Spitzenforschung aus Deutschland

Wolfgang Mulke

Von Wolfgang Mulke

Do, 19. September 2019

Panorama

Das bundeseigene Alfred-Wegener-Institut (AWI) ist als eines der wenigen Institute weltweit sowohl am Nordpol als auch in der Antarktis wissenschaftlich vertreten, am Südpol zum Beispiel seit zehn Jahren mit der Forschungsstation Neumayer III. Hoch im Norden betreibt das Helmholtz-Zentrum den sogenannten AWI-Hausgarten in der Framstraße, wo Wissenschaftler das Ökosystem von der Meeresoberfläche bis hinein in die Tiefsee untersuchen. Benannt ist das 1980 gegründete AWI nach dem Entdecker der Kontinentaldrift, Alfred Wegener. Das Alfred-Wegener-Institut hat verschiedene Labore und Observatorien, außerdem zwei Flugzeuge (Polar 5 und Polar 6) sowie zahlreiche Forschungsschiffe im Einsatz: neben der Polarstern unter anderem die Schiffe Heincke, Uthörn und Mya II. Untersucht werden vom AWI auch die Nordsee sowie die küstennahen Regionen. Das Institut mit rund 1400 Beschäftigten hat seinen Hauptsitz in Bremerhaven. Außenstellen gibt es in Potsdam, auf Sylt und auf Helgoland.