Gefahrensensor

Dieses Berliner Start-Up will die Bevölkerung vor Anschlägen schützen – mit Daten

Eva Wolfnagel

Von Eva Wolfnagel

Mo, 21. Januar 2019 um 13:24 Uhr

Bildung & Wissen

BZ-Plus Ava soll einen Anschlag aufspüren, noch bevor ihn die Polizei bestätigt hat. 2017 testeten die Gründer das System in London – und es funktionierte, als ein Mann auf einer Brücke in eine Menschenmenge fuhr.

Die Menschen sind in Feierlaune, sie stehen an einem Abend im Jahr 2014 vor einem Club in Austin, Texas, eine Party im Rahmen des Tech-Festival South by Southwest, ein stimmungsvolles Ende eines gelungenen Konferenztags voller digitaler Subkultur. Doch während sich die Clubbesucher den Tag über mit den neuesten Technologien beschäftigt hatten, lässt sie die Technologie an diesem Abend im Stich. Sie ahnen nicht, dass sich einige Kilometer weiter gerade ein Unglück zusammenbraut. Ein junger Mann durchbricht mit seinem Auto eine Polizeikontrolle, es entwickelt sich eine Verfolgungsjagd durch die Stadt. Einige Minuten später rast der Mann in die Menschenmenge vor dem Club, vier Besucher sind sofort tot, mehr als 20 verletzt.

Aleksandar Stojanovic ist ganz in der Nähe – er hätte ebenso gut in der Menge stehen können. "Die Menschen waren völlig unvorbereitet, sie hatten keine Chance", sagt der 40-jährige Unternehmer heute. Wie auch? Sie hätten schon eine Art siebten Sinn gebraucht, um die Gefahr zu spüren.

In den USA darf der Polizeifunk abgehört werden
Doch genau das sei heute mit Hilfe moderner Technik möglich, sagt ...

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