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Verhalten

Lässiges Herrchen, lässiger Hund – und andersherum

Wie Hunde sich bei Stress verhalten, hängt von den Eigenschaften des Halters ab – und umgekehrt. Wiener Forscher haben 132 Hunde und deren wichtigste Bezugspersonen einem Test unterzogen.

Die Frau wirkt irgendwie ein bisschen unheimlich: langer, schwarzer Mantel, Kapuze, Skimaske über dem Gesicht. Nur ihre Augen sind zu erkennen – und die starren einen auch noch pausenlos an, während sie langsam näher kommt. Kein Wunder, dass die meisten Hunde diese Situation als bedrohlich empfinden. Dabei ist die Sache in Wirklichkeit völlig harmlos: Es handelt sich um einen Stresstest, mit dem ein Forscherteam vom Department für Verhaltensbiologie an der Universität Wien das Verhalten von Hunden und deren Haltern untersucht.

Iris Schöberl und ihre Kollegen wollen die Beziehungen zwischen Zwei- und Vierbeinern besser verstehen. "Hunde spielen in der Gesellschaft schließlich eine ganz wichtige Rolle", sagt die Wiener Forscherin. Doch nicht immer funktioniert beider Zusammenleben reibungslos. Mal bilden Hund und Halter ein souveränes Gespann, das auch schwierige Situationen einigermaßen entspannt meistert, in anderen problematischen Fällen aber herrscht an beiden Enden der Leine beim kleinsten Anlass der pure Stress. "Da fragt man sich natürlich, wie diese Unterschiede zustande kommen", sagt Iris ...

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