Forschung

Wie es der Vampirfledermaus gelingt, sich von Blut zu ernähren

Christian Gruber

Von Christian Gruber

Sa, 01. Dezember 2018 um 10:00 Uhr

Bildung & Wissen

BZ-Plus Als alleinige Nahrung bietet sich Blut eigentlich nicht an: Es besteht hauptsächlich aus Flüssigkeit und enthält viele Krankheitserreger. Wie gelingt es Vampirfledermäusen trotzdem davon zu Leben?

Geschichten von blutsaugenden Vampiren beflügeln die menschliche Phantasie schon lange. All diese morbiden Erzählungen verblassen allerdings dagegen, was für eine ungeheure Herausforderung es für Säugetiere ist, sich tatsächlich ausschließlich von Blut zu ernähren. Gemeistert haben sie die drei Arten von Vampirfledermäusen, die von Texas bis nach Chile, Argentinien, Uruguay und auf einigen Südamerika vorgelagerten Inseln wie Isla Margarita oder Trinidad und Tobago zu finden sind.

Als alleiniges Nahrungsmittel für ein Säugetier bietet sich Blut eigentlich nicht an: Es besteht zu rund 78 Prozent aus Flüssigkeit. Der Rest enthält 93 Prozent Eiweiß, nur ein Prozent Kohlenhydrate und kaum Vitamine oder Fette, dafür aber viel Salz. Außerdem bekommen Bluttrinker große Mengen Krankheitserreger ab, die im Kreislauf des Beutetiers transportiert werden, darunter Parasiten, Bakterien und Viren, was ihr eigenes ...

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