlin, "denn die Aufnahme über die Haut ist neben dem Verschlucken die wichtigste Eintrittspforte von Fremdstoffen in unseren Körper." Die Hautbarriere sorgt dafür, dass Keime draußen bleiben und der Cocktail chemischer und biologischer Stoffe aus der Umwelt auf eine erste Abwehrschicht trifft.

Doch diese Umwelt wird immer unberechenbarer. Für die Stoffe, Chemikalien, Kosmetika der Moderne hat die Evolution unsere Schutzhülle nicht entwickelt, dennoch muss sie damit klar kommen, dass sich der Mensch Letztere sogar bewusst auf die Haut schmiert. Um gesundheitlich schädliche Folgen auszuschließen, müssen diese Chemikalien daher harten Sicherheitstests unterzogen werden : Reizen sie die Haut oder das Auge? Sind sie gar ätzend? Durchdringen die Stoffe die Hautschichten und wandeln sich womöglich um? Jeder Kosmetikgrundstoff ...

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