Kurz gemeldet: Spitzenplatz für das Land

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Sa, 25. Juli 2020

Bildung & Wissen

Investitionen in Forschung und Entwicklung.

Baden-Württemberg ist die führende Region für Forschung und Entwicklung in Deutschland und der Europäischen Union. Das geht aus Daten des Statistischen Landesamtes hervor, wie dieses am Dienstag mitteilte. Im Südwesten würden damit ein Viertel der bundesweiten Investitionen in Forschung und Entwicklung getätigt.

Hierzulande werden laut Statistischem Landesamtes 5,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Forschung und Entwicklung investiert. Der Südwesten belege damit im Forschungsvergleich der 90 Regionen in der EU den Spitzenplatz. Auf Platz zwei im Ranking lag 2017 die Region Südösterreich. Im Vergleich zu Baden-Württemberg weisen in den USA die Bundesstaaten New Mexico und Massachusetts eine noch höhere Intensität bei den Investitionen in Forschung und Entwicklung auf als Baden-Württemberg – nämlich sieben beziehungsweise 5,8 Prozent.

In absoluten Zahlen waren die Ausgaben für Forschung und Entwicklung 2017 weltweit in den USA am höchsten – sie tätigten 25 Prozent der weltweiten Investitionen. Auf Platz zwei folgte China. Der Anteil Baden-Württembergs beträgt seit Jahren unter zwei Prozent. Der Grund hierfür liegt laut der Mitteilung in der dynamischen Entwicklung in Asien, allen voran in China. Mit einer jährlichen Wachstumsrate von 13,2 Prozent hat China seine Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Zeitraum 2007 bis 2017 drastisch erhöht. Hingegen betrug die Dynamik bei diesen Ausgaben im selben Zeitraum im Durchschnitt der EU-27 nur 2,7 Prozent. "Wir können stolz sein, dass Baden-Württemberg erneut die innovationsintensivste Region Europas ist", kommentierte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer die Mitteilung des Landesamtes.