Immer dem Schnabel nach

Hans Jürgen Kugler

Von Hans Jürgen Kugler

Sa, 16. Oktober 2010

Bildung & Wissen

Die Sterne im Blick, den Kompass im Kopf und den Meeresduft in der Nase – wie Vögel sich orientieren.

Die Küstenseeschwalbe hält unangefochten den Strecken-Weltrekord: Bis zu 30 000 Kilometer legen diese kleinen Flieger bei ihrer alljährlichen Weltumrundung von der Arktis zur Antarktis und retour zurück. Manche Individuen machen diese Reise sogar zweimal im Jahr und kommen so auf 80 000 Kilometer. Aber auch die Flugleistungen von Störchen – bis zu 10 000 Kilometer – oder von Staren ist mehr als respektabel. Letztere müssen immerhin rund 2000 Flugkilometer bis zu ihren Winterquartieren in Nordafrika hinter sich bringen.

Dabei ist bis heute noch nicht vollständig geklärt, wie es so ein kleines Vögelchen mit seinem "Spatzenhirn" eigentlich schafft, jedes Jahr aufs Neue pünktlich und punktgenau exakt denselben Brutplatz irgendwo im tiefsten Afrika anzusteuern, den es ein halbes Jahr zuvor verlassen hatte. Fest steht nur, dass den Tieren für diese navigatorische Meisterleistung gleich mehrere Orientierungssysteme zur Verfügung stehen.

Manche Vögel, wie die Stare, suchen ihre ideale Flugroute tagsüber und bei klarer Sicht mit Hilfe der Position der Sonne aus. Andere Vögel, wie zum Beispiel die Brieftaube, können den Sonnenstand sogar bei bewölktem Himmel bestimmen. Der Trick: ...

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